{"id":14989,"date":"2022-06-06T08:28:10","date_gmt":"2022-06-06T06:28:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=14989"},"modified":"2022-06-06T08:28:10","modified_gmt":"2022-06-06T06:28:10","slug":"lemke-wir-muessen-die-drei-planetaren-krisen-gemeinsam-loesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=14989","title":{"rendered":"Lemke: &#8222;Wir m\u00fcssen die drei planetaren Krisen gemeinsam l\u00f6sen&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin -Stockholm:<\/span><\/p>\n<p>Lemke: &#8222;Wir m\u00fcssen die drei planetaren Krisen gemeinsam l\u00f6sen&#8220;<\/p>\n<p>Bundesministerin Steffi Lemke sieht positives Signal f\u00fcr globalen<br \/>\nUmweltschutz durch UN-Umweltkonferenz Stockholm+50.<\/p>\n<p>Die Staaten der Welt m\u00fcssen ihre Anstrengungen im Kampf f\u00fcr mehr Umwelt-,<br \/>\nNatur- und Klimaschutz erh\u00f6hen, fordert Bundesumweltministerin Steffi<br \/>\nLemke zum Abschluss der UN-Konferenz Stockholm+50. Die zweit\u00e4gige<br \/>\ninternationale Konferenz endet heute in Stockholm. Sie stand unter dem<br \/>\nMotto \u201eA healthy planet for the prosperity of all &#8211; our responsibility,<br \/>\nour opportunity\u201d. Anlass der Veranstaltung war das 50j\u00e4hrige Jubil\u00e4um<br \/>\nder Umweltkonferenz der Vereinten Nationen, die 1972 erstmals globalen<br \/>\nUmweltschutz als Aufgabe der Vereinten Nationen etablierte. Bei der<br \/>\nStockholm+50-Konferenz wurden Ma\u00dfnahmen besprochen, die Themen wie die<br \/>\nsozial\u00f6kologische Transformation, Kreislaufwirtschaft und<br \/>\nGenerationengerechtigkeit voranbringen sollen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=10003\" rel=\"attachment wp-att-10003\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10003\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/baeume-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/baeume-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/baeume-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/baeume-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/baeume.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bundesumweltministerin Steffi Lemke, die Ko-Vorsitzende eines der zentralen<br \/>\nKonferenzsegmente war, betont: \u201eVon Stockholm+50 gehen starke Signale<br \/>\naus. Wir m\u00fcssen die drei planetaren Krisen unserer Zeit, die Klimakrise,<br \/>\ndie Verschmutzungskrise und die des Artenaussterbens, zusammendenken und<br \/>\ngemeinsam l\u00f6sen. Wir haben weder die Zeit noch die Ressourcen, die Krisen<br \/>\neinzeln und nacheinander zu adressieren. Daf\u00fcr sind sie zu dr\u00e4ngend.<br \/>\nDiese Erkenntnis hat sich zum Gl\u00fcck weltweit durchgesetzt. Auch m\u00fcssen<br \/>\nwir unsere Anstrengungen verst\u00e4rken, um uns und jungen Menschen eine<br \/>\nlebenswerte Welt zu erhalten. Von diesem Geist war Stockholm+50 gepr\u00e4gt.<br \/>\nSo ist zum Beispiel der Gedanke, dass wir die Kreislaufwirtschaft<br \/>\nkonsequent voranbringen m\u00fcssen, inzwischen international breit etabliert.<br \/>\nBesseres Recycling und langlebigere Produkte helfen, den Aussto\u00df von<br \/>\nTreibhausgasen zu senken, sie vermeiden M\u00fcll und sch\u00fctzen die Natur und<br \/>\ndie Artenvielfalt.\u201c<\/p>\n<p>Das von Schweden und Kenia in Zusammenarbeit mit der UN ausgerichtete<br \/>\nTreffen mit tausenden Teilnehmer*innen war prominent besucht: Zu den<br \/>\nRedner*innen geh\u00f6rten K\u00f6nig Carl XVI. Gustaf von Schweden, die<br \/>\nschwedische Regierungschefin Magdalena Andersson, UN-Generalsekret\u00e4r<br \/>\nAnt\u00f3nio Guterres und John Kerry, der Klima-Sondergesandte des<br \/>\namerikanischen Pr\u00e4sidenten.<\/p>\n<p>Durch die Debatten zog sich das Thema Generationengerechtigkeit. Umwelt-<br \/>\nund Klimaschutz geh\u00f6ren zu den wichtigsten gesellschaftlichen Themen, vor<br \/>\nallem f\u00fcr junge Menschen &#8211; das belegen alle g\u00e4ngigen Studien. Das muss<br \/>\nder Politik eine Verpflichtung sein. Zum Team des Bundesumweltministeriums<br \/>\ngeh\u00f6rten auf der Stockholm+50-Konferenz zwei Jugenddelegierte, mit denen<br \/>\nsich das Ministerium kontinuierlich austauscht. Sie und Jugenddelegierte<br \/>\nanderer L\u00e4nder brachten die Forderungen junger Menschen auf der Konferenz<br \/>\nein.<\/p>\n<p>Eine zentrale Rolle spielte bei der Stockholm+50-Konferenz der \u00dcbergang<br \/>\nhin zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Nur wenn grundlegend die Art<br \/>\nund Weise ver\u00e4ndert wird, wie mit Ressourcen umgegangen und konsumiert<br \/>\nwird, k\u00f6nnen die Klimaziele erreicht und der Biodiversit\u00e4tsverlust sowie<br \/>\ndie Verschmutzung des Planeten aufgehalten werden. W\u00fcrden etwa alle<br \/>\nMenschen auf der Welt so viel konsumieren wie die Menschen in Deutschland,<br \/>\nbr\u00e4uchte man drei Planeten Erde. Vor dem Treffen in Stockholm war es<br \/>\ngelungen, im Kreis der G7, die besonders viele Ressourcen verbrauchen, ein<br \/>\nwichtiges Ziel zu verabreden: Mit der \u201eBerlin Roadmap\u201c verst\u00e4ndigten<br \/>\nsich die f\u00fchrenden Industriestaaten auf einen Drei-Jahres-Plan mit<br \/>\nambitionierten Ma\u00dfnahmen f\u00fcr mehr Ressourceneffizienz.<\/p>\n<p>Bei der Stockholm+50-Konferenz wurden Forderungen laut, den Dialog \u00fcber<br \/>\neine Kreislaufwirtschaft sowie \u00fcber nachhaltigen Verbrauch und nachhaltige<br \/>\nProduktion auf globaler Ebene fortzusetzen. Als m\u00f6gliches Ergebnis dieses<br \/>\nDialogs wurden ein Fahrplan f\u00fcr die Kreislaufwirtschaft genannt, der sich<br \/>\nvon den Regierungen bis zu den Privatunternehmen an alle Beteiligten<br \/>\nrichtet. Zugleich wurde speziell f\u00fcr Unternehmen vom World Business<br \/>\nCouncil for Sustainable Development ein globales<br \/>\nKreislaufwirtschaftsprotokoll mit klaren Zielen und einem<br \/>\nTransparenzmechanismus gefordert.<\/p>\n<p>Die Empfehlungen der Stockholm+50-Konferenz, die als Chair&#8217;s Summary in den<br \/>\nn\u00e4chsten Wochen vorgelegt werden, dienen als Vorbereitung f\u00fcr die<br \/>\nWeltklima- und die Weltnaturkonferenzen, COP27 und CBD COP, in diesem Jahr.<br \/>\nLetztere soll einen neuen globalen Rahmen f\u00fcr Biodiversit\u00e4tsschutz<br \/>\nbeschlie\u00dfen. Bundesministerin Lemke betonte die Dringlichkeit dieses<br \/>\nRahmens angesichts des fortschreitenden Artenaussterbens. Einen Aufschub<br \/>\nk\u00f6nne sich die Weltgemeinschaft nicht mehr leisten, sagte Lemke. Zu dieser<br \/>\nDringlichkeit bekannten sich auch die G7-Staaten, deren Umwelt-, Klima- und<br \/>\nEnergieminister*innen sich vergangene Woche auf Einladung Lemkes in Berlin<br \/>\ngetroffen haben.<\/p>\n<p>Das Bundesumweltministerium handelt entsprechend &#8211; und wird bis 2026 vier<br \/>\nMilliarden Euro in ein Aktionsprogramm Nat\u00fcrlicher Klimaschutz<br \/>\ninvestieren, mit dem W\u00e4lder, Moore und Auen renaturiert werden sollen. Mit<br \/>\neinem Artenhilfsprogramm wird das Bundesumweltministerium vorbeugende<br \/>\nMa\u00dfnahmen zum Schutz der durch die Erzeugung erneuerbarer Energien<br \/>\nbetroffenen Arten ergreifen.<\/p>\n<p>Mehr Informationen \u00fcber die UN-Umweltkonferenz Stockholm+50 unter dem<br \/>\nLink:<br \/>\nhttps:\/\/www.bmuv.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=6NiNKFi1oSKA9kEx2kBt0eOYwtrJNpqTmsNZq5I1D3mBuBNZyf\/roKSsg41K6FIQ<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quelle: bmuv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin -Stockholm: Lemke: &#8222;Wir m\u00fcssen die drei planetaren Krisen gemeinsam l\u00f6sen&#8220; Bundesministerin Steffi Lemke sieht positives Signal f\u00fcr globalen Umweltschutz durch UN-Umweltkonferenz Stockholm+50. Die Staaten der Welt m\u00fcssen ihre Anstrengungen im Kampf f\u00fcr mehr Umwelt-, Natur- und Klimaschutz erh\u00f6hen, fordert Bundesumweltministerin Steffi Lemke zum Abschluss der UN-Konferenz Stockholm+50. Die zweit\u00e4gige internationale Konferenz endet heute in [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":10003,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[44,3],"tags":[3682],"class_list":["post-14989","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-deutschland-2","category-news","tag-un-umweltkonferenz"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14989","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14989"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14989\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14990,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14989\/revisions\/14990"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/10003"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14989"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14989"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14989"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}