{"id":15483,"date":"2023-01-05T08:55:39","date_gmt":"2023-01-05T07:55:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15483"},"modified":"2023-01-05T08:55:39","modified_gmt":"2023-01-05T07:55:39","slug":"ruestungsexportpolitik-der-bundesregierung-im-jahr-2022-enge-partnerlaender-und-ukraine-sind-schwerpunkt-deutscher-ruestungsexporte-im-vergangenen-jahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15483","title":{"rendered":"R\u00fcstungsexportpolitik der Bundesregierung im Jahr 2022 Enge Partnerl\u00e4nder und Ukraine sind Schwerpunkt deutscher R\u00fcstungsexporte im vergangenen Jahr"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>R\u00fcstungsexportpolitik der Bundesregierung im Jahr 2022<br \/>\nEnge Partnerl\u00e4nder und Ukraine sind Schwerpunkt deutscher R\u00fcstungsexporte im vergangenen Jahr<\/p>\n<p>Im Jahr 2022 wurden nach vorl\u00e4ufigen Zahlen Einzelgenehmigungen f\u00fcr die Ausfuhr von R\u00fcstungsg\u00fctern<br \/>\nim Wert von 8,36 Mrd. \u20ac erteilt (anteilig: 3,96 Mrd. \u20ac Kriegswaffen und 4,4 Mrd. \u20ac sonstige<br \/>\nR\u00fcstungsg\u00fcter). Im Jahr 2021 betrug der Gesamtwert 9,35 Mrd. \u20ac.<br \/>\nDer weit \u00fcberwiegende Teil dieses Gesamtwertes (7,54 Mrd. \u20ac von 8,36 Mrd. \u20ac) ist dabei auf<br \/>\nGenehmigungen f\u00fcr enge Partnerl\u00e4nder sowie zur Unterst\u00fctzung der Ukraine bei ihrer<br \/>\nSelbstverteidigung gegen den v\u00f6lkerrechtswidrigen russischen Angriffskriegs zur\u00fcckzuf\u00fchren. \u00dcber<br \/>\nein Viertel aller Genehmigungen (ca. 2,24 Mrd. \u20ac) entfiel auf die Ukraine. Damit ist die Ukraine in<br \/>\nder L\u00e4nderzuordnung das Land mit dem h\u00f6chsten Genehmigungswert im Jahr 2022 (siehe unten).<br \/>\nWeiterf\u00fchrende Informationen zur geleisteten Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine ver\u00f6ffentlicht die<br \/>\nBundesregierung hier.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=14011\" rel=\"attachment wp-att-14011\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-14011\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/engel-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/engel-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/engel.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nAuf Genehmigungen f\u00fcr Lieferungen in EU-, NATO- und NATO-gleichgestellte L\u00e4nder1 entfielen rund 5,1<br \/>\nMrd. \u20ac (anteilig 2,64 Mrd. \u20ac Kriegswaffen und 2,48 Mrd. \u20ac sonstige R\u00fcstungsg\u00fcter). Die<br \/>\nGenehmigungen f\u00fcr EU-, NATO- und NATO-gleichgestellte L\u00e4nder und die Republik Korea sowie die<br \/>\nUkraine machen damit zusammen 90 % des Gesamtwerts aller erteilten Einzelgenehmigungen aus.<br \/>\nJenseits der Ukraine und der Republik Korea entfielen lediglich 825 Mio. \u20ac (9,9 %) auf weitere<br \/>\nDrittl\u00e4nder2.<br \/>\nStaatssekret\u00e4r Giegold: \u201eDie Bilanz der Bundesregierung im ersten Jahr ihrer Amtszeit zeigt die<br \/>\nErgebnisse wertegeleiteter R\u00fcstungsexportpolitik im Angesicht der Zeitenwende. \u00dcber 90 % der<br \/>\nR\u00fcstungsexporte gehen an enge Partnerl\u00e4nder, sowie an die Ukraine zur Selbstverteidigung. Die<br \/>\n\u00fcbrigen Drittl\u00e4nder werden im Einklang mit den politischen Grunds\u00e4tzen restriktiv behandelt. Es<br \/>\nentspricht auch unseren Sicherheitsinteressen, dass R\u00fcstungsg\u00fcter nicht in die H\u00e4nde von L\u00e4ndern<br \/>\nkommen, die Menschenrechte systematisch verletzten. Die Bundesregierung setzt sich auf dieser<br \/>\nGrundlage auch f\u00fcr eine st\u00e4rkere Zusammenarbeit in Europa ein und bringt zugleich die Arbeiten f\u00fcr<br \/>\ndas erste R\u00fcstungsexportkontrollgesetz weiter voran.\u201c<br \/>\nAuf Grundlage des Koalitionsvertrages erarbeitet die Bundesregierung unter Federf\u00fchrung des BMWK<br \/>\nderzeit ein R\u00fcstungsexportkontrollgesetz. Mit dem Gesetz soll erstmalig in der deutschen Geschichte<br \/>\ndie R\u00fcstungsexportkontrolle der Bundesregierung ausdr\u00fccklich gesetzlich festgeschrieben werden. In<br \/>\neinem breit angelegten Konsultationsprozess haben hierzu im Jahr 2022 zur Vorbereitung des<br \/>\nGesetzgebungsvorhabens mehrere Fachgespr\u00e4che mit Vertreterinnen und Vertretern aus<br \/>\nZivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft stattgefunden. Aktuell laufen die Arbeiten an<br \/>\nEckpunkten f\u00fcr ein solches Gesetz, deren Entwurf zeitnah innerhalb der Bundesregierung abgestimmt<br \/>\nwird. Weiterf\u00fchrende Informationen finden Sie hier.<br \/>\nIm Einzelnen:<br \/>\nF\u00fcr die folgenden zehn L\u00e4nder waren im Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2022 die h\u00f6chsten<br \/>\nEinzelausfuhrgenehmigungswerte f\u00fcr R\u00fcstungsg\u00fcter zu verzeichnen:<\/p>\n<p>Land Wert in Euro<br \/>\nUkraine 2.245.303.401<br \/>\nNiederlande 1.826.290.433<br \/>\nVereinigte Staaten 864.457.288<br \/>\nVereinigtes K\u00f6nigreich 453.135.427<br \/>\nUngarn 249.209.023<br \/>\nAustralien 196.077.532<br \/>\nTschechien 176.368.525<br \/>\nSingapur 175.093.070<br \/>\nSlowakei 171.854.284<br \/>\nRepublik Korea 166.518.205<br \/>\nDer Gesamtwert der Genehmigungen f\u00fcr Kleinwaffen und Kleinwaffenteile belief sich nach vorl\u00e4ufigen<br \/>\nZahlen im Jahr 2022 auf 87,1 Mio. \u20ac (2021: 43,9 Mio. \u20ac). Davon entfielen 86 Mio. \u20ac und damit rund<br \/>\n99 % des Genehmigungswertes auf EU-\/NATO- und NATO-gleichgestellte L\u00e4nder. Lieferungen von<br \/>\nKleinwaffen und Kleinwaffenteilen wurden damit fast ausschlie\u00dflich f\u00fcr den privilegierten<br \/>\nL\u00e4nderkreis der EU- und B\u00fcndnispartner genehmigt.<br \/>\n&#8212;-<br \/>\n1 Japan, Schweiz, Australien, Neuseeland<br \/>\n2 Drittl\u00e4nder einschl. Ukraine und Republik Korea: rund 3,24 Mrd. \u20ac, anteilig: 1,32 Mrd. \u20ac<br \/>\nKriegswaffen und 1,92 Mrd. \u20ac sonstige R\u00fcstungsg\u00fcter. In diesem Wert bereits enthalten sind<br \/>\nAusfuhrgenehmigungen f\u00fcr Entwicklungsl\u00e4nder (Entwicklungsl\u00e4nder und -gebiete entsprechend der Liste<br \/>\ndes Entwicklungsausschusses (Development Assistance Committee = DAC) der OECD ohne die L\u00e4nder der<br \/>\nmittleren Einkommensgruppe, oberer Bereich (vierte Spalte der genannten Liste)) in H\u00f6he von rund<br \/>\n2,5 Mrd. \u20ac (anteilig: 1,29 Mrd. \u20ac Kriegswaffen und 1,2 Mrd. \u20ac sonstige R\u00fcstungsg\u00fcter, die zum<br \/>\ngr\u00f6\u00dften Teil auf die Ukraine entfielen, die ebenfalls unter dieser Kategorie erfasst wird).<\/p>\n<p>https:\/\/www.bmwk.de\/Redaktion\/DE\/Pressemitteilungen\/2023\/01\/20230104-ruestungsexportpolitik-der-bundesregierung-im-jahr-2022-partnerlaender-und-ukraine-sind-schwerpunkt-deutscher-ruestungsexporte-in-2021.html<\/p>\n<p>Quelle: abo-bmwi.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: R\u00fcstungsexportpolitik der Bundesregierung im Jahr 2022 Enge Partnerl\u00e4nder und Ukraine sind Schwerpunkt deutscher R\u00fcstungsexporte im vergangenen Jahr Im Jahr 2022 wurden nach vorl\u00e4ufigen Zahlen Einzelgenehmigungen f\u00fcr die Ausfuhr von R\u00fcstungsg\u00fctern im Wert von 8,36 Mrd. \u20ac erteilt (anteilig: 3,96 Mrd. \u20ac Kriegswaffen und 4,4 Mrd. \u20ac sonstige R\u00fcstungsg\u00fcter). 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