{"id":15431,"date":"2022-12-11T08:57:37","date_gmt":"2022-12-11T07:57:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15431"},"modified":"2022-12-11T08:57:37","modified_gmt":"2022-12-11T07:57:37","slug":"bundesministerien-und-laender-schliessen-neues-verwaltungsabkommen-zur-braunkohlesanierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15431","title":{"rendered":"Bundesministerien und L\u00e4nder schlie\u00dfen neues Verwaltungsabkommen zur Braunkohlesanierung"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Bundesministerien und L\u00e4nder schlie\u00dfen neues Verwaltungsabkommen zur<br \/>\nBraunkohlesanierung<\/p>\n<p>Die Finanzierung der Braunkohlesanierung in Ostdeutschland ist auch f\u00fcr<br \/>\ndie kommenden f\u00fcnf Jahre gesichert. Bundesminister der Finanzen Christian<br \/>\nLindner, Bundesumweltministerin Steffi Lemke und die Ministerpr\u00e4sidenten<br \/>\nder L\u00e4nder Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Th\u00fcringen haben ein<br \/>\nweiteres Verwaltungsabkommen f\u00fcr den Zeitraum 2023 bis 2027 unterzeichnet.<br \/>\nDer vom Bund und den Braunkohlel\u00e4ndern f\u00fcr diesen Zeitraum<br \/>\nbereitgestellte finanzielle Gesamtrahmen bel\u00e4uft sich auf 1,44 Milliarden<br \/>\nEuro, wovon 978,7 Millionen Euro auf den Bund entfallen. Das f\u00fcr die<br \/>\nkommenden f\u00fcnf Jahre vereinbarte Volumen f\u00fcr die Braunkohlesanierung<br \/>\nliegt damit um 214 Millionen Euro \u00fcber dem des derzeitigen<br \/>\nVerwaltungsabkommens.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=10666\" rel=\"attachment wp-att-10666\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10666\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/trinkwasser-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/trinkwasser-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/trinkwasser-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/trinkwasser-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/trinkwasser.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bundesfinanzminister Christian Lindner: \u201eGemeinsam mit den L\u00e4ndern haben<br \/>\nwir uns darauf verst\u00e4ndigt, die Finanzierung der Braunkohlesanierung in<br \/>\nden n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren fortzuf\u00fchren und auszuweiten. Der<br \/>\nbereitgestellte Finanzrahmen liegt mit 1,4 Milliarden Euro sp\u00fcrbar \u00fcber<br \/>\ndem Budget der vergangenen Jahre. F\u00fcr unserer aller Haushalte ist das &#8211;<br \/>\ngerade in der heutigen Zeit &#8211; ein erheblicher Kraftakt. Umso mehr freue ich<br \/>\nmich, dass wir hier gemeinsam einen Konsens gefunden haben.\u201c<\/p>\n<p>Bundesumweltministerin Steffi Lemke: \u201eDie Braunkohlesanierung geht weiter<br \/>\n&#8211; das ist ein wichtiges Signal f\u00fcr die ehemaligen ostdeutschen<br \/>\nTagebauregionen und den Naturschutz. Die Bundesregierung unterst\u00fctzt die<br \/>\nvon der damaligen Umweltzerst\u00f6rung stark betroffenen Bundesl\u00e4nder auch<br \/>\nweiterhin bei der Bew\u00e4ltigung der Folgen. Die notwendigen Schutzma\u00dfnahmen<br \/>\nf\u00fcr B\u00f6den, Gew\u00e4sser und Natur werden wir auch in den n\u00e4chsten f\u00fcnf<br \/>\nJahren voranbringen. Eine qualitativ hochwertige Sanierung sichert<br \/>\ngleichzeitig Arbeitspl\u00e4tze und gibt den Regionen neue Perspektiven.&#8220;<\/p>\n<p>Gegenstand der Braunkohlesanierung ist die Bew\u00e4ltigung der Folgen des<br \/>\nDDR-Braunkohleabbaus durch Wiedernutzbarmachung und Rekultivierung von<br \/>\nvormals in Anspruch genommenen Fl\u00e4chen. Damit einher geht eine gemeinsame<br \/>\nStrukturentwicklungspolitik, die Arbeitspl\u00e4tze sichert und den betroffenen<br \/>\nRegionen neue Perspektiven gibt. Seit 1991 haben Bund und L\u00e4nder bereits<br \/>\n\u00fcber 11,9 Milliarden Euro in die Braunkohlesanierung investiert.<\/p>\n<p>Mit dem neuen Verwaltungsabkommen bekennen sich die Partner ausdr\u00fccklich<br \/>\nzu einer gemeinsamen Fortf\u00fchrung der Braunkohlesanierung. Sie haben sich<br \/>\ndabei darauf verst\u00e4ndigt, die noch anstehenden Aufgaben unter besonderer<br \/>\nBeachtung ihrer hohen Umweltwirkung und unter Ber\u00fccksichtigung der<br \/>\nzunehmenden Auswirkungen klimatischer Ver\u00e4nderungen weiterhin effektiv,<br \/>\neffizient und nachhaltig zu organisieren.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus haben sich Bund und L\u00e4nder mit dem neuen<br \/>\nVerwaltungsabkommen zum Ziel gesetzt, die \u00dcbertragung von abgeschlossenen<br \/>\nSanierungsma\u00dfnahmen auf vom Bund unabh\u00e4ngige Tr\u00e4gerstrukturen<br \/>\nentscheidend voranzubringen. In den vergangenen Jahren konnten in der<br \/>\nBraunkohlesanierung gro\u00dfe Fortschritte erzielt werden. Vielerorts sind<br \/>\nattraktive Bergbaufolgelandschaften entstanden, gro\u00dfe Fl\u00e4chen wurden<br \/>\nrekultiviert und wieder nutzbar gemacht. Trotz dieser Erfolge bestehen noch<br \/>\nlangj\u00e4hrige Herausforderungen, insbesondere bei der Sicherung von<br \/>\nInnenkippen sowie der Herstellung eines sich weitgehend selbst<br \/>\nregulierenden Wasserhaushalts.<\/p>\n<p>Weitere Informationen<\/p>\n<p>Bund-L\u00e4nder-Gesch\u00e4ftsstelle f\u00fcr die Braunkohlesanierung<br \/>\n&lt;https:\/\/www.bmuv.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=gjhinSU0Ae2xvXaCI1DPwpcxLFXPWQS+vd3xrqywQjqBuBNZyf8LoKSsg41K6FIQ&gt;<\/p>\n<p>Quelle: bmuv.de<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Bundesministerien und L\u00e4nder schlie\u00dfen neues Verwaltungsabkommen zur Braunkohlesanierung Die Finanzierung der Braunkohlesanierung in Ostdeutschland ist auch f\u00fcr die kommenden f\u00fcnf Jahre gesichert. 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