{"id":14934,"date":"2022-05-13T08:12:16","date_gmt":"2022-05-13T06:12:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=14934"},"modified":"2022-05-13T08:12:16","modified_gmt":"2022-05-13T06:12:16","slug":"habeck-zu-russischen-gegensanktionen-und-gazprom-germania","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=14934","title":{"rendered":"Habeck zu russischen Gegensanktionen und Gazprom Germania"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Habeck zu russischen Gegensanktionen und Gazprom Germania<\/p>\n<p>Zum russischen Dekret vom 11.05.2022 \u00fcber Sanktionen gegen 31 vorwiegend europ\u00e4ische Unternehmen<br \/>\nund T\u00f6chter des Gaskonzerns Gazprom Germania sagte Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister<br \/>\nHabeck heute:<br \/>\n\u201eDie aktuelle Lage beobachten wir mit hoher Konzentration. Die betroffenen Mengen bei Gazprom<br \/>\nGermania haben eine Gr\u00f6\u00dfenordnung von 10 Millionen Kubikmeter pro Tag. Das entspricht rund drei<br \/>\nProzent des gesamten Jahresverbrauchs von Deutschland. Diese Mengen k\u00f6nnen am Markt anderweitig<br \/>\nbeschafft werden, und es ist Aufgabe der Stunde, diese Kontingente neu zu besorgen. Die<br \/>\nBundesregierung wird alles tun, um Gazprom Germania zu stabilisieren.\u201c<br \/>\nHabeck betonte, die aktuelle Lage sei beherrschbar. Sie k\u00f6nne sich aber versch\u00e4rfen. \u201eWir<br \/>\nbeobachten die Situation mit gro\u00dfer Konzentration.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=6708\" rel=\"attachment wp-att-6708\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6708\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/russland-300x199.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/russland-300x199.png 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/russland-220x146.png 220w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/russland.png 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nHabeck sagte weiter: \u201eEs zeigt sich erneut: Russland setzt Energie als Waffe ein. Auf diese<br \/>\nSituation und andere denkbare haben wir uns vorbereitet. Es zahlt sich bereits jetzt aus, dass wir<br \/>\ndas Energiesicherungsgesetz novelliert haben und es sich bereits im parlamentarischen Verfahren<br \/>\nbefindet.\u201c Dieses Gesetz enthalte die notwendigen Instrumente, um bei einer zugespitzten Lage<br \/>\numfassend handeln zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDer Minister machte deutlich, dass es oberste Priorit\u00e4t habe, die Gasspeicher zum Winter zu f\u00fcllen.<br \/>\nDie Bundesregierung arbeite derzeit zudem unter Hochdruck daran, Importkapazit\u00e4ten \u2013 und<br \/>\nM\u00f6glichkeiten f\u00fcr Fl\u00fcssiggas auszubauen, damit Deutschland auch bei Lieferunterbrechungen aus<br \/>\nRussland \u00fcber den Winter komme. \u201eEin Schl\u00fcssel sei aber auch die Gasreduktion. \u201eDie Industrie, die<br \/>\nUnternehmen, die Verbraucherinnen und Verbraucher k\u00f6nnen ja noch mal schauen, wo sich noch mehr<br \/>\nsparen l\u00e4sst. Auch wenn ich wei\u00df, dass viele das sicher schon wegen der hohen Preise tun: Energie<br \/>\nsparen, Energie sparen, Energie sparen ist das Gebot der Stunde.\u201c<br \/>\nMinister Habeck hatte sich heute auch auf einer Pressekonferenz ge\u00e4u\u00dfert \u2013 der Mitschnitt dieser<br \/>\nPressekonferenz ist hier abrufbar.<br \/>\nZur Einordnung:<br \/>\nGazprom Germania, bzw. ihre Tochtergesellschaften betreiben unter anderem in Deutschland<br \/>\nGasspeicher und Gashandel und sind Miteigent\u00fcmer von Gasleitungen. Das Unternehmen war am 4. April<br \/>\nunter Treuhandverwaltung der Bundesnetzagentur gestellt worden, nachdem die Gazprom Germania durch<br \/>\nihren russischen Mutterkonzern ohne die vorherige notwendige Genehmigung des BMWK \u2013an<br \/>\nundurchsichtige Eigent\u00fcmer verkauft und dann die Liquidierung des Unternehmens angeordnet worden<br \/>\nwar. Um die Versorgungssicherheit zu gew\u00e4hrleisten, hatte das BMWK die Treuh\u00e4nderschaft durch die<br \/>\nBNetzA angeordnet.<\/p>\n<p>https:\/\/www.bmwk.de\/Redaktion\/DE\/Pressemitteilungen\/2022\/05\/20220512-habeck-zu-russischen-gegensanktionen-und-gazprom-germania.html<\/p>\n<p>Quelle: abo-bmwi.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Habeck zu russischen Gegensanktionen und Gazprom Germania Zum russischen Dekret vom 11.05.2022 \u00fcber Sanktionen gegen 31 vorwiegend europ\u00e4ische Unternehmen und T\u00f6chter des Gaskonzerns Gazprom Germania sagte Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Habeck heute: \u201eDie aktuelle Lage beobachten wir mit hoher Konzentration. Die betroffenen Mengen bei Gazprom Germania haben eine Gr\u00f6\u00dfenordnung von 10 Millionen Kubikmeter pro Tag. 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