{"id":15306,"date":"2022-10-23T08:49:59","date_gmt":"2022-10-23T06:49:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15306"},"modified":"2022-10-23T08:49:59","modified_gmt":"2022-10-23T06:49:59","slug":"erster-bericht-zur-vergabe-oeffentlicher-auftraege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15306","title":{"rendered":"Erster Bericht zur Vergabe \u00f6ffentlicher Auftr\u00e4ge"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Erster Bericht zur Vergabe \u00f6ffentlicher Auftr\u00e4ge<\/p>\n<p>Erstmals wurden jetzt statistische Daten zur Vergabe \u00f6ffentlicher Auftr\u00e4ge aus der neuen,<br \/>\nvollelektronischen Vergabestatistik in Form eines Berichts vorgelegt.<\/p>\n<p>Im Oktober 2020 startete die Erhebung von Vergabestatistikdaten durch das Statistische Bundesamt<br \/>\nauf Grundlage der Vergabestatistikverordnung. Seither sind deutschlandweit alle \u00f6ffentlichen<br \/>\nAuftraggeber, Sektorenauftraggeber und Konzessionsgeber verpflichtet, die Vergabe eines<br \/>\n\u00f6ffentlichen Auftrags oder einer Konzession an die Vergabestatistik zu melden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=4845\" rel=\"attachment wp-att-4845\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4845\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz ist Auftraggeber der Vergabestatistik \u2013 die<br \/>\nDatengrundlage liefern jedoch alle \u00f6ffentlichen Stellen und \u00f6ffentlichen Unternehmen aus Bund,<br \/>\nL\u00e4ndern und Kommunen.<\/p>\n<p>In einem ersten Schritt wurden die Daten f\u00fcr das erste Halbjahr 2021 vom Statistischen Bundesamt<br \/>\nerhoben, aufbereitet und eingehend ausgewertet. Auf dieser Grundlage hat das Bundesministerium f\u00fcr<br \/>\nWirtschaft und Klimaschutz die Ergebnisse in Form eines Halbjahresberichts auf seiner Website<br \/>\nver\u00f6ffentlicht (s.o.).<\/p>\n<p>Sven Giegold, Staatssekret\u00e4r im Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz: \u201eEs war ein<br \/>\nwichtiges Anliegen der Vergaberechtsmodernisierung im Jahr 2016, eine grundlegende Statistik \u00fcber<br \/>\ndie Beschaffungst\u00e4tigkeit in Deutschland aufzubauen. Ich freue mich, dass nun der erste<br \/>\nHalbjahresbericht vorliegt. Weitere Berichte werden folgen. Die Vergabestatistik leistet damit<br \/>\neinen wertvollen Beitrag zu evidenzbasierter Wirtschaftspolitik f\u00fcr das strategisch und<br \/>\ngesamtwirtschaftlich so wichtige Feld der \u00f6ffentlichen Beschaffung.\u201c<\/p>\n<p>In dem Bericht finden sich ausgewertete erste Kenngr\u00f6\u00dfen zu wesentlichen Beschaffungsaspekten in<br \/>\nDeutschland. Beispielsweise werden die Anzahl der Vergaben und das Beschaffungsvolumen dargestellt.<br \/>\nDanach wurde von Januar bis Ende Juni 2021 von Bund, L\u00e4ndern und Kommunen in rund 87.000 Vergaben<br \/>\ninsgesamt ein Beschaffungsvolumen von knapp 53 Mrd. euroo investiert.<\/p>\n<p>Daneben wird in dem Bericht auch die Verteilung der Auftr\u00e4ge und Volumina zwischen Bund, L\u00e4ndern<br \/>\nund Kommunen und zwischen den verschiedenen Leistungsarten Bauen, Lieferungen und Dienstleistungen<br \/>\naufgeschl\u00fcsselt. Zudem geht aus dem Bericht hervor, wie die Verteilung von Vergaben oberhalb der<br \/>\nSchwellenwerte f\u00fcr EU-weite Ausschreibungen zu nationalen Vergaben unterhalb dieser Schwellenwerte<br \/>\nausf\u00e4llt.<\/p>\n<p>Im Bericht werden auch wichtige qualitative Aspekte, wie beispielsweise die Beteiligung von kleinen<br \/>\nund mittleren Unternehmen sowie die Ber\u00fccksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien in<br \/>\nVergabeverfahren abgebildet. Die ersten Daten lassen auf eine sehr ausgepr\u00e4gte<br \/>\nMittelstandsfreundlichkeit in der deutschen Vergabelandschaft schlie\u00dfen. Gleichzeitig sind aus den<br \/>\nersten vorliegenden Daten auch Entwicklungspotentiale zu erkennen, die es zu heben gilt,<br \/>\ninsbesondere bei der Ber\u00fccksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten in Vergabeverfahren.<\/p>\n<p>Die statistischen Daten, die Grundlage des Berichts sind, ver\u00f6ffentlicht das Statistische<br \/>\nBundesamts unter https:\/\/www-genesis.destatis.de\/genesis\/online (Suchbegriff: Vergabestatistik oder<br \/>\n\u201e79994\u201c).<\/p>\n<p>Die Vergabestatistik ist eine sehr junge Statistik. In einer neuen Statistik ist die Datengrundlage<br \/>\nund die Methodik noch nicht voll ausgereift. Daher werden mit den k\u00fcnftigen weiteren Zeitreihen und<br \/>\nFolgeberichten auch die Ergebnisse und die sich daraus ableitenden R\u00fcckschl\u00fcsse immer belastbarer.<\/p>\n<p>Quelle: abo-bmwi.de<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Erster Bericht zur Vergabe \u00f6ffentlicher Auftr\u00e4ge Erstmals wurden jetzt statistische Daten zur Vergabe \u00f6ffentlicher Auftr\u00e4ge aus der neuen, vollelektronischen Vergabestatistik in Form eines Berichts vorgelegt. Im Oktober 2020 startete die Erhebung von Vergabestatistikdaten durch das Statistische Bundesamt auf Grundlage der Vergabestatistikverordnung. 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