{"id":15180,"date":"2022-08-30T08:12:54","date_gmt":"2022-08-30T06:12:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15180"},"modified":"2022-08-30T08:12:54","modified_gmt":"2022-08-30T06:12:54","slug":"deutsches-know-how-als-motor-bei-der-rueckkehr-zum-mond","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15180","title":{"rendered":"Deutsches Know-How als Motor bei der R\u00fcckkehr zum Mond"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Deutsches Know-How als Motor bei der R\u00fcckkehr zum Mond<\/p>\n<p>Heute soll die Mission \u201eArtemis I\u201c Richtung Mond starten. Es handelt sich um den ersten unbemannten<br \/>\nTestflug des neuen Crew-Raumschiffs Orion der NASA. Das Service- und Antriebsmodul von Orion, das<br \/>\nsogenannte \u201eEuropean Service Module\u201c (ESM), wurde haupts\u00e4chlich in Deutschland gebaut und tr\u00e4gt<br \/>\ndeshalb den Namen \u201eBremen\u201c. Es wird \u00fcber die europ\u00e4ische Weltraumorganisation ESA zu 50 Prozent aus<br \/>\nDeutschland finanziert.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=14011\" rel=\"attachment wp-att-14011\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-14011\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/engel-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/engel-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/engel.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> Deutsche Technik startete nicht ! \u00dcbertechnisiert ?<\/p>\n<p>\u201eZur\u00fcck zum Mond, mit deutscher Beteiligung. Ohne das ESM kann das Orion-Raumschiff nicht fliegen.<br \/>\nEs ist daher ein gro\u00dfer Vertrauensbeweis der Amerikaner gegen\u00fcber Europa und Deutschland,<br \/>\nEntwicklung und Bau dieses wichtigen Missionselement in europ\u00e4ische und deutsche H\u00e4nde zu legen.<br \/>\nDas macht uns au\u00dferordentlich stolz und zeigt, welche ausgezeichnete Arbeit die deutsche und<br \/>\neurop\u00e4ische Industrie und Wissenschaft leistet\u201c, sagt Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der<br \/>\nBundesregierung f\u00fcr die Deutsche Luft- und Raumfahrt. Sie ist beim Start heute vor Ort in den USA<br \/>\ndabei.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem fliegen an Bord der noch unbemannten Orion-Kapsel auch zwei menschen\u00e4hnliche Puppen mit,<br \/>\ndie vom Institut f\u00fcr Luft- und Raumfahrtmedizin des Deutschen Zentrums f\u00fcr Luft- und Raumfahrt e.V.<br \/>\nin K\u00f6ln gefertigt wurden. F\u00fcr das Projekt MARE (Matroshka AstroRad Radiation Experiment) werden sie<br \/>\ndie Strahlenbelastung innerhalb der Kapsel w\u00e4hrend des 42-t\u00e4gigen Flugs von \u201eArtemis I\u201c messen.<\/p>\n<p>Im Rahmen der Reise zum Start von \u201eArtemis I\u201c f\u00fchrte die deutsche Delegation unter Leitung von Dr.<br \/>\nChristmann am Kennedy Space Center in Florida auch Gespr\u00e4che mit NASA-Administrator Bill Nelson und<br \/>\nseiner Stellvertreterin Pamela Melroy. Themen waren eine engere bilaterale Kooperation im Bereich<br \/>\nRaumfahrt sowie die sogenannten Artemis Accords, eine Zusammenstellung der US-Regierung von Regeln<br \/>\nund Best Practices im Zusammenhang mit der Erforschung des Mondes. Hierzu sollen die Gespr\u00e4che<br \/>\nweiter vertieft werden, auch im Rahmen eines strukturierten Raumfahrtdialogs zwischen den beiden<br \/>\nL\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Mit dem \u201eArtemis-Programm\u201c will die NASA erstmals nach mehr als 50 Jahren wieder Menschen auf die<br \/>\nMondoberfl\u00e4che bringen. Neben ESM und Orion geh\u00f6rt zum \u201eArtemis-Programm\u201c auch die Schwerlastrakete<br \/>\n\u201eSpace Launch System\u201c (SLS), welche ebenfalls bei \u201eArtemis I\u201c ihren Jungfernflug absolviert und<br \/>\neine kleine Raumstation, das \u201eLunar Gateway\u201c, welche noch aufgebaut werden muss und in Zukunft in<br \/>\nder N\u00e4he des Mondes als Umsteigebahnhof dienen wird. Hier ist die ESA an zwei Modulen beteiligt.<\/p>\n<p>Die aktuelle Mission, \u201eArtemis I\u201c, testet die Komponenten noch ohne Menschen an Bord. 2024 sollen<br \/>\nbei \u201eArtemis II\u201c erstmals wieder Astronautinnen und Astronauten um den Mond fliegen. Fr\u00fchestens<br \/>\n2025 sollen mit \u201eArtemis III\u201c wieder Menschen auf der Mondoberfl\u00e4che landen. Auch f\u00fcr diese<br \/>\nMissionen und kommende Missionen wird Europa ESMs liefern, welche vom industriellen<br \/>\nHauptauftragnehmer Airbus Defence and Space in Bremen endmontiert werden. Aber auch bei den anderen<br \/>\nElementen der Artemis-Missionen ist Hightech \u201eMade in Germany\u201c an Bord: Die Endkappen der<br \/>\nTreibstofftanks der SLS-Rakete werden vom Augsburger Unternehmen MT Aerospace AG geliefert. Die<br \/>\nJena-Optronik GmbH aus Th\u00fcringen liefert f\u00fcr die Orion-Kapsel sogenannte Sternensensoren, die die<br \/>\nNavigation des Raumschiffes im All erm\u00f6glichen. In Zukunft wird das Unternehmen auch die Sensoren<br \/>\nliefern, die das Docking der Orion-Kapsel mit dem \u201eLunar Gateway\u201c und einem Mondlander steuern<br \/>\nwerden.<\/p>\n<p>https:\/\/www.bmwk.de\/Redaktion\/DE\/Pressemitteilungen\/2022\/08\/202200829-deutsches-know-how-als-motor-bei-der-ruckkehr-zum-mond.html<\/p>\n<p>Quelle: abo-bmwi.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Deutsches Know-How als Motor bei der R\u00fcckkehr zum Mond Heute soll die Mission \u201eArtemis I\u201c Richtung Mond starten. Es handelt sich um den ersten unbemannten Testflug des neuen Crew-Raumschiffs Orion der NASA. 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