{"id":15162,"date":"2022-08-23T08:07:40","date_gmt":"2022-08-23T06:07:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15162"},"modified":"2022-08-25T08:33:18","modified_gmt":"2022-08-25T06:33:18","slug":"15162","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15162","title":{"rendered":"Deutschland tritt der Internationalen Koalition gegen Plastikverm\u00fcllung bei"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Deutschland tritt der Internationalen Koalition gegen Plastikverm\u00fcllung<br \/>\nbei<\/p>\n<p>Deutschland beteiligt sich an internationaler High Ambition Coalition (HAC)<br \/>\nzur Beendigung der Plastikverschmutzung<\/p>\n<p>Um die Plastikverschmutzung bis zum Jahr 2040 zu beenden, beteiligt sich<br \/>\nDeutschland an der heute startenden internationalen &#8222;High Ambition<br \/>\nCoalition to End Plastic Pollution&#8220;. Im M\u00e4rz war bereits auf der<br \/>\nUN-Umweltversammlung (UNEA) in Nairobi die Aufnahme von Verhandlungen \u00fcber<br \/>\nein internationales rechtsverbindliches Instrument zur Beendigung der<br \/>\nPlastikverschmutzung vereinbart worden. Eine Gruppe gleichgesinnter L\u00e4nder<br \/>\nhat nun eine Koalition ehrgeiziger L\u00e4nder initiiert, um die Umsetzung der<br \/>\nResolution 5\/14 &#8222;End Plastic Pollution: Towards an International Legally<br \/>\nBinding Instrument&#8220; voranzutreiben. Wie auf der UNEA5.2 angek\u00fcndigt,<br \/>\nf\u00fchren Norwegen und Ruanda gemeinsam den Vorsitz der ehrgeizigen<br \/>\nKoalition.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=14426\" rel=\"attachment wp-att-14426\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-14426\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Constantin1-048-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Constantin1-048-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Constantin1-048-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Constantin1-048-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Constantin1-048-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Constantin1-048-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bundesumweltministerin Steffi Lemke: \u201eDie Verm\u00fcllung der Meere durch<br \/>\nUnmengen von Plastik ist ein riesiges Umweltproblem, das der Tier- und<br \/>\nPflanzenwelt, aber auch dem Menschen schadet. Mit gleichgesinnten Staaten<br \/>\nhaben wir bereits in Nairobi hart daran gearbeitet, einen wichtigen, global<br \/>\nabgestimmten Schritt gegen die Plastikflut zu unternehmen: ein Mandat f\u00fcr<br \/>\neine zwischenstaatliche Verhandlungsgruppe, die innerhalb weniger Jahre ein<br \/>\nAbkommen zur Reduktion von Meeresm\u00fcll und Umweltbelastungen aushandeln<br \/>\nsoll. Das setzen wir jetzt mit dieser Initiative mit dem gleichen Nachdruck<br \/>\nfort und heben die Aktivit\u00e4ten gleichgesinnter Staaten auf eine neue<br \/>\nEbene. Nach unseren G7 und G20 Pr\u00e4sidentschaften in 2015 und 2017 greift<br \/>\nder auch G7 Ocean Deal das Thema als eine der drei plantaren Krisen erneut<br \/>\nprominent auf. Das ist auch ein deutliches Signal, dass wir die Synergien<br \/>\nzwischen Klima-, Natur- und Ressourcenschutz noch effektiver nutzen<br \/>\nm\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p>Die Plastikverschmutzung hat weltweit ein noch nie dagewesenes Ausma\u00df<br \/>\nerreicht und wird ohne konzertierte globale Ma\u00dfnahmen und einen<br \/>\ninternationalen verbindlichen Rahmen in den n\u00e4chsten Jahrzehnten<br \/>\nvoraussichtlich noch erheblich zunehmen. Alle Kunststoffe bestehen aus<br \/>\nChemikalien, von Basispolymeren bis hin zu Zusatzstoffen und<br \/>\nVerarbeitungshilfsmitteln. Viele davon gelten als potenziell gef\u00e4hrlich<br \/>\nf\u00fcr die menschliche Gesundheit und die Umwelt.<\/p>\n<p>Die High Ambition Coalition hat zum Schutz unserer nat\u00fcrlichen<br \/>\nLebensgrundlagen drei strategische Ziele f\u00fcr den Erfolg in den weiteren<br \/>\nVerhandlungen definiert: den Plastikverbrauch und -produktion auf ein<br \/>\nnachhaltiges Niveau zu beschr\u00e4nken, eine Kreislaufwirtschaft f\u00fcr<br \/>\nKunststoffe aufzubauen und den umweltvertr\u00e4glichen Umgang mit<br \/>\nKunststoffabf\u00e4llen sicherzustellen.<\/p>\n<p>Neben Deutschland, das zusammen Norwegen und der Europ\u00e4ischen Kommission<br \/>\nbereits einen Prozess gleichgesinnter Staaten initiiert hatte, nehmen die<br \/>\nRegierungen Ruandas und Norwegens gemeinsam mit Ministerien aus Kanada,<br \/>\nPeru, Deutschland, Senegal, Georgien, der Republik Korea, dem Vereinigten<br \/>\nK\u00f6nigreich, Portugal, Chile, D\u00e4nemark, Finnland, Schweden, Costa Rica,<br \/>\nIsland und Ecuador an der High Ambition Coalition teil.<\/p>\n<p>Weitere Informationen der \u201eHigh Ambition Coalition to End Plastic<br \/>\nPollution\u201c finden Sie unter<br \/>\nhttps:\/\/www.bmuv.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=ZOYCaforhk+ht4lnClT8gfD28Nar2mTcqkpyWjrKzlyBuBNZyf8boKSsg41K6FIQ<br \/>\n. Informationen des BMUV zur f\u00fcnften Sitzung der UN-Umweltversammlung<br \/>\n(UNEA) vom 2. M\u00e4rz 2022 in Nairobi finden Sie unter:<br \/>\nhttps:\/\/www.bmuv.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=VrbgkgaHjYOUwRgKP535svD28Nar2nTcqkpyWjrKzlyBuBNZyf9boKSsg41K6FIQ<\/p>\n<p>Hintergrundinformationen:<\/p>\n<p>Prognosen gehen davon aus, dass der Kunststoffverbrauch in den kommenden<br \/>\nJahrzehnten sprunghaft ansteigen und sich von 2019 bis 2060 mehr als<br \/>\nverdoppeln wird (von 460 auf rund 1,2 Milliarden Tonnen). Die wichtigsten<br \/>\nSektoren, die den Verbrauch antreiben, sind Verpackungen, Fahrzeuge und das<br \/>\nBaugewerbe, auf die zwei Drittel des gesamten Verbrauchs entfallen werden.<br \/>\nDie in Fl\u00fcssen und Seen angesammelte Menge von Kunststoffen wird sich<br \/>\nvoraussichtlich von 2019 bis 2060 mehr als verdreifachen (von 109 auf 348<br \/>\nMillionen Tonnen), w\u00e4hrend die Menge der Kunststoffe in den Ozeanen im<br \/>\ngleichen Zeitraum fast um das F\u00fcnffache ansteigen k\u00f6nnte (von 30 auf 145<br \/>\nMillionen).<\/p>\n<p>\u00dcber 75 Prozent aller jemals erzeugten Kunststoffabf\u00e4lle wurden seit 1950<br \/>\nauf Deponien entsorgt oder in die Umwelt freigesetzt. Weniger als 10<br \/>\nProzent der Kunststoffabf\u00e4lle wurden jemals recycelt. Nach Angaben der<br \/>\nOECD wird die H\u00e4lfte aller Kunststoffabf\u00e4lle weiterhin auf Deponien<br \/>\nentsorgt werden, und die Kunststoffverschmutzung wird sich verdoppeln, wenn<br \/>\nwir den derzeitigen Weg fortsetzen.<\/p>\n<p>Die internationale Wirtschaft fordert deshalb Zielvorgaben, Standards und<br \/>\nNormen f\u00fcr den gesamten Lebenszyklus von Kunststoffen, um gleiche<br \/>\nBedingungen und Voraussetzungen f\u00fcr die Entwicklung neuer<br \/>\nkreislauforientierter Gesch\u00e4ftsmodelle zu schaffen und eine zirkul\u00e4re<br \/>\nWirtschaft in der Praxis zu verwirklichen.<\/p>\n<p>Quelle: bmuv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Deutschland tritt der Internationalen Koalition gegen Plastikverm\u00fcllung bei Deutschland beteiligt sich an internationaler High Ambition Coalition (HAC) zur Beendigung der Plastikverschmutzung Um die Plastikverschmutzung bis zum Jahr 2040 zu beenden, beteiligt sich Deutschland an der heute startenden internationalen &#8222;High Ambition Coalition to End Plastic Pollution&#8220;. 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