{"id":16133,"date":"2023-10-20T08:46:00","date_gmt":"2023-10-20T06:46:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16133"},"modified":"2023-10-21T08:59:55","modified_gmt":"2023-10-21T06:59:55","slug":"mehr-biodiversitaet-in-der-agrarlandschaft-durch-gemeinschaftliche-massnahmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16133","title":{"rendered":"Mehr Biodiversit\u00e4t in der Agrarlandschaft durch gemeinschaftliche Ma\u00dfnahmen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Mehr Biodiversit\u00e4t in der Agrarlandschaft durch gemeinschaftliche<br \/>\nMa\u00dfnahmen<\/p>\n<p>Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt setzt sich ein f\u00fcr<br \/>\nwirksamere Umsetzung von Agrarumwelt- und Klimama\u00dfnahmen<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=12571\" rel=\"attachment wp-att-12571\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12571\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/huhn-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/huhn-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/huhn-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/huhn.jpg 774w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die biologische Vielfalt in der Agrarlandschaft ist stark gef\u00e4hrdet. F\u00fcr<br \/>\nihren Schutz haben sich jetzt zehn Organisationen in einem Projekt in vier<br \/>\nModellregionen, Baden-W\u00fcrttemberg, Brandenburg, Hessen und Sachsen,<br \/>\nzusammengetan. Sie wollen Instrumente entwickeln, mit denen deutschlandweit<br \/>\nagrar\u00f6kologische Ma\u00dfnahmen effektiver umgesetzt, bestehende Ressourcen<br \/>\ngeb\u00fcndelt und weitere Akteur*innen in die naturschutzorientierte<br \/>\nLandbewirtschaftung eingebunden werden. Das Projekt \u201eKoMBi &#8211; Kollektive<br \/>\nModelle zur F\u00f6rderung der Biodiversit\u00e4t\u201d wird im Bundesprogramm<br \/>\nBiologische Vielfalt durch das Bundesumweltministerium (BMUV) und das<br \/>\nBundesamt f\u00fcr Naturschutz (BfN) mit rund 9,2 Millionen Euro gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Bundesumweltministerin Steffi Lemke: \u201eDer Schutz biologischer Vielfalt in<br \/>\nder Landwirtschaft gelingt, wenn die verschiedenen Akteure an einem Strang<br \/>\nziehen. Neben den Landwirtinnen und Landwirten sind lokale<br \/>\nNaturschutzverb\u00e4nde sowie Wissenschaft und Beratung gefragt. Erste<br \/>\nErfahrungen aus dem In- und Ausland zeigen, dass gemeinschaftliche Modelle<br \/>\nsehr erfolgreich sein k\u00f6nnen, zum Beispiel wenn Ma\u00dfnahmen<br \/>\nbetriebs\u00fcbergreifend geplant und umgesetzt werden. Um hiermit in<br \/>\nDeutschland praktische Erfahrungen auf regionaler Ebene zu sammeln,<br \/>\nunterst\u00fctzt das Bundesumweltministerium das Projekt KoMBi. Die Vernetzung<br \/>\nvon landwirtschaftlichen Betrieben untereinander und mit weiteren Akteuren<br \/>\nf\u00fchrt dazu, dass Ma\u00dfnahmen f\u00fcr den Naturschutz in der Region wirksamer<br \/>\nwerden. Das ist gut f\u00fcr die Umwelt, das Klima und die Wertsch\u00f6pfung der<br \/>\nBetriebe.\u201c<\/p>\n<p>BfN-Pr\u00e4sidentin Sabine Riewenherm: \u201eKooperation ist ein Schl\u00fcsselwort,<br \/>\ndamit Naturschutz und Landwirtschaft gemeinsam die Biodiversit\u00e4t<br \/>\nvoranbringen. Werden Agrarumweltma\u00dfnahmen kollektiv umgesetzt, ist das<br \/>\nnicht nur f\u00fcr die Verwaltung attraktiv, sondern auch f\u00fcr die<br \/>\nlandwirtschaftlichen Betriebe. Denn: Stellen zum Beispiel Kooperativen die<br \/>\nF\u00f6rderantr\u00e4ge, verringert sich der Aufwand bei den Beh\u00f6rden und f\u00fcr die<br \/>\nLandwirt*innen reduzieren sich der Aufwand und auch das Risiko bei der<br \/>\nRealisierung von Ma\u00dfnahmen.\u201c<\/p>\n<p>Hintergrund<\/p>\n<p>Das Projekt initiiert in vier Modellregionen in Baden-W\u00fcrttemberg,<br \/>\nBrandenburg, Hessen und Sachsen betriebs\u00fcbergreifende<br \/>\nKooperationsstrukturen und -prozesse zwischen Landwirt*innen,<br \/>\nNatursch\u00fctzer*innen und weiteren regionalen Akteuren wie Kommunen. Ziel<br \/>\nist es, auf landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen effektivere Naturschutzma\u00dfnahmen<br \/>\numzusetzen und beispielsweise Lebensr\u00e4ume besser zu verbinden. Dabei<br \/>\nsollen die Ma\u00dfnahmen gemeinsam geplant, beantragt und realisiert werden.<\/p>\n<p>Zur Umsetzung des Projektes \u201eKoMBi\u201c hat sich ein Verbund verschiedener<br \/>\nOrganisationen mit einem breiten Spektrum an Kompetenzen zusammengetan: der<br \/>\nWWF Deutschland als Gesamtprojektleitung, die Deutsche<br \/>\nLandwirtschaftsgesellschaft (DLG) e.V. und der Deutsche Verband f\u00fcr<br \/>\nLandschaftspflege (DVL) e.V. f\u00fcr koordinierende Aufgaben und den<br \/>\nWissenstransfer. Hinzukommen als Vertretungen der vier Modellregionen der<br \/>\nVerein f\u00fcr Landschaftspflege Potsdamer Kulturlandschaft e.V., der<br \/>\nLandschaftserhaltungsverband Breisgau-Hochschwarzwald e.V., die<br \/>\nLandschaftspflegevereinigung Lahn-Dill e.V. und der<br \/>\nLandschaftspflegeverband S\u00e4chsische Schweiz &#8211; Osterzgebirge e.V. Diese<br \/>\nVerb\u00e4nde steuern mit ihren guten Kontakten zu den Landbewirtschaftenden in<br \/>\nihrer Region die kooperative Umsetzung. F\u00fcr die \u00f6kologische und<br \/>\nsozio\u00f6konomische wissenschaftliche Begleitforschung sind die<br \/>\nChristian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel, die Justus-Liebig-Universit\u00e4t<br \/>\nGie\u00dfen und das Leibniz-Zentrum f\u00fcr Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V.<br \/>\nzust\u00e4ndig. Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse sollen so aufbereitet<br \/>\nwerden, dass sie von politischen Entscheidungstr\u00e4gern genutzt werden und<br \/>\nso dazu beitragen k\u00f6nnen, die agrar- und biodiversit\u00e4tspolitischen<br \/>\nInstrumente auf deutscher und EU-Ebene zu optimieren.<\/p>\n<p>Das Projekt wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch den Bund<br \/>\ngef\u00f6rdert und vom Hessischen Ministerium f\u00fcr Umwelt, Klimaschutz,<br \/>\nLandwirtschaft und Verbraucherschutz und dem Baden-W\u00fcrttembergischen<br \/>\nMinisterium f\u00fcr Umwelt, Klimaschutz und Energiewirtschaft kofinanziert.<\/p>\n<p>Weitere Informationen<\/p>\n<p>**Projekt-Steckbrief:<br \/>\nhttps:\/\/www.bmuv.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=Aa4mGi1fDFqAaj9GtR4Wr5ZbvIfAA2Yet+d+i484eJ2BuBNZyf9LoKSsg41K6FIQ<br \/>\n**<\/p>\n<p>Bundesprogramm Biologische Vielfalt<br \/>\n&lt;https:\/\/www.bmuv.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=GXyRw+eEAXmVNmQtB1ijaZZbvIfAA6Yet+d+i484eJ2BuBNZyf9LoKSsg41K6FIQ&gt;<\/p>\n<p>Quelle: bmuv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Mehr Biodiversit\u00e4t in der Agrarlandschaft durch gemeinschaftliche Ma\u00dfnahmen Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt setzt sich ein f\u00fcr wirksamere Umsetzung von Agrarumwelt- und Klimama\u00dfnahmen Die biologische Vielfalt in der Agrarlandschaft ist stark gef\u00e4hrdet. 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