{"id":15490,"date":"2023-01-08T09:06:02","date_gmt":"2023-01-08T08:06:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15490"},"modified":"2023-01-08T09:06:02","modified_gmt":"2023-01-08T08:06:02","slug":"landwirtschaftliche-vielfalt-staerken-bmel-foerdert-ausbau-mobiler-schlachtung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15490","title":{"rendered":"Landwirtschaftliche Vielfalt st\u00e4rken: BMEL f\u00f6rdert Ausbau mobiler Schlachtung"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Landwirtschaftliche Vielfalt st\u00e4rken: BMEL f\u00f6rdert Ausbau mobiler Schlachtung<br \/>\nNeue Ans\u00e4tze k\u00f6nnen Alleinstellungsmerkmal sein und wirtschaftliche Chancen verbessern<\/p>\n<p>Um die Vielfalt der landwirtschaftlichen Betriebe und die Wertsch\u00f6pfung im l\u00e4ndlichen Raum zu st\u00e4rken, will das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL) die mobile Schlachtung in Deutschland ausbauen. Im Rahmen des Programms zur Innovationsf\u00f6rderung sollen insbesondere Projekte zur Entwicklung neuer Methoden und Ans\u00e4tzen finanziell unterst\u00fctzt werden. Antragsberechtigt sind neben Unternehmen auch Hochschulen und au\u00dferuniversit\u00e4re Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=12572\" rel=\"attachment wp-att-12572\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12572\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/kuh-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/kuh-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/kuh-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/kuh-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/kuh.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Parlamentarische Staatssekret\u00e4rin beim Bundesminister f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft, Dr. Ophelia Nick sagt dazu: \u201eWir wollen die Vielfalt der landwirtschaftlichen Betriebe st\u00e4rken. Fleisch aus mobiler Schlachtung hat das Potenzial, die Wertsch\u00f6pfung im l\u00e4ndlichen Raum zu steigern. Wir wollen moderne, praxistaugliche Methoden f\u00fcr eine tierschonende mobile Schlachtung auf den Betrieben f\u00f6rdern. Dabei freuen wir uns besonders auf neue Impulse von Start-ups \u2013 gerade auch aus den l\u00e4ndlichen R\u00e4umen.\u201c<\/p>\n<p>Die gef\u00f6rderten Innovationen sollen dazu beitragen, wirtschaftliche Anreize f\u00fcr landwirtschaftliche Betriebe und regionale, handwerkliche Schlachth\u00f6fe sowohl hinsichtlich der teilmobilen als auch der vollmobilen Schlachtung zu schaffen.<\/p>\n<p>Seit Jahren nimmt die Zahl der \u2013 vor allem kleineren und lokalen \u2013 Schlachtbetriebe in Deutschland ab. Aufgrund der fortschreitenden Zentralisierung der Schlachtbranche ist es f\u00fcr viele Betriebe schwieriger geworden, einen Schlachthof in ihrer N\u00e4he zu finden. Gerade kleinere landwirtschaftliche Betriebe kann dies \u2013 auch vor dem Hintergrund einer ohnehin teils angespannten Marktlage \u2013 vor mitunter zus\u00e4tzliche wirtschaftliche Herausforderungen stellen.<\/p>\n<p>Eine mobile Schlachtung bedeutet f\u00fcr die Tiere weniger Verlade- und Transportstress und ver\u00e4ndert auch die Arbeitssituation der Landwirtinnen und Landwirte. Unterst\u00fctzt werden mit der neuen F\u00f6rderm\u00f6glichkeit etwa Verfahren zur Verbesserung des Tierschutzes und Untersuchungen der Produkt- und Fleischqualit\u00e4t im Vergleich zu herk\u00f6mmlichen Schlachtverfahren, die Neuentwicklung von teil- oder vollmobilen Schlachteinheiten und die Entwicklung von besseren Vermarktungsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>Das Interesse vieler Verbraucherinnen und Verbraucher an unter hohen Tierschutzbedingungen produzierten Lebensmitteln ist in den vergangenen Jahren gestiegen. In diesem Zusammenhang sind auch Schlachtungen im landwirtschaftlichen Herkunftsbetrieb bzw. auf der Weide vermehrt von Interesse. Die vertraute Umgebung und das Wegfallen des Transports lebender Tiere zum Schlachthof erm\u00f6glichen grunds\u00e4tzlich eine besonders tierschonende Schlachtung. Dabei stellt sich auch die Frage, wie sich die Schlachtung vor Ort auf die Fleischqualit\u00e4t auswirkt.<\/p>\n<p>Etwa f\u00fcr kleine Schlachtbetriebe, f\u00fcr Direktvermarkter mit konventioneller sowie \u00f6kologischer Haltungsform kann die Schlachtung im Herkunftsbetrieb ein Alleinstellungsmerkmal sein und somit die wirtschaftlichen Chancen verbessern. Besonders in den l\u00e4ndlichen R\u00e4umen und den Alpenregionen ist die Etablierung von mobilen Schlachtungen sinnvoll, um die regionale Wertsch\u00f6pfung auszubauen und in ihrer Wirtschaftlichkeit zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>M\u00f6glich wurde die neue F\u00f6rderung aufgrund bereits 2021 in Kraft getretener lebensmittelrechtlicher EU-Vorschriften zur Hof- bzw. Weideschlachtung. Seither haben nicht nur Metzgereien, sondern auch bislang daf\u00fcr nicht zugelassene landwirtschaftliche Betriebe die M\u00f6glichkeit, Tiere im Herkunftsbetrieb zu schlachten. Mit Zustimmung der zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rde d\u00fcrfen je Schlachtvorgang bis zu drei Rinder, sechs Schweine oder drei Einhufer unter Nutzung einer mobilen Einheit geschlachtet werden.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zu der im Bundesanzeiger ver\u00f6ffentlichten Bekanntmachung finden Sie hier&lt;https:\/\/www.bundesanzeiger.de\/pub\/publication\/CJNWoJnZgR8dJNdwpxl\/content\/CJNWoJnZgR8dJNdwpxl\/BAnz%20AT%2021.12.2022%20B2.pdf&gt;.<\/p>\n<p>Quelle:bmel.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Landwirtschaftliche Vielfalt st\u00e4rken: BMEL f\u00f6rdert Ausbau mobiler Schlachtung Neue Ans\u00e4tze k\u00f6nnen Alleinstellungsmerkmal sein und wirtschaftliche Chancen verbessern Um die Vielfalt der landwirtschaftlichen Betriebe und die Wertsch\u00f6pfung im l\u00e4ndlichen Raum zu st\u00e4rken, will das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL) die mobile Schlachtung in Deutschland ausbauen. 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