{"id":15376,"date":"2022-11-18T08:46:43","date_gmt":"2022-11-18T07:46:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15376"},"modified":"2022-11-18T08:46:43","modified_gmt":"2022-11-18T07:46:43","slug":"deutschland-erhoeht-mittel-fuer-internationale-klimaanpassung-auf-60-millionen-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15376","title":{"rendered":"Deutschland erh\u00f6ht Mittel f\u00fcr internationale Klimaanpassung auf 60 Millionen Euro"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Deutschland erh\u00f6ht Mittel f\u00fcr internationale Klimaanpassung auf 60<br \/>\nMillionen Euro<\/p>\n<p>Ausw\u00e4rtiges Amt und Bundesumweltministerium stocken ihren Beitrag f\u00fcr den<br \/>\ninternationalen Anpassungsfond auf je 30 Millionen auf.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=13116\" rel=\"attachment wp-att-13116\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-13116\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P1020273-1-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P1020273-1-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P1020273-1-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P1020273-1-768x510.jpg 768w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P1020273-1-1536x1020.jpg 1536w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P1020273-1-220x146.jpg 220w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P1020273-1.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock und Bundesumweltministerin Steffi Lemke<br \/>\nhaben heute auf der Weltklimakonferenz (COP27) f\u00fcr die Bundesregierung<br \/>\nangek\u00fcndigt, den deutschen Beitrag f\u00fcr den globalen Anpassungsfond auf 60<br \/>\nMillionen Euro im Jahr aufzustocken. Damit ist Deutschland der gr\u00f6\u00dfte<br \/>\nGeberstaat f\u00fcr das zentrale multilaterale Finanzierungsinstrument zur<br \/>\nKlimaanpassung. Oberste Priorit\u00e4t des Fonds liegt auf der Unterst\u00fctzung<br \/>\nvon Gemeinschaften, die den Folgen der Klimakrise besonders ausgesetzt<br \/>\nsind.<\/p>\n<p>Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock: \u201eDie Anpassung an den Klimawandel<br \/>\nbetrifft uns alle, aber nicht alle k\u00f6nnen sie sich leisten. L\u00e4nder, denen<br \/>\nes nicht gelingt, sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen, werden<br \/>\nbuchst\u00e4blich untergehen. Der Klimawandel trifft \u00e4rmere Staaten, die<br \/>\nnichts f\u00fcr den hohen CO2-Aussto\u00df der Industrienationen k\u00f6nnen, oft<br \/>\nbesonders heftig. Daher ist es nur fair, wenn die Kosten f\u00fcr die Anpassung<br \/>\nan den Klimawandel auf mehrere Schultern verteilt werden und wohlhabende<br \/>\nStaaten wie Deutschland mehr zahlen. Aus diesem Grund erh\u00f6hen wir den<br \/>\ndeutschen Beitrag f\u00fcr den internationalen Anpassungsfond und leisten so<br \/>\neinen Beitrag f\u00fcr mehr Klimagerechtigkeit.&#8220;<\/p>\n<p>Bundesumweltministerin Steffi Lemke: \u201eWirbelst\u00fcrme, \u00dcberschwemmungen<br \/>\nund ausged\u00f6rrte \u00c4cker zeigen immer \u00f6fter, wie unerbittlich sich die<br \/>\nKlimakrise gerade in Entwicklungsl\u00e4ndern auswirkt. Daher wollen wir unsere<br \/>\nPartner ab diesem Jahr noch besser unterst\u00fctzen, indem wir Deutschlands<br \/>\nBeitrag f\u00fcr den Anpassungsfond aufstocken. Zus\u00e4tzlich zu sechs Milliarden<br \/>\nEuro f\u00fcr den Klimaschutz verst\u00e4rken wir unsere Unterst\u00fctzung f\u00fcr<br \/>\nKlimaanpassungsma\u00dfnahmen, Damit betroffene L\u00e4nder praktische und wirksame<br \/>\nMa\u00dfnahmen auf den Weg bringen k\u00f6nnen. Daher f\u00f6rdern wir au\u00dferdem<br \/>\nzahlreiche Projekte, die Klimaanpassung und Biodiversit\u00e4tsschutz<br \/>\nmiteinander verbinden. Auf diese Weise schaffen wir eine Risikovorsorge,<br \/>\ndie zugleich die nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen sichert.\u201c<\/p>\n<p>Der internationale Anpassungsfond (Adaptation Fund &#8211; AF) hat seit 2010 rund<br \/>\n923,5 Millionen US-Dollar f\u00fcr Projekte bereitgestellt, darunter 132<br \/>\nkonkrete Projekte in fast 100 L\u00e4ndern f\u00fcr 36 Millionen Beg\u00fcnstigte.<br \/>\nDeutschland geh\u00f6rt zu den gr\u00f6\u00dften Beitragszahlern. Seit dem<br \/>\nGr\u00fcndungsjahr 2007 hat die Bundesregierung insgesamt 514 Millionen<br \/>\nUS-Dollar eingezahlt. Zuletzt hatte allein das Bundesumweltministerium f\u00fcr<br \/>\nDeutschland 50 Millionen Euro im Jahr beigetragen. Nach der Aufteilung der<br \/>\nZust\u00e4ndigkeiten teilen sich AA und BMUV den Betrag Deutschlands zu<br \/>\ngleichen Teilen. Der AF verf\u00fcgt in den Bereichen der Finanzierung, der<br \/>\nVerfahrensregeln und der Verwaltung \u00fcber eine Reihe innovativer Ans\u00e4tze.<br \/>\nDiese ergeben sich nicht nur aus dem F\u00f6rderungsgegenstand, der<br \/>\nFinanzierung von Anpassungsma\u00dfnahmen in Partnerl\u00e4ndern, sondern auch aus<br \/>\nder Governance-Struktur des Fonds. Der AF wird von Entwicklungsl\u00e4ndern<br \/>\nparit\u00e4tisch mit Industriel\u00e4ndern verwaltet und bietet akkreditierten<br \/>\nProjektdurchf\u00fchrungsorganisationen in Partnerl\u00e4ndern erstmalig direkten<br \/>\nZugang zu F\u00f6rdermitteln bei einem multilateralen Fond.<\/p>\n<p>Deutschland f\u00f6rdert seit 2008 unter der Internationalen<br \/>\nKlimaschutzinitiative (IKI) gezielt Anpassungsprojekte in Partnerl\u00e4ndern.<br \/>\nDiese zielen darauf ab, die Anpassungsf\u00e4higkeit von L\u00e4ndern und Regionen<br \/>\nmit einem hohen Grad an Vulnerabilit\u00e4t gegen\u00fcber den Auswirkungen des<br \/>\nKlimawandels zu erh\u00f6hen. Seit 2008 hat die IKI im Bereich Anpassung<br \/>\ninsgesamt 149 Projekte in H\u00f6he von 658 Mio. EUR finanziert; davon werden<br \/>\n51 Projekte (387 Mio. EUR) aktuell umgesetzt, w\u00e4hrend die \u00fcbrigen bereits<br \/>\nabgeschlossen sind. Zu den 149 bzw. 51 Projekten kommen weitere 18 Projekte<br \/>\nin H\u00f6he von 174 Mio. EUR hinzu, die sich aktuell in Bewilligung befinden.<br \/>\nDie Mehrheit der Projekte in Bewilligung und Durchf\u00fchrung sind bilaterale<br \/>\nund regionale Projekte mit einem Fokus auf Lateinamerika und Asien.<\/p>\n<p>Weitere Informationen<\/p>\n<p>Internationaler Anpassungsfond<br \/>\n&lt;https:\/\/www.bmuv.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=95mFhAKW6KmEmfHX\/F+tOfQZm\/Pv8weivZjTZ5N4LTiBuBNZyf8boKSsg41K6FIQ&gt;<\/p>\n<p>Internationale Klimaschutzinitiative<br \/>\n&lt;https:\/\/www.bmuv.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=iV5UpyI3\/TeCzNs60x5zBPQZm\/Pv8xeivZjTZ5N4LTiBuBNZyf87oKSsg41K6FIQ&gt;<\/p>\n<p>Quelle: bmuv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Deutschland erh\u00f6ht Mittel f\u00fcr internationale Klimaanpassung auf 60 Millionen Euro Ausw\u00e4rtiges Amt und Bundesumweltministerium stocken ihren Beitrag f\u00fcr den internationalen Anpassungsfond auf je 30 Millionen auf. 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