{"id":14930,"date":"2022-05-12T07:59:38","date_gmt":"2022-05-12T05:59:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=14930"},"modified":"2022-05-12T07:59:38","modified_gmt":"2022-05-12T05:59:38","slug":"strahlenschutz-leistet-wichtigen-beitrag-zur-inneren-sicherheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=14930","title":{"rendered":"Strahlenschutz leistet wichtigen Beitrag zur inneren Sicherheit**"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Strahlenschutz leistet wichtigen Beitrag zur inneren Sicherheit**<\/p>\n<p>Radioaktive Stoffe werden in unterschiedlichen Verwendungen zum allgemeinen<br \/>\nNutzen eingesetzt. Zum Beispiel zur Bestrahlung von Krebstumoren oder zur<br \/>\nWerkstoffpr\u00fcfung in der Industrie. Doch trotz vielf\u00e4ltiger<br \/>\nSicherheitsvorkehrungen entstehen immer wieder rechtswidrige oder<br \/>\ngef\u00e4hrliche Situationen durch Diebstahl, illegalen Handel oder gezielten<br \/>\nMissbrauch.<\/p>\n<p>In solchen F\u00e4llen ist ein kompetenter staatlicher Strahlenschutz ein<br \/>\nwesentlicher Bestandteil der Gefahrenabwehr. Darauf wiesen Stefan Tidow,<br \/>\nStaatssekret\u00e4r im Bundesministerium f\u00fcr Umwelt, Naturschutz, nukleare<br \/>\nSicherheit und Verbraucherschutz (BMUV), und Inge Paulini, Pr\u00e4sidentin des<br \/>\nBundesamtes f\u00fcr Strahlenschutz (BfS), im Rahmen einer Fachveranstaltung<br \/>\ndes BfS in Berlin hin, die sich mit der Beh\u00f6rdenzusammenarbeit in<br \/>\nbiologischen, chemischen, radiologischen und nuklearen polizeilichen<br \/>\nGefahrenlagen befasste.<\/p>\n<p>him<a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=7144\" rel=\"attachment wp-att-7144\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7144\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/himmel-2-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/himmel-2-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/himmel-2.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Stefan Tidow, Staatssekret\u00e4r im BMUV: \u201eStrahlenschutz betrifft nicht nur<br \/>\ndie Sicherheit von Nuklearanlagen oder von Patienten bei medizinischen<br \/>\nAnwendungen. Ein kompetenter und gut ausgestatteter Strahlenschutz ist<br \/>\nwesentlich f\u00fcr die innere Sicherheit Deutschlands. Das<br \/>\nBundesumweltministerium nimmt diese Aufgabe sehr ernst. Mit dem Bundesamt<br \/>\nf\u00fcr Strahlenschutz verf\u00fcgt es \u00fcber eine erfahrene und kompetente<br \/>\nFachbeh\u00f6rde, die die staatlichen Stellen der Gefahrenabwehr bei Bedarf mit<br \/>\neinem Pool von Spezialistinnen und Spezialisten f\u00fcr nuklearspezifische<br \/>\nGefahrenabwehr unterst\u00fctzt.\u201c<\/p>\n<p>BfS-Pr\u00e4sidentin Inge Paulini: \u201eAls Bundesamt f\u00fcr Strahlenschutz<br \/>\n\u00fcbernehmen wir mit unserer Nuklearspezifischen Gefahrenabwehr seit Langem<br \/>\nVerantwortung f\u00fcr die Bew\u00e4ltigung radiologischer Bedrohungssituationen.<br \/>\nIn der Vergangenheit geschah das in enger Kooperation mit Bundeskriminalamt<br \/>\nund Bundespolizei, seit Juni 2021 als Partner im Unterst\u00fctzungsverBund<br \/>\nCBRN. Unsere Fachleute werden aber auch zur Unterst\u00fctzung anderer Bundes-<br \/>\nund Landesbeh\u00f6rden sowie im Rahmen internationaler Kooperationen<br \/>\nt\u00e4tig.\u201c<\/p>\n<p>Im Unterst\u00fctzungsverBund CBRN hat der Bund seine Kompetenzen zur<br \/>\nBew\u00e4ltigung polizeilicher Einsatzlagen, bei denen chemische (C),<br \/>\nbiologische (B), radiologische (R) und nukleare (N) Gefahren oder<br \/>\nKombinationen daraus bestehen, zusammengef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Unter einheitlicher Koordinierung durch die Bundespolizei arbeiten darin<br \/>\nSpezialkr\u00e4fte von Bundespolizei, Bundeskriminalamt, Bundesamt f\u00fcr<br \/>\nStrahlenschutz, Robert Koch-Institut, Wehrwissenschaftlichem Institut f\u00fcr<br \/>\nSchutztechnologien &#8211; ABC\u2011Schutz und ABC\u2011Abwehrkommando der Bundeswehr<br \/>\nzusammen.<\/p>\n<p>Bei Bedrohungen durch chemische oder biologische Substanzen oder<br \/>\nradioaktive Stoffe erg\u00e4nzt der Unterst\u00fctzungsverBund CBRN auf Anfrage die<br \/>\nKapazit\u00e4ten und F\u00e4higkeiten der Sicherheitsbeh\u00f6rden von Bund und<br \/>\nL\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Das BfS stellt dem Verbund die Kompetenzen seiner Nuklearspezifischen<br \/>\nGefahrenabwehr zur Verf\u00fcgung: In einem Einsatzfall bewertet das BfS die<br \/>\nradiologische Situation und ber\u00e4t die Einsatzleitung zur Vorgehensweise<br \/>\nund zu Fragen des Strahlenschutzes. Das BfS unterst\u00fctzt die Suche,<br \/>\nDetektion und Identifikation radioaktiver Stoffe mit Personal und<br \/>\nMesstechnik und gew\u00e4hrleistet den Strahlenschutz der Einsatzkr\u00e4fte.<\/p>\n<p>Quelle: bmu.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Strahlenschutz leistet wichtigen Beitrag zur inneren Sicherheit** Radioaktive Stoffe werden in unterschiedlichen Verwendungen zum allgemeinen Nutzen eingesetzt. Zum Beispiel zur Bestrahlung von Krebstumoren oder zur Werkstoffpr\u00fcfung in der Industrie. Doch trotz vielf\u00e4ltiger Sicherheitsvorkehrungen entstehen immer wieder rechtswidrige oder gef\u00e4hrliche Situationen durch Diebstahl, illegalen Handel oder gezielten Missbrauch. 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