{"id":15496,"date":"2023-01-11T08:53:31","date_gmt":"2023-01-11T07:53:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15496"},"modified":"2023-01-12T08:52:23","modified_gmt":"2023-01-12T07:52:23","slug":"mehr-hilfe-fuer-ueberschuldete-seniorinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15496","title":{"rendered":"Mehr Hilfe f\u00fcr \u00fcberschuldete Senior*innen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Mehr Hilfe f\u00fcr \u00fcberschuldete Senior*innen<\/p>\n<p>Bundesverbraucherschutzministerin Steffi Lemke \u00fcberreicht F\u00f6rderscheck<br \/>\n\u00fcber 1.370.000 Euro f\u00fcr ein mehrj\u00e4hriges Projekt zur Verbesserung der<br \/>\nsozialen Schuldnerberatung f\u00fcr Senior*innen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=4845\" rel=\"attachment wp-att-4845\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4845\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u00c4lteren Verbraucher*innen soll es in Zukunft ein\u00adfacher erm\u00f6glicht<br \/>\nwerden, Zugang zu einer Schuldnerberatung zu erhalten. Im Fokus steht dabei<br \/>\nein aufsuchender Ansatz, d.h. die Schuldnerberatung wird direkt vor Ort bei<br \/>\nden Senior*innen erbracht. Gerade \u00e4ltere Menschen, die ver- oder<br \/>\n\u00fcberschuldet sind, nehmen zu selten Hilfe von Schuldnerberatungsstellen in<br \/>\nAnspruch; aus Unkenntnis, Scham oder aufgrund von<br \/>\nMobilit\u00e4tseinschr\u00e4nkungen. Mit den F\u00f6rdermitteln des Bundesministeriums<br \/>\nf\u00fcr Umwelt, Naturschutz, nukleare Si\u00adcherheit und Verbraucherschutz<br \/>\n(BMUV) wird die Diakonie Deutschland zusammen mit weiteren<br \/>\nWohlfahrtsverb\u00e4nden ein Konzept daf\u00fcr entwickeln, wie Senior*innen besser<br \/>\ndabei geholfen werden kann, Schuldnerberatung in Anspruch zu nehmen, und<br \/>\ndieses Konzept praktisch erproben.<\/p>\n<p>Bundesverbraucherschutzministerin Steffi Lemke: &#8222;Viele Menschen geraten<br \/>\nnach ihrem Arbeitsleben in finanzielle Schwierigkeiten. Ihre Renten und ihr<br \/>\nErspartes &#8211; soweit sie dieses haben &#8211; gen\u00fcgen h\u00e4ufig nicht, um ihre<br \/>\nRechnungen zu bezahlen, insbesondere in einer Zeit stark gestiegener<br \/>\nEnergie- und Lebenshaltungskosten. Doch gerade \u00e4ltere Menschen nehmen zu<br \/>\nselten die Hilfe von Schuldnerberatungsstellen in Anspruch. Daher ist es<br \/>\nmir wichtig, dass \u00e4lteren Menschen der Zugang zur Schuldnerberatung leicht<br \/>\nerm\u00f6glicht wird. Mit dem im neuen Projekt praktizierten aufsuchenden<br \/>\nAnsatz wird das Unterst\u00fctzungsangebot dorthin gebracht, wo sich \u00e4ltere<br \/>\nMenschen in ihrem Alltag aufhalten. Mit der F\u00f6rderung des Projektes wollen<br \/>\nwir Senior*innen gerade in Zeiten gro\u00dfer finanzieller Herausforderungen<br \/>\nkonkrete Hilfestellungen bieten.\u201c<\/p>\n<p>Die \u00dcberschuldung privater Haushalte ist in Deutschland auf einem hohen<br \/>\nNi\u00adveau. \u00c4ltere Menschen sind im Vergleich zu j\u00fcngeren Altersgruppen<br \/>\nzunehmend betroffen.<\/p>\n<p>Maria Loheide, Vorst\u00e4ndin f\u00fcr Sozialpolitik der Diakonie Deutschland:<br \/>\n\u201eWenn die Senior*innen nicht zur Schuldnerberatung kommen, dann sollte<br \/>\ndie Schuldnerberatung zu den Menschen gehen und bestehende H\u00fcrden abbauen.<br \/>\nSchuldnerberater*innen m\u00fcssen Senior*innen in ihrer Lebenswelt aufsuchen,<br \/>\nund zwar dort, wo sie leben und sich aufhalten. Das kann die Wohnung sein,<br \/>\nder Senior*innen-Treffpunkt, das Altenheim, das Cafe oder der Mittagstisch<br \/>\nf\u00fcr \u00c4ltere.\u201c<\/p>\n<p>Mit der Vergabe von F\u00f6rdermitteln an die Diakonie Deutschland als einem<br \/>\nTr\u00e4ger von sozialer Schuldnerberatung will das BMUV zugleich insgesamt das<br \/>\nGesamtkonzept der sozialen Schuldnerberatung in Deutschland st\u00e4rken. Vor<br \/>\ndem Hintergrund des zunehmenden Anteils \u00e4lterer Menschen in der<br \/>\nBev\u00f6lkerung, einer wachsenden Zahl von Rentner*innen mit niedrigen<br \/>\n(Grund)renten und den aktuellen Preisanstiegen bei Energie- und sonstigen<br \/>\nLebenshaltungskosten sollen mit Hilfe des Projektes schwere<br \/>\nSchuldenverl\u00e4ufe abgemildert und verhindert werden.<\/p>\n<p>Das Projekt l\u00e4uft bis zum 31. Dezember 2025 an verschiedenen<br \/>\nProjektstandorten in Deutschland. Es wird fachliche und wissenschaftli\u00adch<br \/>\nu.a. von der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verb\u00e4nde (AG SBV),<br \/>\nder Bundesarbeitsgemeinschaft der Se\u00adniorenorganisationen (BAGSO), dem<br \/>\nSchuldnerfachberatungszentrum der Johannes-Gutenberg-Universit\u00e4t in Mainz<br \/>\n(SFZ) und der Forschungs- und Dokumentations\u00adstelle f\u00fcr<br \/>\nVerbraucherinsolvenz begleitet.<\/p>\n<p>Quelle:bmuv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Mehr Hilfe f\u00fcr \u00fcberschuldete Senior*innen Bundesverbraucherschutzministerin Steffi Lemke \u00fcberreicht F\u00f6rderscheck \u00fcber 1.370.000 Euro f\u00fcr ein mehrj\u00e4hriges Projekt zur Verbesserung der sozialen Schuldnerberatung f\u00fcr Senior*innen. \u00c4lteren Verbraucher*innen soll es in Zukunft ein\u00adfacher erm\u00f6glicht werden, Zugang zu einer Schuldnerberatung zu erhalten. 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