{"id":15954,"date":"2023-07-27T08:43:35","date_gmt":"2023-07-27T06:43:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15954"},"modified":"2023-07-27T08:47:05","modified_gmt":"2023-07-27T06:47:05","slug":"habeck-und-neubaur-foerderzusage-fuer-2-milliarden-euro-fuer-groesstes-dekarbonisierungsprojekt-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15954","title":{"rendered":"Habeck und Neubaur: F\u00f6rderzusage f\u00fcr 2-Milliarden- Euro f\u00fcr gr\u00f6\u00dftes Dekarbonisierungsprojekt in Deutschland"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Habeck und Neubaur: F\u00f6rderzusage f\u00fcr 2-Milliarden- Euro f\u00fcr gr\u00f6\u00dftes Dekarbonisierungsprojekt in<br \/>\nDeutschland<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=14430\" rel=\"attachment wp-att-14430\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-14430\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/P1020542-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/P1020542-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/P1020542.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck und die NRW-Wirtschafts- und<br \/>\nKlimaschutzministerin Mona Neubaur besuchen heute gemeinsam thyssenkrupp in Duisburg, um vor Ort<br \/>\ndie 2 Milliarden Euro F\u00f6rderzusage von Bund und Land zu \u00fcbermitteln. In der vergangenen Woche hat<br \/>\ndie Europ\u00e4ische Kommission gr\u00fcnes Licht f\u00fcr das gr\u00f6\u00dfte Dekarbonisierungsprojekt in Deutschland<br \/>\ngegeben. Damit ist der Weg frei f\u00fcr das zentrale Projekt \u201etkH2steel\u201c der thyssenkrupp Steel Europe<br \/>\nAG und damit f\u00fcr die Transformation der deutschen Stahlindustrie hin zur Klimaneutralit\u00e4t. Durch<br \/>\ndie Teil-Umr\u00fcstung des gr\u00f6\u00dften europ\u00e4ischen Stahlh\u00fcttenwerks und die Umstellung der Fertigung auf<br \/>\nWasserstoff sollen j\u00e4hrlich bis zu 3,5 Millionen Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. Das<br \/>\nUnternehmen plant hierf\u00fcr Investitionen von knapp drei Milliarden Euro.<br \/>\nBundesminister Robert Habeck: \u201eHeute ist ein guter Tag f\u00fcr das Klima, f\u00fcr die gr\u00fcne Industrie in<br \/>\nDeutschland, f\u00fcr den Standort Duisburg und f\u00fcr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die<br \/>\nEurop\u00e4ische Kommission hat in der vergangenen Woche gr\u00fcnes Licht f\u00fcr rund 2 Milliarden Euro f\u00fcr die<br \/>\nDekarbonisierung der Stahlproduktion gegeben. Die F\u00f6rderzusage steht und das ist eine gute<br \/>\nNachricht. In den vergangenen Wochen wurde dieses Ergebnis durch harte Arbeit und Beharrlichkeit<br \/>\nerzielt. Und daher m\u00f6chte ich nochmal an meinen letzten Besuch in Duisburg erinnern. Beim<br \/>\nStahlaktionstag der Gewerkschaft haben die Gewerkschafter auf ihren T-Shirts zu Recht darauf<br \/>\nhingewiesen, dass \u201aStilltand noch nie was bewegt hat\u2018. Und genauso ist es. Das Unternehmen, das<br \/>\nLand NRW und die Bundesregierung haben in den vergangenen Wochen gemeinsam etwas bewegt und<br \/>\nangesto\u00dfen. Das Unternehmen zeigt mit seinem sehr ambitionierten Projekt, dass es durch<br \/>\nkonsequenten Einsatz von Wasserstoff m\u00f6glich ist, den Stahlsektor als gr\u00f6\u00dften industriellen<br \/>\nCO2-Emittenten in Deutschland zu dekarbonisieren. Die Stahlindustrie in Deutschland hat mit dieser<br \/>\nzentralen Weichenstellung eine Zukunft. Das sichert auch langfristig zahlreiche Arbeitspl\u00e4tze.\u201c<br \/>\nNRW-Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: \u201eNordrhein-Westfalen ist der Stahlstandort<br \/>\nNummer 1 in Deutschland. Und das Herz der nordrhein-westf\u00e4lischen Stahlindustrie schl\u00e4gt in<br \/>\nDuisburg. In NRW setzen sich tagt\u00e4glich \u00fcber 45.000 Menschen in vielen Betrieben mit ihrer H\u00e4nde<br \/>\nArbeit daf\u00fcr ein, den unverzichtbaren Werkstoff Stahl so herzustellen, dass er h\u00f6chsten<br \/>\nQualit\u00e4tsanforderungen gen\u00fcgt. Sie schaffen damit die Grundlage f\u00fcr nachhaltige Innovationen in<br \/>\nvielen industriellen Bereichen. Es muss daher in unser aller Sinne sein, dieses Herz aus Stahl im<br \/>\nTakt zu halten. Langfristig zuverl\u00e4ssig schlagen wird es allerdings nur, wenn dieses Herz eine<br \/>\ngr\u00fcne Zukunft hat. Mit der gemeinsamen F\u00f6rderung des Projektes tkH2Steel durch Bund und Land wird<br \/>\ndie Stahlproduktion hier am Standort Duisburg schon sehr bald sehr viel klimafreundlicher werden.<br \/>\nDies ist ein Meilenstein f\u00fcr Nordrhein-Westfalen auf dem Weg zur ersten klimaneutralen<br \/>\nIndustrieregion Europas. Ich bin Robert Habeck und seinem Team im Bundeswirtschaftsministerium sehr<br \/>\ndankbar f\u00fcr den unerm\u00fcdlichen Einsatz in dieser Sache. Ohne die vielen Stunden Arbeit, die der Bund<br \/>\nin die Gespr\u00e4che mit der Kommission investiert hat, w\u00e4re dieses Ergebnis so nicht realisiert<br \/>\nworden.\u201c<\/p>\n<p>Geplant ist der Bau einer gro\u00dfen mit Wasserstoff betriebenen Direktreduktionsanlage mit zwei<br \/>\nnachgeschalteten Einschmelzern. Mit 140.000 Tonnen gr\u00fcnem Wasserstoff sollen zuk\u00fcnftig j\u00e4hrlich bis<br \/>\nzu 2,3 Millionen Tonnen Roheisen klimaneutral hergestellt werden. Die neuen Anlagen sollen ab Ende<br \/>\n2026 in Betrieb gehen und planm\u00e4\u00dfig ab 2027 stufenweise auf gr\u00fcnen Wasserstoff umgestellt werden.<br \/>\nInsgesamt arbeiten bei thyssenkrupp Steel mehr als 26.000 Besch\u00e4ftigte, allein 13.000 davon in<br \/>\nDuisburg, und viele weitere Arbeitspl\u00e4tze sind indirekt von dem Standort abh\u00e4ngig.<br \/>\nBundesminister Habeck hatte bereits im letzten Monat das Werk besucht und bei einem Stahlaktionstag<br \/>\nden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern seine Unterst\u00fctzung bei der Transformation des Standortes<br \/>\nund der Industrie zugesagt. Erst vor einer Woche hatte die Europ\u00e4ische Kommission die<br \/>\nbeihilferechtliche Genehmigung f\u00fcr das Projekt \u201etkH2Steel\u201c der thyssenkrupp Steel Europe AG<br \/>\nausgesprochen. Die Bundesregierung hat ihrerseits die F\u00f6rderzusage erteilt. Der formelle<br \/>\nVerwaltungsakt, der die F\u00f6rderung rechtlich niederschreibt, folgt in wenigen Tagen.<br \/>\nDas Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) unterst\u00fctzt die Gro\u00dfinvestition als<br \/>\neines von vier Stahlprojekten, die im Rahmen des ersten europ\u00e4ischen Gro\u00dfprojekts f\u00fcr Wasserstoff<br \/>\n(Important Projects of Common European Interest, IPCEI) ausgew\u00e4hlt wurden.<br \/>\n30 Prozent der F\u00f6rdersumme tr\u00e4gt das Bundesland Nordrhein-Westfalen.<br \/>\nEs handelt sich um die zweite gro\u00dfe F\u00f6rderung eines Stahlstandortes in Deutschland. Zwei weitere<br \/>\nProjekte im Saarland sowie in Bremen und Eisenh\u00fcttenstadt befinden sich weiterhin im<br \/>\nbeihilferechtlichen Genehmigungsverfahren bei der Europ\u00e4ischen Kommission.<\/p>\n<p>https:\/\/www.bmwk.de\/Redaktion\/DE\/Pressemitteilungen\/2023\/07\/20230726-habeck-neubaur-2-milliarden-euro-foerderbescheid-fuer-dekarbonisierungsprojekt-in-deutschland.html<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quelle:abo-bmwi.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Habeck und Neubaur: F\u00f6rderzusage f\u00fcr 2-Milliarden- Euro f\u00fcr gr\u00f6\u00dftes Dekarbonisierungsprojekt in Deutschland Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck und die NRW-Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur besuchen heute gemeinsam thyssenkrupp in Duisburg, um vor Ort die 2 Milliarden Euro F\u00f6rderzusage von Bund und Land zu \u00fcbermitteln. 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