{"id":16158,"date":"2023-11-01T08:52:46","date_gmt":"2023-11-01T07:52:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16158"},"modified":"2023-11-01T08:52:46","modified_gmt":"2023-11-01T07:52:46","slug":"weitere-amtsgerichte-in-bayern-fuehren-die-elektronische-akte-regulaer-ein-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16158","title":{"rendered":"Weitere Amtsgerichte in Bayern f\u00fchren die elektronische Akte regul\u00e4r ein"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Memmingen, Neu-Ulm, G\u00fcnzburg:<\/span><\/p>\n<p>Weitere Amtsgerichte in Bayern f\u00fchren die<br \/>\nelektronische Akte regul\u00e4r ein<\/p>\n<p>Justizminister Eisenreich: &#8222;Die Amtsgerichte Memmingen, Neu-Ulm und G\u00fcnzburg f\u00fchren die E-Akte im Regelbetrieb in<br \/>\nZivilsachen ein. Die Justiz treibt die Digitaloffensive voran.&#8220; Die Regeleinf\u00fchrung der E-Akte an den Landgerichten<br \/>\nin Zivilsachen erster Instanz und an den Oberlandesgerichten in Zivilsachen<br \/>\nist abgeschlossen. Alle bayerischen Landgerichte und Oberlandesgerichte<br \/>\nsetzen die E-Akte in Zivilsachen ein. Bis heute wurden \u00fcber<br \/>\n300.000 Verfahren rein elektronisch gef\u00fchrt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1410\" rel=\"attachment wp-att-1410\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1410\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf-300x187.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf-300x187.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der bayerische Justizminister Eisenreich: &#8222;Wir m\u00fcssen bis<br \/>\nEnde 2025 127 Standorte mit etwa 15.000 Arbeitspl\u00e4tzen mit der elektronischen<br \/>\nAkte ausstatten. Wir wollen und werden das fr\u00fcher schaffen.&#8220;<br \/>\nBei den Amtsgerichten wurde die elektronische Aktenf\u00fchrung in<br \/>\nZivil- und Familiensachen zun\u00e4chst bei den Amtsgerichten Straubing,<br \/>\nDachau und Regensburg pilotiert. Aufgrund der guten Erfahrungen im Rahmen<br \/>\nder Pilotierung hat zwischenzeitlich auch die Regeleinf\u00fchrung bei<br \/>\nden Amtsgerichten in diesen Bereichen begonnen: Am 30. Oktober 2023 stellen<br \/>\ndie Amtsgerichte Memmingen, Neu-Ulm und G\u00fcnzburg auf die elektronische<br \/>\nAkte in Zivilsachen um. Bayerns Justizminister Georg\u00a0Eisenreich:<br \/>\n&#8222;Die Welt wird immer digitaler. Die Justiz treibt die Digitaloffensive<br \/>\nvoran. Die Amtsgerichte Memmingen, Neu-Ulm und G\u00fcnzburg f\u00fchren<br \/>\ndie E-Akte im Regelbetrieb in Zivilsachen ein. Das verk\u00fcrzt Verfahren<br \/>\nund erspart Wartezeiten.&#8220; Bislang arbeiteten bereits 62 der<br \/>\n75 bayerischen Amtsgerichtsstandorte mit der E-Akte. Bis zum Ende dieses<br \/>\nJahres sollen auch alle \u00fcbrigen Amtsgerichte die elektronische Akte<br \/>\nin Zivil- und Familiensachen im Regelbetrieb einf\u00fchren. Im Zuge dessen<br \/>\nwird bis Ende 2023 auch die Umstellung aller Landgerichte auf eine elektronische<br \/>\nAktenf\u00fchrung in zweitinstanzlichen Zivilsachen abgeschlossen werden,<br \/>\nso dass durchg\u00e4ngig elektronisch gearbeitet werden kann. Au\u00dferdem<br \/>\nhat bei den Amtsgerichten die Regeleinf\u00fchrung in Grundbuch-, Betreuungs-<br \/>\nund Immobiliarvollstreckungssachen begonnen. Zudem wird die elektronische<br \/>\nAkte derzeit an weiteren Amtsgerichten in besonderen Rechtsgebieten erprobt:<br \/>\nBeim Amtsgericht Ingolstadt in Insolvenzsachen und beim Amtsgericht F\u00fcrth<br \/>\nin Nachlasssachen. Der elektronische Rechtsverkehr<br \/>\nist bereits bei allen Gerichten im Freistaat eingef\u00fchrt. Im Jahr 2022<br \/>\nwurden \u00fcber 11 Millionen Nachrichten elektronisch mit Verfahrensbeteiligten<br \/>\nausgetauscht. Der Freistaat Bayern setzt neben der E-Akte auch<br \/>\nauf Videotechnik. Minister Eisenreich: &#8222;Tausende<br \/>\nZivilprozesse werden an Bayerns Gerichten inzwischen digital als Videokonferenz<br \/>\ngef\u00fchrt. Unser Ziel war es, die Gerichte fl\u00e4chendeckend mit mobilen<br \/>\nVideokonferenzanlagen auszustatten. Im Juli 2021 haben<br \/>\nwir unser Ziel erreicht: Seit Juli 2021 haben alle 99 bayerischen Gerichte<br \/>\nZugang zu einer Anlage. Insgesamt wurden hierf\u00fcr 151 Videokonferenzanlagen<br \/>\nbeschafft. Zum Ausbau der Videoverhandlungen setzt die Justiz neben der<br \/>\nAusstattung der Gerichte mit Videokonferenzanlagen auch auf ein Video-Konferenz-Tool.<br \/>\nNach einer erfolgreichen Pilotphase wurde der Einsatz bayernweit freigegeben.<br \/>\nAllein im Jahr 2022 gab es 12.056 Videoverhandlungen und -anh\u00f6rungen<br \/>\nim Freistaat. Ob sich ein Verfahren f\u00fcr eine Videoverhandlung anbietet,<br \/>\nentscheidet der jeweilige Richter\/die jeweilige Richterin.&#8220; Auf<br \/>\ndem Weg zu einem modernen Zivilprozess sieht der bayerische Justizminister<br \/>\naber noch erheblichen rechtspolitischen Handlungsbedarf.<br \/>\nVorschl\u00e4ge zur Modernisierung des Zivilprozesses liegen vor. Er fordert<br \/>\ndas Bundesjustizministerium zu grundlegendem Handeln auf. Eisenreich:<br \/>\n&#8222;Die Zivilprozessordnung ist f\u00fcr die Papierakte gemacht, nicht<br \/>\nf\u00fcr die elektronische Akte. Eine Modernisierung des Zivilprozesses<br \/>\nist daher notwendig. Der Bund muss jetzt t\u00e4tig werden. Wir brauchen<br \/>\neine breit gef\u00fchrte Diskussion, die alle Akteure einbezieht: Gerichte,<br \/>\nRechtsanw\u00e4lte, Wissenschaftler, Wirtschaft, Verbraucherverb\u00e4nde.&#8220;<br \/>\nUnd auch grenz\u00fcberschreitend will Bayern das Verhandeln erleichtern.<br \/>\nAuf bayerische Initiative hat die Justizministerkonferenz im Fr\u00fchjahr<br \/>\n2021 das Bundesjustizministerium aufgefordert, sich f\u00fcr eine umfassende<br \/>\nRechtsgrundlage auf europ\u00e4ischer Ebene einzusetzen. Eisenreich: &#8222;Der<br \/>\nReformprozess ist dringend notwendig. Die Justiz will die Chancen der Digitalisierung<br \/>\nnutzen. Jetzt sind Berlin und Br\u00fcssel gefordert.&#8220; Eisenreich<br \/>\nbedankte sich abschlie\u00dfend bei Christian Roch,<br \/>\ndem Direktor des Amtsgerichts Memmingen, Alexander Kessler,<br \/>\ndem Direktor des Amtsgerichts Neu-Ulm und Johann-Peter<br \/>\nDischinger, dem Direktor des Amtsgerichts G\u00fcnzburg:<br \/>\n&#8222;F\u00fcr Ihr gro\u00dfes Engagement bei der Digitalisierung der<br \/>\nJustiz in Memmingen, Neu-Ulm und G\u00fcnzburg darf ich mich bei Ihnen<br \/>\nund Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich bedanken.&#8220;<\/p>\n<p>Quelle:stmj.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Memmingen, Neu-Ulm, G\u00fcnzburg: Weitere Amtsgerichte in Bayern f\u00fchren die elektronische Akte regul\u00e4r ein Justizminister Eisenreich: &#8222;Die Amtsgerichte Memmingen, Neu-Ulm und G\u00fcnzburg f\u00fchren die E-Akte im Regelbetrieb in Zivilsachen ein. 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