{"id":15043,"date":"2022-06-30T08:10:59","date_gmt":"2022-06-30T06:10:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15043"},"modified":"2022-06-30T08:10:59","modified_gmt":"2022-06-30T06:10:59","slug":"breites-buendnis-will-mindestens-500-000-neue-waermepumpen-pro-jahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=15043","title":{"rendered":"Breites B\u00fcndnis will mindestens 500.000 neue W\u00e4rmepumpen pro Jahr"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Breites B\u00fcndnis will mindestens 500.000 neue W\u00e4rmepumpen pro Jahr<\/p>\n<p>Heute fand auf gemeinsame Einladung von Vizekanzler und Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister<br \/>\nHabeck und Bundesbauministerin Geywitz ein virtueller W\u00e4rmepumpengipfel statt. Auf dem Treffen<br \/>\nnahmen insgesamt 26 Vertreterinnen und Vertreter teil sowohl von Unternehmen wie Verb\u00e4nden der<br \/>\nW\u00e4rmewirtschaft, des Handwerks der Gewerkschaften und der Verbraucherschutzverb\u00e4nde. Alle<br \/>\nBeteiligten waren sich einig, dass mehr Tempo bei der Transformation der W\u00e4rmeversorgung notwendig<br \/>\nist und es daher gemeinsamer Anstrengungen bedarf, um die W\u00e4rmepumpenproduktion und -installation<br \/>\nsowie deren Netzanbindung voranzubringen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=10696\" rel=\"attachment wp-att-10696\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10696\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/elektroschrott-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/elektroschrott-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/elektroschrott.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nBundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck: \u201e500.000 neu installierte W\u00e4rmepumpen pro<br \/>\nJahr ab 2024 ist ein starkes Bekenntnis und ein starkes Signal, welches von dem heutigen<br \/>\nW\u00e4rmepumpengipfel ausgeht. Ich danke allen Beteiligten f\u00fcr diese Entschlossenheit die<br \/>\nTransformation unserer W\u00e4rmeversorgung schneller voranzubringen. Wir brauchen mehr Tempo. Denn wenn<br \/>\nwir uns konsequent aus der Klammer russischer Importe befreien wollen, dann d\u00fcrfen wir nicht nur an<br \/>\nden Stromsektor denken, sondern dann brauchen wir gerade auch den W\u00e4rmebereich. Ab dem 01.01.2024<br \/>\nsoll m\u00f6glichst jede neu<br \/>\neingebaute Heizung zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Das macht deutlich,<br \/>\ndass wir hierf\u00fcr auch schnell mehr W\u00e4rmepumpen brauchen und genau das gehen wir jetzt gemeinsam<br \/>\nan.\u201c<br \/>\nBundesministerin f\u00fcr Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen Klara Geywitz: \u201eDie W\u00e4rmwende geht nicht<br \/>\nohne den Bau und nicht ohne die Stadt. Wenn wir wirklich etwas erreichen wollen, m\u00fcssen wir mehr im<br \/>\nQuartier denken. \u00dcber zwei KfW-F\u00f6rderprogramme entwickeln wir energetische Stadtsanierung und<br \/>\ngeb\u00e4ude\u00fcbergreifende Quartierssanierung mit. Wichtig ist mir dabei die Technologieoffenheit.<br \/>\nW\u00e4rmepumpen sind ein wichtiger Bestandteil bei der Umstellung der Heizungssysteme. Die<br \/>\nLandesbauverordnungen m\u00fcssen auf ihre Flexibilit\u00e4t und Machbarkeit f\u00fcr den z\u00fcgigen Einbau von<br \/>\nW\u00e4rmepumpen hin \u00fcberpr\u00fcft werden. Bei all dem ist mir eines wichtig: Die W\u00e4rmwende muss bezahlbar<br \/>\nund sie muss planbar sein. W\u00e4rmepumpen m\u00fcssen sich auch jene leisten k\u00f6nnen, die mit schmalem<br \/>\nGeldbeutel haushalten m\u00fcssen.\u201c<br \/>\nW\u00e4rmepumpen k\u00f6nnen Umweltw\u00e4rme sehr effizient f\u00fcr die W\u00e4rmeversorgung nutzbar machen, wenn sie in<br \/>\nniedertemperaturf\u00e4higen Geb\u00e4uden eingesetzt werden W\u00e4rmepumpen entziehen hierzu der Luft oder dem<br \/>\nErdreich Energie und setzen diese dann wieder f\u00fcr die Beheizung von Geb\u00e4uden ein. Das Interesse an<br \/>\nW\u00e4rmepumpen ist zuletzt stark gestiegen, so dass es bereits jetzt zu langen Lieferzeiten und<br \/>\nEngp\u00e4ssen bei den Installationskapazit\u00e4ten sowie bei den Netzanschl\u00fcssen kommen kann. Damit das<br \/>\nAngebot mit dieser Entwicklung mithalten kann, hat sich beim heutigen W\u00e4rmepumpengipfel des BMWK<br \/>\nund des BMWSB ein breites B\u00fcndnis zum Hochlauf der W\u00e4rmepumpenproduktion und -installation sowie<br \/>\nderen Netzanbindung bekannt.<br \/>\nIn einer auf dem heutigen Treffen verabschiedeten gemeinsamen Erkl\u00e4rung benennen die Beteiligten<br \/>\nverschiedene Handlungsfelder, in denen Verbesserungen n\u00f6tig sind, damit der Hochlauf gelingen kann.<br \/>\nSo muss die Bundesregierung, die Anreize verbessern, damit W\u00e4rmepumpenproduktion und -installation<br \/>\nbeschleunigt und Markthemmnisse in der F\u00f6rderung und Regulatorik abgebaut werden. Dazu geh\u00f6ren in<br \/>\neinem ersten Schritt die Erarbeitung eines \u201eAufbauprogramm W\u00e4rmepumpe\u201c sowie weitere Ma\u00dfnahmen im<br \/>\nBereich Weiterbildung zu Planung und Einbau von W\u00e4rmepumpen. Die Hersteller ergreifen ihrerseits<br \/>\nMa\u00dfnahmen, um Produktionskapazit\u00e4ten zu erweitern, und W\u00e4rmepumpen so weiterzuentwickeln, dass<br \/>\nderen Installation vereinfacht und verk\u00fcrzt wird. Die Steuerung und Regelung von W\u00e4rmepumpen soll<br \/>\neinfacher und effizienter werden. Die Hersteller und das Handwerk werden sich verst\u00e4rkt dem Thema<br \/>\nEinbau von W\u00e4rmepumpen im Geb\u00e4udebestand widmen und entsprechende Systeme anbieten.<br \/>\nAuch wollen alle Beteiligten gemeinsam das Thema Fachkr\u00e4fte adressieren. So will die<br \/>\nBundesregierung Betriebe dabei unterst\u00fctzen, die notwendigen Kompetenzen zu erwerben und Fachkr\u00e4fte<br \/>\nzu gewinnen. Daf\u00fcr wollen wir Schulungen f\u00f6rdern und ggf. auch Verdienstausf\u00e4lle kompensieren.<br \/>\nGemeinsam mit den Sozialpartnern wollen wir zudem pr\u00fcfen, ob Anpassungsbedarf bei den Aus- und<br \/>\nFortbildungsordnungen besteht.<br \/>\nZur Einordnung: 2021 wurden ca. 154.000 W\u00e4rmepumpen installiert (28% Steigerung gg\u00fc. dem Vorjahr).<br \/>\nDamit wurde erstmals die Marke von 1 Mio. insgesamt in Deutschland installierten W\u00e4rmepumpen<br \/>\n\u00fcberschritten. Ihr Anteil an den neu installierten Heizungen betrug im Jahr 2021 aber nur knapp<br \/>\n17%. Von insgesamt \u00fcber 900.000 neuen Heizungen hatten Gasheizungen einen Marktanteil von rund 70%.<br \/>\nUm das Ziel von mindestens 500.000 neu installierten W\u00e4rmepumpen im Jahr 2024 zu erreichen, ist<br \/>\nalso eine massive Beschleunigung des Markthochlaufs erforderlich.<br \/>\nDie Gemeinsame Erkl\u00e4rung finden Sie hier.<\/p>\n<p>https:\/\/www.bmwk.de\/Redaktion\/DE\/Pressemitteilungen\/2022\/06\/20220629-breites-buendnis-will-mindestens-500000-neue-waermepumpen-pro-jahr.html<\/p>\n<p>Quelle: abo-bmwi.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Breites B\u00fcndnis will mindestens 500.000 neue W\u00e4rmepumpen pro Jahr Heute fand auf gemeinsame Einladung von Vizekanzler und Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Habeck und Bundesbauministerin Geywitz ein virtueller W\u00e4rmepumpengipfel statt. 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