{"id":15780,"date":"2023-05-13T08:43:19","date_gmt":"2023-05-13T06:43:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15780"},"modified":"2023-05-13T08:43:19","modified_gmt":"2023-05-13T06:43:19","slug":"glauber-zwangsvorgaben-statt-anreize-bayern-lehnt-neues-gebaeudeenergiegesetz-des-bundes-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15780","title":{"rendered":"Glauber: Zwangsvorgaben statt Anreize Bayern lehnt neues Geb\u00e4udeenergiegesetz des Bundes ab"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Glauber: Zwangsvorgaben statt Anreize Bayern lehnt neues Geb\u00e4udeenergiegesetz des Bundes ab<\/p>\n<p>Bayern lehnt das geplante Geb\u00e4udeenergiegesetz des Bundes ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Morgen befasst sich der Bundesrat mit dem Entwurf. Bayerns Umwelt- und Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber betont dazu: &#8222;Die Bundesregierung hat den Bezug zu Millionen Menschen in Deutschland verloren. Die Pl\u00e4ne der Ampel bedeuten immense Kosten f\u00fcr die B\u00fcrger. Das ist ein v\u00f6llig falsches Signal in Zeiten der Inflation. Statt Anreizen sollen jetzt Zwangsvorgaben kommen, technologische Alternativen ausgeschlossen oder eingeschr\u00e4nkt werden. Bayern braucht keine Bevormundung durch den Bund bei der Energie- und W\u00e4rmewende. In der aktuellen Energiekrise muss die Versorgungssicherheit im Mittelpunkt stehen. Wir m\u00fcssen jeden nachhaltigen Energietr\u00e4ger nutzen. Notwendig sind daher alle M\u00f6glichkeiten f\u00fcr schnelle und unb\u00fcrokratische L\u00f6sungen bei der W\u00e4rmeversorgung. Wir brauchen die Wasserstoff-Technologie und vor allem das heimische Holz in der Energieversorgung. Die Bundesregierung treibt jedoch mit ihrer einseitigen W\u00e4rmepumpen-Politik die Kohleverstromung in neue H\u00f6hen und erweist dem Klimaschutz einen B\u00e4rendienst. Im Ergebnis wird das Gesetz des Bundes zum R\u00fcckbau des Wirtschaftsstandortes Deutschland f\u00fchren. Soweit darf es nicht kommen.&#8220; \u00a0 Der Entwurf enth\u00e4lt Vorgaben f\u00fcr neu einzubauende Heizungen sowie zur Energieeffizienz von Geb\u00e4uden. Eine wesentliche \u00c4nderung ist, dass Heizungsanlagen ab 2024 bei Einbau den W\u00e4rmebedarf zu mindestens 65 Prozent aus erneuerbaren Energien oder unvermeidbarer Abw\u00e4rme decken m\u00fcssen. Glauber: &#8222;Der Bund greift mit dem Gesetzentwurf in grundgesetzlich gesch\u00fctzte Eigentumsrechte ein und verpflichtet die B\u00fcrger zu j\u00e4hrlichen unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigen Investitionskosten in Milliardenh\u00f6he. Technologieoffenheit wird durch zu hohe Anforderungen an Wasserstoffheizungen eingeschr\u00e4nkt. Das gilt auch f\u00fcr die Biomasse bei der W\u00e4rmewende. Holz zum Beispiel ist ein regionaler, nachhaltig erzeugter, nachwachsender Rohstoff mit einer neutralen CO2-Bilanz. Gerade in der derzeit angespannten Energieversorgungssituation sind moderne Holzheizungen als heimische W\u00e4rmequelle unverzichtbar, besonders im Altbaubestand.&#8220; Der Einbau von Biomasseheizungen in Neubauten soll nach den Vorstellungen der Bundesregierung verboten werden. \u00a0 Bayern hat zu dem Gesetzentwurf einen eigenen Landesantrag gestellt und fordert den Bundesrat darin auf, den Entwurf abzulehnen, auch mit dem Hinweis auf die f\u00fcr 2023 angek\u00fcndigte \u00c4nderung der EU-Richtlinie \u00fcber die Gesamtenergieeffizienz von Geb\u00e4uden. Diese w\u00fcrde ohnehin auch Deutschland zu weitreichenden Regelungen zur energetischen Modernisierung des Geb\u00e4udebestands verpflichten.<\/p>\n<p>Quelle: stmuv.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Glauber: Zwangsvorgaben statt Anreize Bayern lehnt neues Geb\u00e4udeenergiegesetz des Bundes ab Bayern lehnt das geplante Geb\u00e4udeenergiegesetz des Bundes ab. &nbsp; Morgen befasst sich der Bundesrat mit dem Entwurf. Bayerns Umwelt- und Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber betont dazu: &#8222;Die Bundesregierung hat den Bezug zu Millionen Menschen in Deutschland verloren. 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