{"id":1478,"date":"2012-05-12T09:30:09","date_gmt":"2012-05-12T07:30:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=1478"},"modified":"2012-05-12T09:30:09","modified_gmt":"2012-05-12T07:30:09","slug":"muttertag-und-berufe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=1478","title":{"rendered":"Muttertag und Berufe"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">\u00a0Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Erfolge f\u00fcr eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Gesundheitswesen<\/p>\n<p>Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der Wunsch nach familienfreundlichen Arbeitsbedingungen ist l\u00e4ngst nicht mehr ausschlie\u00dflich ein Thema f\u00fcr Frauen. Dennoch tragen sie h\u00e4ufig den gr\u00f6\u00dferen Teil zur Versorgung von Kindern und<br \/>\nFamilie bei. Anl\u00e4sslich des Muttertages am 13. Mai 2012 weist das Bundes-ministerium f\u00fcr Gesundheit darauf hin, dass berufst\u00e4tige M\u00fctter deshalb ganz besonders auf ihre Situation zugeschnittene Arbeitsm\u00f6glichkeiten brauchen.<\/p>\n<p>Immerhin sind rund 60 Prozent der \u00e4rztlichen Berufsanf\u00e4nger und rund 80 Prozent der Besch\u00e4ftigen im Krankenhaus Frauen. Im Bereich der Altenpflege betr\u00e4gt der Anteil von Frauen an den Besch\u00e4ftigten 85 Prozent. Das Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit unterst\u00fctzt deshalb Ma\u00dfnahmen, mit denen Beruf und Familie leichter miteinander in Einklang gebracht werden k\u00f6nnen. Seit 2010 tagt ein Runder Tisch zum Thema, an dem Vertreterinnen und Vertreter der Krankenh\u00e4user, der \u00c4rzteschaft einschlie\u00dflich des Deutschen \u00c4rztinnenbundes, der Pflegenden und der Pflegeeinrichtungen, der medizinischen Fachberufe, der Gewerkschaften, der L\u00e4nder und des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen teilnehmen.<\/p>\n<p>Die Parlamentarische Staatssekret\u00e4rin Annette Widmann-Mauz, MdB, die den Runden Tisch ins Leben gerufen hat, erkl\u00e4rt dazu: \u201eIch freue mich, dass wir mit dem Runden Tisch ein engagiertes Gremium geschaffen haben, das bereits zahlreiche Empfehlungen vorgelegt hat und konkrete Erfolge vorweisen kann.<\/p>\n<p>Die erzielten Ma\u00dfnahmen reichen von der Einrichtung zweier Internetplattformen, die Informationen \u00fcber gute Initiativen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Krankenhaus und der Arztpraxis bieten, bis hin zu Anregungen zu<br \/>\ngesetzlichen \u00c4nderungen. Allerdings l\u00e4sst sich durch Gesetze nicht alles regeln. Auch die Verantwortlichen vor Ort, z. B. in den Krankenh\u00e4usern, m\u00fcssen ihre M\u00f6glichkeiten zur Gestaltung familienfreundlicher Arbeitsbedingungen nutzen, beispielsweise durch Erleichterung des Wiedereinstiegs nach Elternzeit oder durch Kinderbetreuungsangebote. Wir werden die konstruktive Arbeit am Runden Tisch fortsetzen.\u201c<\/p>\n<p>Mit dem zum 1. Januar 2012 in Kraft getretenen GKV-Versorgungsstrukturgesetz wurde die Situation f\u00fcr \u00c4rztinnen im vertrags\u00e4rztlichen Bereich erheblich verbessert. Vertrags\u00e4rztinnen k\u00f6nnen sich beispielsweise im Zusammenhang mit einer<br \/>\nEntbindung k\u00fcnftig 12, statt wie bisher sechs Monate, vertreten lassen. F\u00fcr die Erziehung von Kindern besteht fortan die M\u00f6glichkeit zur Besch\u00e4ftigung einer Entlastungsassistentin bzw. eines Entlastungsassistenten f\u00fcr bis zu 36 Monate.<\/p>\n<p>\u201eNeben den Verbesserungen, die wir mit dem GKV-Versorgungsstrukturgesetz durchgesetzt haben, sind auch gesundheitliche Pr\u00e4vention und Rehabilitation von wesentlicher Bedeutung,\u201c erkl\u00e4rt die Parlamentarische Staatssekret\u00e4rin Ulrike Flach, MdB. \u201eIch freue mich, dass sich im Februar dieses Jahres der GKV-Spitzenverband, das M\u00fcttergenesungswerk und der Bundesverband Deutscher Privatkliniken auf eine \u00dcberarbeitung der Begutachtungs-Richtlinie \u201aVorsorge und Rehabilitation&#8216; und die entsprechende Umsetzungsempfehlungen geeinigt haben. Die \u00fcberarbeitete Richtlinie soll die Bewilligung von Mutter-\/Vater-Kind-Ma\u00dfnahmen in der Praxis transparenter und einheitlicher machen. Ich erwarte dadurch eine sp\u00fcrbare Verbesserung bei der Bewilligungspr\u00fcfung der gesetzlichen Krankenkassen im Sinne der betroffenen M\u00fctter und V\u00e4ter.\u201c<\/p>\n<p>Quelle: bmg.bund.de<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1480\" rel=\"attachment wp-att-1480\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1480\" title=\"mama\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/mama-300x187.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/mama-300x187.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/mama.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Berlin: Erfolge f\u00fcr eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Gesundheitswesen Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der Wunsch nach familienfreundlichen Arbeitsbedingungen ist l\u00e4ngst nicht mehr ausschlie\u00dflich ein Thema f\u00fcr Frauen. 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