{"id":16139,"date":"2023-10-23T08:50:42","date_gmt":"2023-10-23T06:50:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16139"},"modified":"2023-10-23T08:50:42","modified_gmt":"2023-10-23T06:50:42","slug":"bundestag-verabschiedet-co2-aufschlag-bei-der-lkw-maut-zum-1-dezember","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16139","title":{"rendered":"Bundestag verabschiedet Co2-Aufschlag bei der Lkw-Maut zum 1. Dezember"},"content":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen:<\/p>\n<p>Bundestag verabschiedet Co2-Aufschlag bei der Lkw-Maut zum 1. Dezember<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=3806\" rel=\"attachment wp-att-3806\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3806\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/lkw.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"160\" \/><\/a><\/p>\n<p>Aiwanger: &#8222;Die unsinnige Erh\u00f6hung der Lkw-Maut belastet Wirtschaft und Verbraucher. Das Gesetz muss korrigiert und Wasserstoffantrieb besser gef\u00f6rdert werden&#8220; M\u00dcNCHEN Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich entschieden gegen die Erh\u00f6hung der Lkw-Maut gewandt. Der Bundestag hatte zuvor ein entsprechendes Gesetz verabschiedet. Danach wird schon zum 1. Dezember 2023 die Lkw-Maut durch einen Co2-Aufschlag verteuert. Ab Juli 2024 soll die Mautpflicht zudem auf kleinere Transporter ab 3,5 Tonnen Gesamtgewicht ausgeweitet werden. Bisher greift sie lediglich f\u00fcr Lkw ab 7,5 Tonnen. Fahrten von Handwerksbetrieben bleiben von der Geb\u00fchr ausgenommen. \u00a0 Aiwanger: &#8222;Dieses unsinnige Gesetz muss gestoppt und korrigiert werden. Wenn man wirklich die fossilen Energietr\u00e4ger im Verkehr reduzieren will, muss man Alternativen wie den Wasserstoff-Lkw gezielter unterst\u00fctzen. Die F\u00f6rderprogramme hierf\u00fcr werden aber vom Bund gezielt blockiert. Die Ampel will also gar keine Alternativen, sondern sie will nur abkassieren.<\/p>\n<p>Durch den nun beschlossenen Aufschlag werden Wirtschaft und Verbraucher um mehr als sieben Milliarden Euro zus\u00e4tzlich belastet. Die Kosten pro Kilometer im Transportgewerbe werden nahezu verdoppelt, Mehrkosten von \u00fcber 15.000 Euro je Lkw und Jahr sind zu erwarten. &#8222;Diese vorschnelle Umsetzung von EU-Vorgaben zum fr\u00fchestm\u00f6glichen Zeitpunkt belastet nicht nur die Logistiker, die ohnehin unter zahlreichen Problemen wie Fahrermangel, hohe Energiepreisen und unzureichender Infrastruktur leiden. Sie m\u00fcssen die steigenden Kosten auch weitergeben. Dadurch wird das Endprodukt zum Beispiel im Supermarkt teurer, die Inflation zus\u00e4tzlich angeheizt und Wohlstand verspielt&#8220;, kritisiert der Staatsminister. \u00a0 Aiwanger: &#8222;Das Gesetz ber\u00fccksichtigt nicht, dass den Logistikern noch keine ausreichenden Alternativen wie emissionsfreie Fahrzeuge und die notwendige Tank- und Ladeinfrastruktur oder hinreichende Schienenkapazit\u00e4ten zur Verlagerung des G\u00fcterverkehrs zur Verf\u00fcgung stehen. Daher leistet das Gesetz keinen Beitrag zum Klimaschutz, sondern kassiert die Branche einfach nur ab. Bayern arbeitet derzeit mit eigenen F\u00f6rderprogrammen f\u00fcr Wasserstofftankstellen f\u00fcr Lkw und Elektrolyseure am Aufbau dieser Alternativen. Das Bundesverkehrsministerium blockiert jedoch und schafft es nicht mal, eine Genehmigung f\u00fcr die n\u00f6tige Zusatzl\u00e4nge von 90 Zentimeter auszusprechen, so dass Wasserstofftanks oder Batterien in Lkw f\u00fcr Erneuerbare Energien besser untergebracht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Quelle:stmwi.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Bundestag verabschiedet Co2-Aufschlag bei der Lkw-Maut zum 1. Dezember Aiwanger: &#8222;Die unsinnige Erh\u00f6hung der Lkw-Maut belastet Wirtschaft und Verbraucher. Das Gesetz muss korrigiert und Wasserstoffantrieb besser gef\u00f6rdert werden&#8220; M\u00dcNCHEN Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich entschieden gegen die Erh\u00f6hung der Lkw-Maut gewandt. Der Bundestag hatte zuvor ein entsprechendes Gesetz verabschiedet. 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