{"id":15082,"date":"2022-07-18T08:42:59","date_gmt":"2022-07-18T06:42:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15082"},"modified":"2022-07-18T08:42:59","modified_gmt":"2022-07-18T06:42:59","slug":"europaeische-kommission-genehmigt-41-wasserstoff-grossprojekte-rueckenwind-aus-bruessel-fuer-vier-erste-projekte-aus-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15082","title":{"rendered":"Europ\u00e4ische Kommission genehmigt 41 Wasserstoff-Gro\u00dfprojekte \u2013 R\u00fcckenwind aus Br\u00fcssel f\u00fcr vier erste Projekte aus Deutschland"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Europ\u00e4ische Kommission genehmigt 41 Wasserstoff-Gro\u00dfprojekte \u2013 R\u00fcckenwind aus Br\u00fcssel f\u00fcr vier<br \/>\nerste Projekte aus Deutschland<\/p>\n<p>Die Vizepr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Kommission, Margrethe Vestager, hat heute die Genehmigung der<br \/>\nersten 41 Projekte des \u201eIPCEI Wasserstoff\u201c bekannt gegeben. Mit dabei sind auch vier erste Projekte<br \/>\naus Deutschland. Weitere Projekte aus Deutschland befinden sich noch im Genehmigungsverfahren. Die<br \/>\nersten vier deutschen Projekte d\u00fcrfen nun auf Basis dieser beihilferechtlichen Genehmigung<br \/>\nstaatlich gef\u00f6rdert werden. Das Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und das<br \/>\nBundesministerium f\u00fcr Digitales und Verkehr (BMDV) erzielen damit einen wichtigen Erfolg, der durch<br \/>\nenge Zusammenarbeit mit den Unternehmen, der Europ\u00e4ischen Kommission und den 14 weiteren<br \/>\nbeteiligten europ\u00e4ischen Mitgliedstaaten erreicht werden konnte. BMWK und BMDV hatten diese vier<br \/>\nsowie weitere Projekte 2021 im Interessensbekundungsverfahren zum IPCEI Wasserstoff (Important<br \/>\nProject of Common European Interest) ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=14426\" rel=\"attachment wp-att-14426\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-14426\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Constantin1-048-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Constantin1-048-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Constantin1-048-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Constantin1-048-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Constantin1-048-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Constantin1-048-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck: \u201eWir sind heute einen gro\u00dfen Schritt weitergekommen auf<br \/>\ndem Weg zum Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland. Die vier deutschen Projekte leisten<br \/>\neinen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von Wasserstofftechnologien, der Fokus liegt auf der<br \/>\nEntwicklung von Elektrolyseuren und Brennstoffzellen. Mich freut ganz besonders, dass wir diesen<br \/>\nwichtigen Schritt gemeinsam mit den anderen beteiligten Staaten gehen k\u00f6nnen. Die Projekte sind<br \/>\nbedeutsam f\u00fcr ganz Europa. Dennoch haben wir noch einen langen Weg vor uns: Viele weitere Projekte<br \/>\naus den Bereichen Industrie, Erzeugung, Infrastruktur und Mobilit\u00e4t stehen in den Startl\u00f6chern und<br \/>\nm\u00fcssen noch genehmigt werden, um eine echte Wasserstoffwirtschaft entwickeln zu k\u00f6nnen. In einem<br \/>\nn\u00e4chsten Schritt werden nun die konkreten F\u00f6rderbescheide erstellt.\u201c<br \/>\nBundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing: \u201eDie Wasserstoff-Technologie hat das Potenzial,<br \/>\nMobilit\u00e4t neu und ganzheitlich zu organisieren &#8211; von der Produktion der Energie \u00fcber die<br \/>\nAntriebstechnologie bis hin zur Tankinfrastruktur. Mit der IPCEI-F\u00f6rderung bieten wir deutschen<br \/>\nUnternehmen erstmals die Chance, grenz\u00fcberschreitende Projekte mit europ\u00e4ischen Partnern im Bereich<br \/>\nWasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie umzusetzen. Damit st\u00e4rken wir in einer wirtschaftlich<br \/>\nschwierigen Zeit die Innovationsf\u00e4higkeit und globale Wettbewerbsf\u00e4higkeit &#8211; und schaffen neue<br \/>\nArbeitspl\u00e4tze in Deutschland.&#8220;<br \/>\nDie 41 integrierten Projekte geh\u00f6ren zur Technologiewelle, genannt \u201eIPCEI Hy2Tech\u201c. Sie drehen sich<br \/>\num Technologien zur Erzeugung, zum Transport und zum Einsatz von Wasserstoff insbesondere im<br \/>\nMobilit\u00e4tssektor. Alle Projekte gehen \u00fcber den aktuellen Stand der Technik hinaus. Die intensive<br \/>\nZusammenarbeit zwischen den Unternehmen erzeugt wichtige Impulse f\u00fcr die Entwicklung einer<br \/>\nintegrierten Wasserstoffwirtschaft in Deutschland und Europa und kann nur durch eine staatliche<br \/>\nAnschubfinanzierung angesto\u00dfen werden.<br \/>\nDas IPCEI Wasserstoff ist ein europ\u00e4isches Projekt, an dem insgesamt 24 Mitgliedstaaten und<br \/>\nNorwegen beteiligt sind. In Deutschland stehen f\u00fcr das Projekt in Summe \u00fcber acht Milliarden Euro<br \/>\nan F\u00f6rdermitteln zur Verf\u00fcgung, bereitgestellt durch Bund und L\u00e4nder. Die Ereignisse seit Beginn<br \/>\ndes russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine verdeutlichen erneut, welche Bedeutung das IPCEI<br \/>\nWasserstoff, das auch Teil der deutschen Nationalen Wasserstoffstrategie ist, f\u00fcr die Zukunft der<br \/>\nEnergiewirtschaft und der Industrie hat.<br \/>\nAls erste sogenannte \u201eWellen\u201c wurden die Technologiewelle und die Industriewelle seit August 2021<br \/>\nmit der Europ\u00e4ischen Kommission diskutiert und weiterentwickelt. Die heute erteilte Genehmigung<br \/>\nbetrifft die Technologiewelle. Die Genehmigung der Industrieprojekte wird f\u00fcr Herbst 2022 erwartet;<br \/>\nim Anschluss k\u00f6nnen die F\u00f6rderbescheide ausgestellt werden. Von hoher Bedeutung f\u00fcr Deutschland ist<br \/>\nauch eine dritte Infrastrukturwelle, f\u00fcr die bereits Vorschl\u00e4ge bei der Europ\u00e4ischen Kommission<br \/>\neingereicht wurden. Eine vierte Welle zu Mobilit\u00e4tsanwendungen ist in Arbeit.<br \/>\nDie beihilferechtliche Genehmigung erlaubt dem BMWK die F\u00f6rderung von zwei Projekten:<br \/>\n\u201eBoschPowerUnits\u201c von Bosch erforscht station\u00e4re Brennstoffzellen-Systeme auf Festoxid-Basis. Die<br \/>\nSysteme dienen der modularen und vernetzten Erzeugung von Strom und W\u00e4rme durch Wasserstoff. Bosch<br \/>\nwill in dem Projekt letzte Forschungs- und Entwicklungsschritte auf dem Weg zur Serienfertigung<br \/>\ngehen. Das Projekt soll in Bosch-Standorten in Baden-W\u00fcrttemberg, Bayern und im Saarland realisiert<br \/>\nwerden.<br \/>\nMit \u201eSunfire1500\u201c der Sunfire GmbH darf zudem eine Produktionslandschaft gef\u00f6rdert werden, die<br \/>\nElektrolyseure der Alkali- (AEL) und der Hochtemperatur-Technologie (SOEC) in Serienfertigung<br \/>\nbringt. Der wesentliche Investitionsstandort f\u00fcr die Fabriken wird Sachsen sein, f\u00fcr AEL auch<br \/>\nanteilig NRW. Die verschiedenen Elektrolysetechnologien k\u00f6nnen so f\u00fcr den breiten Einsatz zur<br \/>\nVerf\u00fcgung gestellt werden. Gleichzeitig soll die Produktion als Blaupause f\u00fcr die zuk\u00fcnftige<br \/>\neurop\u00e4ische Serienproduktion dienen.<br \/>\nZudem wurden zwei vom BMDV ausgew\u00e4hlte Projekte beihilferechtlich genehmigt:<br \/>\nDas Projekt &#8222;Pegasus&#8220; der Daimler Truck AG zielt darauf ab, mit auf Brennstoffzellen basierenden<br \/>\nAntriebsstr\u00e4ngen von Zugmaschinen\/Anh\u00e4nger-Kombinationen den grenz\u00fcberschreitenden G\u00fcterverkehr auf<br \/>\ndem Landweg zu dekarbonisieren und gleichzeitig die wichtigsten Leistungskriterien sowie die<br \/>\nFlexibilit\u00e4t der Zugmaschinen beizubehalten. Die Praktikabilit\u00e4t, Zuverl\u00e4ssigkeit und technische<br \/>\nReife dieser neuen Antriebe soll auf mehreren gro\u00dfen Logistikrouten in Zentral-EU getestet werden.<br \/>\nDas Projekt &#8222;NextGen HD Stack&#8220; von EKPO Fuel Cell Technologies wird eine neue Generation von<br \/>\nleistungsstarken Brennstoffzellen-Stackmodulen entwickeln und deren Kommerzialisierung<br \/>\nvorantreiben. Zudem soll auch der CO2-Fu\u00dfabdruck der Produktion deutlich reduziert werden. Die<br \/>\nHaupteinsatzbereiche der neuen Stack-Technologie sind neben Nutzfahrzeugen auch Busse, Schiffs- und<br \/>\nBahnanwendungen sowie die station\u00e4re Stromerzeugung.<\/p>\n<p>https:\/\/www.bmwk.de\/Redaktion\/DE\/Pressemitteilungen\/2022\/07\/20220715-europaeische-kommission-genehmigt-41-wasserstoff-grossprojekte.html<\/p>\n<p>Quelle: abo-bmwi.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Europ\u00e4ische Kommission genehmigt 41 Wasserstoff-Gro\u00dfprojekte \u2013 R\u00fcckenwind aus Br\u00fcssel f\u00fcr vier erste Projekte aus Deutschland Die Vizepr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Kommission, Margrethe Vestager, hat heute die Genehmigung der ersten 41 Projekte des \u201eIPCEI Wasserstoff\u201c bekannt gegeben. Mit dabei sind auch vier erste Projekte aus Deutschland. Weitere Projekte aus Deutschland befinden sich noch im Genehmigungsverfahren. 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