{"id":15225,"date":"2022-09-18T08:38:37","date_gmt":"2022-09-18T06:38:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15225"},"modified":"2022-09-18T08:38:50","modified_gmt":"2022-09-18T06:38:50","slug":"__trashed-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15225","title":{"rendered":"Booster f\u00fcr gr\u00fcne Fernw\u00e4rme: Bundesf\u00f6rderung f\u00fcr effiziente W\u00e4rmenetze (BEW) startet\u00a0"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Booster f\u00fcr gr\u00fcne Fernw\u00e4rme: Bundesf\u00f6rderung f\u00fcr effiziente W\u00e4rmenetze (BEW) startet<\/p>\n<p>Das F\u00f6rderprogramm BEW zur Umstellung der Fernw\u00e4rme auf erneuerbare Energien ist heute in Kraft<br \/>\ngetreten. Bis 2026 stehen rund 3 Milliarden Euro f\u00fcr die erneuerbare W\u00e4rmeerzeugung etwa aus<br \/>\nGeothermie, Solarthermie und dem Einsatz von Gro\u00dfw\u00e4rmepumpen sowie weitere W\u00e4rmenetzinfrastruktur<br \/>\nzur Verf\u00fcgung. Die BEW unterst\u00fctzt den Bau neuer W\u00e4rmenetze mit mindestens 75 Prozent erneuerbaren<br \/>\nEnergien und Abw\u00e4rme und die Dekarbonisierung bestehender Netze.<br \/>\nBundesminister f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=10839\" rel=\"attachment wp-att-10839\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10839\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20150522_163620-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20150522_163620-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20150522_163620-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20150522_163620-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\n\u201eMit gr\u00fcnen W\u00e4rmenetzen leisten wir einen Beitrag zur Versorgungssicherheit und verringern unsere<br \/>\nAbh\u00e4ngigkeit von fossilen Energieimporten. Mit der neuen F\u00f6rderung investiert die Bundesregierung<br \/>\nin stabile W\u00e4rmepreise und eine klimafreundliche Energieversorgung. W\u00e4rmenetze sind der Schl\u00fcssel,<br \/>\nwenn wir das Heizen treibhausgasneutral machen wollen. Sie erschlie\u00dfen klimafreundliche<br \/>\nW\u00e4rmequellen, die durch dezentrale Heizungen im Haus nicht nutzbar sind \u2013 darunter tiefe<br \/>\nGeothermie, die ganzj\u00e4hrig, verl\u00e4sslich und bei jedem Wetter hohe Temperaturen liefern kann. Wir<br \/>\nbringen hier zukunftsorientierte Energiepolitik auf die Stra\u00dfe.<br \/>\nGeothermie geh\u00f6rt zu den W\u00e4rmequellen, die wir massiv st\u00e4rken m\u00fcssen, um fossile Brennstoffe zu<br \/>\nersetzen. Daneben m\u00fcssen wir deutlich mehr Abw\u00e4rme aus Industrie und Gewerbe, die sonst ungenutzt<br \/>\nin die Umwelt abgeleitet w\u00fcrde, in W\u00e4rmenetze einbinden. Zudem sind Gro\u00dfw\u00e4rmepumpen, die mit hoher<br \/>\nLeistung in W\u00e4rmenetze einspeisen k\u00f6nnen, eine zentrale Technologie. Die Bundesf\u00f6rderung f\u00fcr<br \/>\neffiziente W\u00e4rmenetze (BEW) macht sie f\u00fcr W\u00e4rmenetzbetreiber wirtschaftlich und bringt sie so<br \/>\nvoran.\u201c<\/p>\n<p>Vor allem in Sta\u0308dten ist der Anschluss an die zunehmend klimaneutrale Fernwa\u0308rme der entscheidende<br \/>\nWeg, um von O\u0308l- und Gasheizungen wegzukommen. Und gerade im la\u0308ndlichen Raum entstehen auch neue<br \/>\nklimafreundliche Nahwa\u0308rmenetze, die alte O\u0308lheizungen oder Gasthermen in den Geba\u0308uden ersetzen.<br \/>\nAktuell beruht die Wa\u0308rmeversorgung in Deutschland u\u0308berwiegend auf der Verbrennung fossiler<br \/>\nEnergietra\u0308ger. Fast die Ha\u0308lfte der deutschen Haushalte heizt noch mit fossilem Erdgas, ein<br \/>\nweiteres Viertel mit Heizo\u0308l. \u201e Die Fo\u0308rderung richtet sich unter anderem an<br \/>\nEnergieversorgungsunternehmen, Kommunen, Stadtwerke und eingetragene Vereine\/Genossenschaften, die<br \/>\nu\u0308ber die neue Fo\u0308rderung Zuschu\u0308sse fu\u0308r Investitionen in Wa\u0308rmenetze erhalten ko\u0308nnen. So kann<br \/>\nku\u0308nftig beispielsweise eine Kommune oder eine Genossenschaft Zuschu\u0308sse erhalten, wenn diese ein<br \/>\nNahwa\u0308rmenetz im Neubaugebiet errichtet oder ein Stadtwerk das bisher u\u0308ber Kohle-KWK betriebene<br \/>\nFernwa\u0308rmenetz auf Erneuerbare Energien und Abwa\u0308rme umstellt.<br \/>\nZur Fo\u0308rderung im Einzelnen:<br \/>\nMit der BEW fo\u0308rdert die Bundesregierung den Neubau von Wa\u0308rmenetzen mit mindestens 75-prozentiger<br \/>\nWa\u0308rmeeinspeisung aus erneuerbaren Energien und Abwa\u0308rme, die Erweiterung und Verdichtung sowie die<br \/>\nDekarbonisierung bestehender Wa\u0308rmenetze.<br \/>\nGefo\u0308rdert werden in einem ersten Schritt eine Projektphase Machbarkeitsstudien fu\u0308r neue<br \/>\nWa\u0308rmenetze und Transformationspla\u0308ne fu\u0308r die Umstellung bestehender Netze auf erneuerbare<br \/>\nEnergien und Abwa\u0308rme.<br \/>\nKernstu\u0308ck der BEW ist dann in einem weiteren Schritt die Fo\u0308rderung von Investitionen und<br \/>\nteilweise sogar Betriebskosten, wenn die in den Machbarkeitsstudien und Transformationspla\u0308nen<br \/>\nbeschriebenen Ma\u00dfnahmen umgesetzt werden.<br \/>\nDie Investitionskostenfo\u0308rderung erfolgt in Ho\u0308he von maximal 40 % der Investitionen in<br \/>\nErzeugungsanlagen und Infrastruktur. Fo\u0308rdergegensta\u0308nde sind u.a. Anlagen zur Wa\u0308rmebereitstellung<br \/>\naus erneuerbaren Energien (Tiefe Geothermie, Solarthermie, Gro\u00dfwa\u0308rmepumpen zur Nutzung von<br \/>\nUmweltwa\u0308rme, Biomasse), die Einbindung von unvermeidbarer Abwa\u0308rme, sowie Infrastrukturma\u00dfnahmen<br \/>\nzur Wa\u0308rmeverteilung und Optimierung des Netzbetriebs.<br \/>\nFu\u0308r die Wa\u0308rmeerzeugung aus strombasierten Wa\u0308rmepumpen und Solarthermieanlagen wird zusa\u0308tzlich<br \/>\neine Betriebskostenfo\u0308rderung u\u0308ber einen Zeitraum von 10 Jahren gewa\u0308hrt. Fu\u0308r schnell<br \/>\nrealisierbare Einzelma\u00dfnahmen, also Solarthermieanlagen, Wa\u0308rmepumpen, Biomassekessel,<br \/>\nWa\u0308rmespeicher, Rohrleitungen und Wa\u0308rmeu\u0308bergabestationen kann zudem eine<br \/>\nInvestitionskostenfo\u0308rderung nach vereinfachten Anforderungen beantragt werden, es ist also keine<br \/>\nMachbarkeitsstudie oder kein Transformationsplan erforderlich.<br \/>\nFo\u0308rderantra\u0308ge ko\u0308nnen ab dem 15. September u\u0308ber die Internetseite des Bundesamtes fu\u0308r<br \/>\nWirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden. Den Link finden Sie hier.<br \/>\nAuf Basis der verfu\u0308gbaren Haushaltsmittel von 2,98 Milliarden Euro sollen bis 2030 die<br \/>\nInstallation von durchschnittlich bis zu 681 Megawatt erneuerbarer Wa\u0308rmeerzeugungsleistung pro<br \/>\nJahr gefo\u0308rdert und Investitionen von durchschnittlich rund 1174 Millionen Euro ja\u0308hrlich<br \/>\nangesto\u00dfen werden.<br \/>\nDen Link zur amtlichen Vero\u0308ffentlichung der Fo\u0308rderrichtlinie im Bundesanzeiger finden Sie hier.<\/p>\n<p>https:\/\/www.bmwk.de\/Redaktion\/DE\/Pressemitteilungen\/2022\/09\/20220915-booster-fur-grune-fernwarme-bundesforderung-fur-effiziente-warmenetze-bew-startet.html<\/p>\n<p>Quelle: abo-bmwi.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Booster f\u00fcr gr\u00fcne Fernw\u00e4rme: Bundesf\u00f6rderung f\u00fcr effiziente W\u00e4rmenetze (BEW) startet Das F\u00f6rderprogramm BEW zur Umstellung der Fernw\u00e4rme auf erneuerbare Energien ist heute in Kraft getreten. Bis 2026 stehen rund 3 Milliarden Euro f\u00fcr die erneuerbare W\u00e4rmeerzeugung etwa aus Geothermie, Solarthermie und dem Einsatz von Gro\u00dfw\u00e4rmepumpen sowie weitere W\u00e4rmenetzinfrastruktur zur Verf\u00fcgung. 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