{"id":16103,"date":"2023-10-06T08:47:47","date_gmt":"2023-10-06T06:47:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16103"},"modified":"2023-10-06T08:47:47","modified_gmt":"2023-10-06T06:47:47","slug":"geberlaender-stellen-9322-milliarden-us-dollar-fuer-klimaschutz-und-klimaanpassung-in-entwicklungslaendern-zur-verfuegung-weitere-erhebliche-mittel-bis-zur-weltklimakonferenz-erwartet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=16103","title":{"rendered":"Geberl\u00e4nder stellen 9,322 Milliarden US-Dollar f\u00fcr Klimaschutz und Klimaanpassung in Entwicklungsl\u00e4ndern zur Verf\u00fcgung, weitere erhebliche Mittel bis zur Weltklimakonferenz erwartet."},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Geberl\u00e4nder stellen 9,322 Milliarden US-Dollar f\u00fcr Klimaschutz und Klimaanpassung in Entwicklungsl\u00e4ndern zur Verf\u00fcgung, weitere erhebliche Mittel bis zur Weltklimakonferenz erwartet.<\/p>\n<p>Bei der von Deutschland ausgerichteten Finanzierungskonferenz f\u00fcr den Gr\u00fcnen Klimafonds in Bonn wurden insgesamt 9,322 Milliarden US-Dollar zugesagt. Mit dem Geld werden von 2024 bis 2027 Projekte finanziert, die den Klimaschutz und die Energiewende in Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern voranbringen und besonders vom Klimawandel betroffene Entwicklungsl\u00e4nder dabei unterst\u00fctzen, besser mit den Folgen der globalen Erw\u00e4rmung umzugehen. 25 L\u00e4nder machten Zusagen auf der Konferenz, 5 weitere k\u00fcndigten an, ihre Zusagen in K\u00fcrze vorzulegen, so dass die letztlich eingesammelte Summe erheblich h\u00f6her ausfallen d\u00fcrfte. Die Bundesregierung sagte auf der Konferenz zu, sich mit zwei Milliarden Euro an der Finanzierungsrunde des Gr\u00fcnen Klimafonds zu beteiligen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=4845\" rel=\"attachment wp-att-4845\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4845\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nBundesentwicklungsministerin Svenja Schulze, Gastgeberin der Konferenz:<br \/>\n&#8222;Die Konferenz in Bonn sendet ein Zeichen der Solidarit\u00e4t: Im Kampf gegen den Klimawandel steht die Welt zusammen. Viele Zusagen wurden heute gemacht, weitere werden bis zur Weltklimakonferenz im Dezember folgen. Der Gr\u00fcne Klimafonds wird damit seine wichtige Arbeit in Schwellen- und Entwicklungsl\u00e4ndern fortsetzen und weiter vorantreiben k\u00f6nnen. Er wird investieren k\u00f6nnen in klimaangepasste Landwirtschaft, in K\u00fcstenschutz, in Wiederbewaldung, in die Energiewende in Asien, Afrika, Osteuropa, Lateinamerika oder auf den Inseln von Karibik und Pazifik. Deutschland hat auf dieser Konferenz deutlich gemacht: Wir stehen zu unserer Verantwortung und leisten unseren fairen Anteil. Auf dieser Grundlage k\u00f6nnen wir auch andere auffordern, ebenfalls ihren fairen Anteil zu leisten. Neben den anderen Industriestaaten sehe ich hier zunehmend auch L\u00e4nder in der Verantwortung, die nicht zu den klassischen Gebern geh\u00f6ren: etwa die Golfstaaten, die mit fossilen Energien reich geworden sind; oder auch Schwellenl\u00e4nder wie China, die inzwischen gro\u00dfe Anteile am weltweiten CO2-Aussto\u00df haben.&#8220;<\/p>\n<p>Klima-Staatssekret\u00e4rin Jennifer Morgan, Ausw\u00e4rtiges Amt:<br \/>\n&#8222;Die Klimakrise ist die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung unserer Zeit und der Gr\u00fcne Klimafonds ein Symbol daf\u00fcr, dass wir diese Herausforderung gemeinsam und solidarisch angehen. Der Gr\u00fcne Klimafonds ist ein m\u00e4chtiges Instrument &#8211; das mit jeder neuen Zusage weiter gest\u00e4rkt wird &#8211; um Resilienz gegen die Klimakrise zu st\u00e4rken und nachhaltiges Wachstum zu schaffen. Viele L\u00e4nder haben das Potenzial der gr\u00fcnen Transformation erkannt. Sie wollen sich von fossilen Brennstoffen l\u00f6sen und setzen auf den Ausbau erneuerbarer Energien und Investitionen in gr\u00fcne Technologien. Der Gr\u00fcne Klimafonds ist ein Transformationsbeschleuniger, der Staaten auf ihrem Transformationspfad zu mehr Klimaresilienz und Klimawohlstand unterst\u00fctzt. Klimafinanzierung ist dabei das Fundament, auf dem wir eine neue, klimafreundliche Welt der erneuerbaren Energien aufbauen k\u00f6nnen und welches es Staaten weltweit erm\u00f6glicht, die Chancen der Transformation zu nutzen. Deutschland hat seinen Anteil an der Klimafinanzierung erf\u00fcllt, und das fordern wir von allen Staaten, die es sich leisten k\u00f6nnen. Wir brauchen alle starken Schultern, um uns in die neue Welt der erneuerbaren Energien zu tragen und um die Vulnerabelsten zu sch\u00fctzen.&#8220;<\/p>\n<p>An der Konferenz nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus rund 40 Staaten teil, unter anderem der Premierminister der Cook Islands Mark Brown, der Umweltminister D\u00e4nemarks Dan J\u00f8rgensen und die belgische Umweltministerin Caroline Gennez. Gastgeberin Entwicklungsministerin Svenja Schulze, AA-Klima-Staatssekret\u00e4rin Jennifer Morgan und Entwicklungs-Staatssekret\u00e4r Jochen Flasbarth vertraten Deutschland auf der Konferenz. 25 Staaten haben Mittel zugesagt. Rund dreiviertel der Staaten haben ihren Beitrag im Vergleich zur letzten Finanzierungskonferenz 2019 erh\u00f6ht, unter anderem Deutschland, \u00d6sterreich und Frankreich. Drei Staaten (D\u00e4nemark, Irland und Liechtenstein) haben ihren Beitrag gar verdoppelt. F\u00fcnf Staaten haben angek\u00fcndigt, nach der Konferenz Mittel zuzusagen, unter anderem die USA und Schweden.<br \/>\nDer Gr\u00fcne Klimafonds ist einer der gr\u00f6\u00dften Klimafonds weltweit und finanziert Klimaschutzma\u00dfnahmen wie den Ausbau der erneuerbaren Energien und Ma\u00dfnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Damit ist er ein wichtiges Instrument zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. Seit seiner Gr\u00fcndung hat der Fonds bereits Mittel in H\u00f6he von rund 19 Milliarden US-Dollar eingenommen. Durch diese Mittel konnte der Fonds insgesamt 48 Milliarden US-Dollar \u00fcber die Zusammenarbeit mit privaten und \u00f6ffentlichen Partnern mobilisieren. Weltweit unterst\u00fctzt er 228 Projekte. Davon profitierten bereits etwa eine Milliarde Menschen.<br \/>\nDer Fonds f\u00f6rdert Klimaprojekte in Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern und unterst\u00fctzt sie bei der Umsetzung ihrer nationalen Klimabeitr\u00e4ge. Dazu stellt er Zusch\u00fcsse, Kredite, Garantien und Eigenkapital f\u00fcr Programme bereit, die eine kohlenstoffarme Wirtschaftsentwicklung zum Ziel haben oder einen Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel leisten. Dar\u00fcber hinaus arbeitet der Gr\u00fcne Klimafonds mit privatwirtschaftlichen Akteuren zusammen, um zus\u00e4tzliche Mittel f\u00fcr Minderungs- und Anpassungsma\u00dfnahmen zu mobilisieren. Mithilfe des Fonds k\u00f6nnen beispielsweise Kleinb\u00e4uerinnen in Kambodscha klimaangepasste Anbaumethoden nutzen und so ihre Ernte steigern. Fischer in Vanuatu k\u00f6nnen effektiven K\u00fcstenschutz betreiben und sich neue Einkommensquellen erschlie\u00dfen. In Madagaskar wiederum unterst\u00fctzt er die Menschen dabei, die W\u00e4lder zu sch\u00fctzen und wieder aufzuforsten.<br \/>\nEine Liste der Zusagen und weitere Informationen zur Wiederauff\u00fcllungskonferenz und zum Green Climate Fund: https:\/\/www.greenclimate.fund\/about\/resource-mobilisation\/gcf-2 https:\/\/www.greenclimate.fund\/about\/resource-mobilisation\/gcf-2<\/p>\n<p>Quelle: info.auswaertigesamt.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Geberl\u00e4nder stellen 9,322 Milliarden US-Dollar f\u00fcr Klimaschutz und Klimaanpassung in Entwicklungsl\u00e4ndern zur Verf\u00fcgung, weitere erhebliche Mittel bis zur Weltklimakonferenz erwartet. Bei der von Deutschland ausgerichteten Finanzierungskonferenz f\u00fcr den Gr\u00fcnen Klimafonds in Bonn wurden insgesamt 9,322 Milliarden US-Dollar zugesagt. 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