{"id":15294,"date":"2022-10-17T08:36:18","date_gmt":"2022-10-17T06:36:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15294"},"modified":"2022-10-17T08:36:18","modified_gmt":"2022-10-17T06:36:18","slug":"15294","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15294","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Zum Weltern\u00e4hrungstag\u00a0am 16.10.\u00a0erkl\u00e4rte die Beauftragte der Bundesregierung f\u00fcr Menschenrechtspolitik und humanit\u00e4re Hilfe, Luise Amtsberg, heute (16.10.):<br \/>\n&#8222;Wir m\u00fcssen es klar benennen: Wir haben es mit einem globalen Fl\u00e4chenbrand des Hungers zu tun. Die Zahlen sind unvorstellbar und grausam: Bis zu 828 Millionen Menschen waren im Jahr 2021 unterern\u00e4hrt. Das sind etwa zehnmal so viele Menschen, wie in Deutschland leben.<\/p>\n<p>Umso dramatischer ist es, dass Russland die Ern\u00e4hrungskrise als geopolitische Waffe einsetzt. Russland ist mit seinem v\u00f6lkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf die Ukraine ein Hauptverursacher f\u00fcr die akute, internationale Nahrungsmittelkrise. Dass die Ukraine trotz des \u00dcberfalls durch Russland weiter Getreide in die Welt exportiert, senkt die weltweiten Nahrungsmittelpreise und tr\u00e4gt unmittelbar zur Linderung von Hunger an vielen Orten bei. Im Gegensatz zu Putin schauen die Ukraine und wir nicht weg, wenn die Folgen des russischen Angriffskriegs weltweit die \u00c4rmsten und Schw\u00e4chsten treffen. Gemeinsam mit Frankreich und dem Weltern\u00e4hrungsprogramm schicken wir zwei Frachter voller Weizen \u2013 gespendet von der Ukraine \u2013 an das Horn von Afrika, das derzeit besonders gef\u00e4hrdet ist. Damit versorgen wir mehrere Millionen Menschen f\u00fcr einen Zeitraum von mindestens einem Monat. Aber auch der Getreidedeal zwischen den Vereinten Nationen, der T\u00fcrkei, Ukraine und Russland muss unbedingt verl\u00e4ngert werden: ein Ausstieg Russlands w\u00e4re r\u00fccksichtslos und h\u00e4tte dramatische Folgen, vor allem f\u00fcr die Menschen auf dem afrikanischen Kontinent.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=12359\" rel=\"attachment wp-att-12359\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12359\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/getreide-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/getreide-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/getreide.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nDiese Zahlen sind aber auch ein dringender Handlungsaufruf an uns alle. Der Kampf gegen den Hunger bildet einen Schwerpunkt der deutschen humanit\u00e4ren Hilfe; es w\u00e4re daher unverantwortlich in Zukunft, gerade an diesen Stellen Mittel zu k\u00fcrzen. Wir m\u00fcssen aber auch strukturelle Verbesserungen erreichen, etwa indem wir mehr daf\u00fcr tun, Konflikte beizulegen, den Klimawandel zu bek\u00e4mpfen und weltweit mehr nachhaltige Investitionen in die Landwirtschaft t\u00e4tigen. Die deutsche G7-Pr\u00e4sidentschaft hat hier bedeutende Fortschritte erzielt, wir m\u00fcssen diese Ambitionen aber noch deutlicher mit Geld und politischem Willen st\u00e4rken.&#8220;<\/p>\n<p>Quelle: auswaertiges-amt.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Zum Weltern\u00e4hrungstag\u00a0am 16.10.\u00a0erkl\u00e4rte die Beauftragte der Bundesregierung f\u00fcr Menschenrechtspolitik und humanit\u00e4re Hilfe, Luise Amtsberg, heute (16.10.): &#8222;Wir m\u00fcssen es klar benennen: Wir haben es mit einem globalen Fl\u00e4chenbrand des Hungers zu tun. Die Zahlen sind unvorstellbar und grausam: Bis zu 828 Millionen Menschen waren im Jahr 2021 unterern\u00e4hrt. 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