{"id":14821,"date":"2022-03-24T08:15:37","date_gmt":"2022-03-24T07:15:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=14821"},"modified":"2022-03-24T08:15:37","modified_gmt":"2022-03-24T07:15:37","slug":"betriebe-im-netzwerk-unternehmen-integrieren-fluechtlinge-unterstuetzen-gefluechtete-auch-aus-der-ukraine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=14821","title":{"rendered":"Betriebe im NETZWERK \u201eUnternehmen integrieren Fl\u00fcchtlinge\u201c unterst\u00fctzen Gefl\u00fcchtete auch aus der Ukraine"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Betriebe im NETZWERK \u201eUnternehmen integrieren Fl\u00fcchtlinge\u201c unterst\u00fctzen Gefl\u00fcchtete auch aus der<br \/>\nUkraine<\/p>\n<p>Der Einsatz der Unternehmen ist angesichts der Bilder aus der Ukraine und der Ankunft von<br \/>\nGefl\u00fcchteten in Deutschland enorm. Die Hilfsangebote sind vielf\u00e4ltig. Neben Sach- und Geldspenden<br \/>\nstellen Betriebe beispielsweise Wohnraum zur Verf\u00fcgung oder Teams organisieren den Transfer von<br \/>\nGefl\u00fcchteten aus den Grenzregionen. Dies zeigt sich auch in dem vom BMWK und DIHK gef\u00f6rderten<br \/>\nNETZWERK \u201eUnternehmen integrieren Fl\u00fcchtlinge\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=4845\" rel=\"attachment wp-att-4845\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4845\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nKatja Kortmann, Mitglied im NETZWERK und Hoteldirektorin des Esplanade Hotel Dortmund: \u201eWir haben<br \/>\nuns dazu entschieden, auf verschiedenen Wegen zu helfen. Neben Masken, haltbaren Lebensmitteln,<br \/>\nWasser und Hygieneartikeln werden wir 10 Prozent unserer t\u00e4glichen Getr\u00e4nkeeinnahmen an<br \/>\nverschiedene Hilfsorganisationen spenden. Auch wenn wir nur ein kleines Unternehmen sind, wollen<br \/>\nwir unterst\u00fctzen, wo wir k\u00f6nnen. Denn wenn jeder auch nur einen kleinen Beitrag leistet, kann damit<br \/>\nGro\u00dfes erreicht werden.\u201c<br \/>\nMichael Kellner, Parlamentarischer Staatssekret\u00e4r im Bundeswirtschaftsministerium, sagt dazu: \u201eDie<br \/>\nBereitschaft von Betrieben, Gefl\u00fcchtete auf ganz vielf\u00e4ltige Weise zu unterst\u00fctzen, ist<br \/>\nbeeindruckend. F\u00fcr viele Menschen, die derzeit die Ukraine verlassen m\u00fcssen, stehen erst einmal<br \/>\neine Unterbringung und die Betreuung der Kinder im Vordergrund. Doch es ist gut zu wissen, dass<br \/>\nsich Unternehmerinnen und Unternehmer seit 2015 einen gro\u00dfen Wissens- und Erfahrungsschatz in der<br \/>\nIntegration von Gefl\u00fcchteten erarbeitet haben. Damit bieten sie f\u00fcr diese Menschen eine wichtige<br \/>\nSt\u00fctze, um auf dem Arbeitsmarkt Fu\u00df zu fassen, sobald das Thema relevanter wird. Ich bin dankbar,<br \/>\ndass sich da so viele Unternehmen engagieren.&#8220;<br \/>\nAchim Dercks, stellvertretender Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Deutschen Industrie- und<br \/>\nHandelskammertags, erg\u00e4nzt: \u201eDie Unternehmen im NETZWERK leisten mit ihrem Engagement seit Jahren<br \/>\neinen gro\u00dfen Beitrag bei der Mammutaufgabe der Arbeitsmarktintegration von Gefl\u00fcchteten. Mit ihrem<br \/>\ngesammelten Praxiswissen sind sie zudem eine wichtige Hilfe f\u00fcr Betriebe, die sich zuk\u00fcnftig dem<br \/>\nThema widmen werden. Neben diesem praktischen Wissen der Unternehmen spielen aber auch die<br \/>\nRahmenbedingungen eine entscheidende Rolle. Ein unb\u00fcrokratischer Zugang zum Arbeitsmarkt sind<br \/>\nebenso hilfreich wie umfangreiche Unterst\u00fctzungsangebote zum Spracherwerb.\u201c<br \/>\nDer hohe Stellenwert, den soziale Verantwortung f\u00fcr alle Unternehmen hat, die bereits seit Jahren<br \/>\nGefl\u00fcchtete besch\u00e4ftigen, zeigt eine Umfrage, die noch vor dem Beginn der russischen Invasion in<br \/>\nder Ukraine bei den rund 3000 Mitgliedern des NETZWERKs \u201eUnternehmen integrieren Fl\u00fcchtlinge\u201c<br \/>\ndurchgef\u00fchrt wurde. F\u00fcr viele Unternehmen ist die \u00dcbernahme sozialer Verantwortung der<br \/>\nHauptbeweggrund, Gefl\u00fcchtete zu besch\u00e4ftigen. Fast 8 von 10 Unternehmen (79 Prozent) geben an,<br \/>\ndeshalb Gefl\u00fcchtete in ihren Betrieben auszubilden und zu besch\u00e4ftigen. Diese Motivation wurde 2017<br \/>\nerstmals bei den Mitgliedsunternehmen abgefragt und befindet sich seitdem durchg\u00e4ngig auf Platz<br \/>\neins.<br \/>\nBetriebe im NETZWERK haben in den vergangenen 5 Jahren konstant ein hohes Ma\u00df an Hilfsbereitschaft<br \/>\nf\u00fcr Gefl\u00fcchtete aufrechterhalten. Fast alle der befragten Unternehmen (97 Prozent) geben an, ihren<br \/>\ngefl\u00fcchteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gezielte Unterst\u00fctzungsm\u00f6glichkeiten anzubieten, um<br \/>\nsich besser im Betrieb und im Alltag zurechtzufinden. Am h\u00e4ufigsten unterst\u00fctzen Betriebe ihre<br \/>\nAuszubildenden mit Nachhilfeunterricht (65 Prozent) und bei Beh\u00f6rdeng\u00e4ngen (60 Prozent). Zudem<br \/>\nbieten zahlreiche Unternehmen zus\u00e4tzliche Sprachkurse an (57 Prozent) und unterst\u00fctzen bei der<br \/>\nWohnungssuche oder stellen selbst Wohnraum zur Verf\u00fcgung (49 Prozent).<br \/>\nAlle Ergebnisse der Mitgliederbefragung finden Sie unter:<br \/>\nwww.nuif.de\/mitgliederbefragung-2021<br \/>\nWeitere Beispiele des Engagements der NETZWERK-Unternehmen finden Sie unter:<br \/>\nwww.nuif.de\/engagement<br \/>\nWeitere Informationen<br \/>\nVon November 2021 bis Januar 2022 haben 275 von knapp 3000 Mitgliedsunternehmen des NETZWERKs an<br \/>\nder Befragung teilgenommen. Drei von vier der teilnehmenden Betriebe (75 Prozent) sind kleine und<br \/>\nmittelst\u00e4ndische Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen.<br \/>\nDas NETZWERK Unternehmen integrieren Fl\u00fcchtlinge wurde 2016 als gemeinsame Initiative des Deutschen<br \/>\nIndustrie- und Handelskammertages (DIHK) und des Bundesministeriums f\u00fcr Wirtschaft und Energie<br \/>\ngegr\u00fcndet. Mit aktuell \u00fcber 2.900 Mitgliedern ist es deutschlandweit der gr\u00f6\u00dfte Zusammenschluss von<br \/>\nUnternehmen, die sich f\u00fcr die Ausbildung und Besch\u00e4ftigung von Gefl\u00fcchteten engagieren. Die<br \/>\nAngebote des NETZWERKs wie Informationsmaterialien, Webinare, Workshops und Veranstaltungen sind<br \/>\nwie die Mitgliedschaft kostenlos.<br \/>\nWeitere Information unter www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de.<br \/>\nPressekontakt<br \/>\nKatharina Reiche<br \/>\nNETZWERK Unternehmen integrieren Fl\u00fcchtlinge<br \/>\nE-Mail: reiche.katharina@dihk.de<br \/>\nTel.: 030 20308 6559<\/p>\n<p>https:\/\/www.bmwi.de\/Redaktion\/DE\/Pressemitteilungen\/2022\/03\/20220323-betriebe-im-netzwerk-unternehmen-integrieren-fluechtlinge-unterstuetzen-gefluechtete-auch-aus-der-ukraine.html<\/p>\n<p>Quelle:abo-bmwi.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Betriebe im NETZWERK \u201eUnternehmen integrieren Fl\u00fcchtlinge\u201c unterst\u00fctzen Gefl\u00fcchtete auch aus der Ukraine Der Einsatz der Unternehmen ist angesichts der Bilder aus der Ukraine und der Ankunft von Gefl\u00fcchteten in Deutschland enorm. Die Hilfsangebote sind vielf\u00e4ltig. 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