{"id":15282,"date":"2022-10-15T08:38:36","date_gmt":"2022-10-15T06:38:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15282"},"modified":"2022-10-15T08:38:36","modified_gmt":"2022-10-15T06:38:36","slug":"bundesregierung-legt-herbstprojektion-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15282","title":{"rendered":"Bundesregierung legt Herbstprojektion vor"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Bundesregierung legt Herbstprojektion vor<br \/>\nHabeck: \u201eBrauchen zweifachen Ansatz um die Krise zu \u00fcberwinden: Akute Krisenhilfe und massive<br \/>\nInvestitionen in Klimaneutralit\u00e4t und die Zukunftsf\u00e4higkeit unserer Wirtschaft\u201c<\/p>\n<p>Bundesminister Robert Habeck hat heute die Herbstprojektion der Bundesregierung vorgelegt. In Folge<br \/>\ndes russischen Angriffskrieges auf die Ukraine w\u00e4chst die deutsche Volkswirtschaft im laufenden<br \/>\nJahr demnach nur noch um 1,4 % und schrumpft im n\u00e4chsten Jahr sogar um 0,4 %. Zentraler Grund f\u00fcr<br \/>\ndie Abw\u00e4rtskorrektur gegen\u00fcber der Fr\u00fchjahrsprojektion ist der Stopp russischer Gaslieferungen.<br \/>\nDadurch befinden sich die Energiepreise weiterhin auf einem sehr hohen Niveau \u0327 Die hohen Preise<br \/>\nbremsen die Industrieproduktion \u2013 vor allem in energieintensiven Bereichen. Der Kaufkraftverlust<br \/>\nhinterl\u00e4sst auch Spuren im preisbereinigten privaten Konsum, der im n\u00e4chsten Jahr r\u00fcckl\u00e4ufig sein<br \/>\nd\u00fcrfte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=3802\" rel=\"attachment wp-att-3802\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3802\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/buch2-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/buch2-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/buch2.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Verbraucherpreise bleiben dementsprechend auf einem hohen Niveau. Allerdings d\u00fcrfte die<br \/>\ngeplante Gaspreisbremse den Preisanstieg d\u00e4mpfen. Die Bundesregierung prognostiziert eine<br \/>\nInflationsrate von 8,0 % im Jahr 2022 und 7,0 % im Jahr 2023. Ohne den preisd\u00e4mpfenden Effekt der<br \/>\nGaspreisbremse w\u00fcrde die Inflationsrate vor allem im Jahr 2023 nochmals deutlich h\u00f6her ausfallen.<\/p>\n<p>Dazu Bundesminister Robert Habeck: \u201eEs sind ernste Zeiten und die Zahlen der Herbstprojektion<br \/>\nbelegen das. Wir erleben derzeit eine schwere Energiekrise, die sich immer mehr zu einer<br \/>\nWirtschafts- und Sozialkrise ausw\u00e4chst. Ausl\u00f6ser dieser Krise der Angriff Putins auf die Ukraine.<br \/>\nDie Antwort darauf kann nur Entschlossenheit sein. Die EU wie auch unsere internationalen Partner<br \/>\nhaben mit klaren Sanktionen geantwortet und das ist weiter die richtige und notwendige Antwort.\u201c<br \/>\n\u201eWir haben uns \u00fcber Jahrzehnte in Abh\u00e4ngigkeiten und Erpressbarkeit begeben. Wir sind auf einem<br \/>\nsehr guten Weg, uns aus der Klammer russischer Energieimporte zu l\u00f6sen\u201c, so Habeck weiter. \u201eUnd<br \/>\nnat\u00fcrlich brauchen wir die ganze Finanzkraft dieses Staates, um die Substanz unserer Wirtschaft und<br \/>\nArbeitspl\u00e4tze zu erhalten. Die Bundesregierung spannt daher einen Abwehrschirm von 200 Milliarden<br \/>\nEuro bis 2024 auf. Sie wird in einem n\u00e4chsten Schritt die Vorschl\u00e4ge der Expertenkommission f\u00fcr<br \/>\neine Gaspreisebremse ebenso wie die Strompreisbremse schnell umsetzen. Energie muss f\u00fcr die<br \/>\nVerbraucherinnen und Verbraucher bezahlbar bleiben. Zugleich setzten wir alles daran, die<br \/>\nVersorgungssicherheit zu gew\u00e4hrleisten. Dabei sind wir gut vorangekommen. Die Gasspeicher sind mit<br \/>\n94,67 Prozent sehr gut gef\u00fcllt. Wir stampfen in Rekordtempo eine eigene Infrastruktur f\u00fcr<br \/>\nFl\u00fcssiggas aus dem Boden, die n\u00f6tigen Gaslieferungen sind gesichert. Wir erh\u00f6hen die Kapazit\u00e4ten<br \/>\naus Kohle und Erneuerbaren Energien, wir bekommen mehr Gas aus Nachbarl\u00e4ndern. Wir haben gut<br \/>\nvorgesorgt und st\u00e4rken das jeden Tag. Dennoch ist Gas ein knappes Gut und wir brauchen einen<br \/>\nsparsamen Umgang damit, um gut durch den Winter zu kommen.\u201c<\/p>\n<p>Habeck betonte weiter: \u201eGerade in dieser Lage ist es aber wichtig, \u00fcber die Not des Tages<br \/>\nhinauszublicken. Wir m\u00fcssen uns neben akuter Krisenhilfe mit Wucht aus dieser Krise heraus<br \/>\ninvestieren und den Weg zur Klimaneutralit\u00e4t konsequent beschreiten. Nur so sichern wir die<br \/>\nWettbewerbsf\u00e4higkeit unserer Wirtschaft. Der Inflation Reduction Act der USA sollte Europa Ansporn<br \/>\nsein f\u00fcr ein europ\u00e4isches Investitionsprogramm zu Transformation und Klimaneutralit\u00e4t. Das hei\u00dft<br \/>\naber nicht nur Geld, sondern vor allem das Angehen struktureller Reformen, allen voran die<br \/>\nBeschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren national wie auch europ\u00e4isch.\u201c<\/p>\n<p>Die Eckwerte der Herbstprojektion finden Sie in K\u00fcrze hier.<\/p>\n<p>https:\/\/www.bmwk.de\/Redaktion\/DE\/Pressemitteilungen\/2022\/10\/20221012-bundesregierung-legt-herbstprojektion-vor.html<\/p>\n<p>Quelle: abo-bmwi.de<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Bundesregierung legt Herbstprojektion vor Habeck: \u201eBrauchen zweifachen Ansatz um die Krise zu \u00fcberwinden: Akute Krisenhilfe und massive Investitionen in Klimaneutralit\u00e4t und die Zukunftsf\u00e4higkeit unserer Wirtschaft\u201c Bundesminister Robert Habeck hat heute die Herbstprojektion der Bundesregierung vorgelegt. 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