{"id":14710,"date":"2022-02-05T08:38:02","date_gmt":"2022-02-05T07:38:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=14710"},"modified":"2022-02-05T08:38:32","modified_gmt":"2022-02-05T07:38:32","slug":"__trashed-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=14710","title":{"rendered":"Feuchtgebiete und Moore weltweit sch\u00fctzen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Naturschutz \/ Feuchtgebiete<\/p>\n<p>Feuchtgebiete und Moore weltweit sch\u00fctzen<\/p>\n<p>Bundesumwelt- und Verbraucherschutzministerium unterst\u00fctzt Erhaltung von<br \/>\nFeuchtgebieten und Mooren als wichtige und vielf\u00e4ltige \u00d6kosysteme f\u00fcr<br \/>\nden Klima- und Naturschutz.<\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich des j\u00e4hrlichen Welttags der Feuchtgebiete ruft das Sekretariat<br \/>\nder Internationalen Feuchtgebietskonvention (Ramsar-Konvention) zum Handeln<br \/>\nauf (Wetlands action for people and nature). Das Bundesumwelt- und<br \/>\nVerbraucherschutzministerium (BMUV) unterst\u00fctzt weltweit Feuchtgebiete und<br \/>\nMoore, um die fortschreitende Klimakrise und den Verlust der Artenvielfalt<br \/>\nzu begrenzen. Im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI)<br \/>\nwerden bereits elf Projekte in H\u00f6he von insgesamt 52 Millionen Euro<br \/>\ngef\u00f6rdert. Im Jahr 2022 starten weitere vier Vorhaben mit einem<br \/>\nGesamtvolumen von 32 Millionen Euro, darunter ein zum 1. Januar<br \/>\nangelaufenes regionales Vorhaben zur Sicherung wichtiger Biodiversit\u00e4ts-,<br \/>\nKohlenstoff- und Wasserspeicher in den Mooren des Kongobeckens.<\/p>\n<p>Bundesumweltministerin Steffi Lemke: \u201eFeuchtgebiete geh\u00f6ren zu den<br \/>\nvielseitigsten und zugleich gef\u00e4hrdetsten \u00d6kosystemen der Erde. Seen und<br \/>\nFl\u00fcsse, Moore und S\u00fcmpfe, Korallenriffe und Mangrovenw\u00e4lder sind nicht<br \/>\nnur als Lebensr\u00e4ume f\u00fcr seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten<br \/>\nsch\u00fctzenswert. Sie stellen auch f\u00fcr den Menschen lebenswichtige<br \/>\n\u00d6kosystemleistungen bereit. Intakte Feuchtgebiete versorgen uns mit<br \/>\nTrinkwasser und Nahrung, verbessern die Wasserqualit\u00e4t und sch\u00fctzen uns<br \/>\nvor Naturkatastrophen wie \u00dcberschwemmungen. Sie k\u00f6nnen als langfristige<br \/>\nKohlenstoffspeicher einen wichtigen Beitrag zum nat\u00fcrlichen Klimaschutz<br \/>\nleisten. Wir m\u00fcssen diese fragilen \u00d6kosysteme daher dringend sch\u00fctzen,<br \/>\num gegen die Klimakrise und den weltweiten Biodiversit\u00e4tsverlust<br \/>\nanzugehen.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=10666\" rel=\"attachment wp-att-10666\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10666\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/trinkwasser-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/trinkwasser-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/trinkwasser-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/trinkwasser-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/trinkwasser.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auf nationaler Ebene engagiert sich Deutschland f\u00fcr den Erhalt von<br \/>\nFeuchtgebieten, indem aktuell bereits 35 Gebiete (insgesamt 869.000 Hektar)<br \/>\nim gesamten Bundesgebiet als Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung<br \/>\nausgewiesen wurden. Auch international setzt sich Deutschland f\u00fcr die<br \/>\nErhaltung, die Wiederherstellung, die Vernetzung sowie das nachhaltige<br \/>\nManagement von Feuchtgebieten ein. So werden im Rahmen der Internationalen<br \/>\nKlimaschutzinitiative (IKI) des Bundesumwelt- und<br \/>\nVerbraucherschutzministeriums (BMUV) aktuell elf Projekte in H\u00f6he von<br \/>\ninsgesamt 52 Millionen Euro gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Auch im Jahr 2022 wird das BMUV vier weitere Vorhaben mit einem<br \/>\nGesamtvolumen von 32 Millionen Euro im Rahmen der IKI starten, allen voran<br \/>\nmit einem zum 1. Januar angelaufenen regionalen Vorhaben zur Sicherung<br \/>\nwichtiger Biodiversit\u00e4ts-, Kohlenstoff- und Wasserspeicher in den Mooren<br \/>\ndes Kongobeckens. Die seit 2017 kartierten Moore der \u201eCuvette Centrale\u201c<br \/>\nin der Republik Kongo und der Demokratischen Republik Kongo sind mit<br \/>\nsch\u00e4tzungsweise 145.000 Quadratkilometern (ca. 30 Gigatonnen Kohlenstoff)<br \/>\nder gr\u00f6\u00dfte zusammenh\u00e4ngende tropische Moorkomplex der Welt. Sie<br \/>\nbeherbergen eine beeindruckende Artenvielfalt: Hier gibt es die h\u00f6chste<br \/>\nDichte an westlichen Flachlandgorillas in der Welt, zus\u00e4tzlich zu anderen<br \/>\nArten wie Bonobos, Schimpansen und Waldelefanten sowie Vogelarten. Hier<br \/>\ngibt es verschiedene Schutzgebiete, darunter mehrere Ramsar-Feuchtgebiete<br \/>\nwie das \u201eNgiri-Tumba-Maindombe-Gebiet\u201c (mit 6,7 Mio. Hektar das<br \/>\nzweitgr\u00f6\u00dfte Feuchtgebiet der Welt), das im grenz\u00fcberschreitenden Gebiet<br \/>\ndes T\u00e9l\u00e9-\/Tumba-Sees liegt.<\/p>\n<p>Das Gebiet enth\u00e4lt die gr\u00f6\u00dfte kontinentale S\u00fc\u00dfwassermasse Afrikas und<br \/>\nist damit eines der wichtigsten Feuchtgebiete Afrikas und eine der<br \/>\nwichtigsten S\u00fc\u00dfwassermassen der Welt. Um diesen Lebensraum zu erhalten,<br \/>\nwird das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) gemeinsam mit<br \/>\nweiteren Partnern \u00fcber sechs Jahre lang Aktionspl\u00e4ne f\u00fcr gef\u00e4hrdete<br \/>\nArten entwickeln und in Pilotprojekte erproben. Au\u00dferdem soll ein<br \/>\ngeeigneter Managementplan zur Erhaltung der Wasserressourcen erarbeitet<br \/>\nwerden, der auch ein Monitoringsystem f\u00fcr die Moore umfasst. Allein f\u00fcr<br \/>\ndiese Ma\u00dfnahmen hat die IKI 15 Millionen Euro zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zum Vorhaben k\u00f6nnen unter diesem Link<br \/>\n&lt;https:\/\/www.bmuv.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=FV531p6kqL6aLEbQkXQRQIaLfEViYwvShYZvZifHwbOBuBNZyf9roKSsg41K6FIQ&gt;<br \/>\nabgerufen werden.<\/p>\n<p>Hintergrundinformationen:<\/p>\n<p>Die Ramsar-Konvention wurde am 2. Februar 1971 in der iranischen Stadt<br \/>\nRamsar von damals 18 Vertragsstaaten unterschrieben. J\u00e4hrlich wird am 2.<br \/>\nFebruar mit dem &#8222;Weltfeuchtgebietstag&#8220; auf die Bedeutung von Feuchtgebieten<br \/>\nund das Bestehen dieses v\u00f6lkerrechtlichen Abkommens hingewiesen. Die<br \/>\nInternationale Feuchtgebietskonvention bildet als zwischenstaatliches<br \/>\n\u00dcbereinkommen den Rahmen f\u00fcr nationale Ma\u00dfnahmen und internationale<br \/>\nZusammenarbeit zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung von Feuchtgebieten<br \/>\nund deren Ressourcen. Aktuell geh\u00f6ren der Konvention weltweit 172<br \/>\nVertragsstaaten an (Stand: Januar 2022), die insgesamt 2435 Feuchtgebiete<br \/>\ninternationaler Bedeutung mit einer Gesamtfl\u00e4che von mehr als 2,5<br \/>\nMillionen Quadratkilometer gemeldet haben. Die Vertragsstaatenkonferenzen<br \/>\n(COP) finden alle drei Jahre statt, die letzte (COP 13) im Oktober 2018 in<br \/>\nDubai (Vereinigte Arabische Emirate). Die n\u00e4chste Vertragsstaatenkonferenz<br \/>\nwird voraussichtlich im November 2022 in Wuhan, China stattfinden und unter<br \/>\nanderem die Vertragsstaaten zur Wiederherstellung degradierter<br \/>\nFeuchtgebiete auffordern.<\/p>\n<p>Unter den folgenden Links erhalten sie weiterf\u00fchrende Informationen zu:<\/p>\n<p>Ramsar-Konvention<br \/>\n&lt;https:\/\/www.bmuv.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=7aJQqZJ3i+28rQ\/jCiJmDYaLfEViY4vShYZvZifHwbOBuBNZyf8LoKSsg41K6FIQ&gt;<br \/>\n(Seite des BMUV)<\/p>\n<p>Schutz von Feuchtgebieten im Kontext der Ramsar-Konvention<br \/>\n&lt;https:\/\/www.bmuv.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=pfCypY026tCbhqzE2HZ2oIaLfEViYzvShYZvZifHwbOBuBNZyf\/roKSsg41K6FIQ&gt;<br \/>\n(Seite des BfN)<\/p>\n<p>Internetauftritt der Ramsar-Konvention<br \/>\n&lt;https:\/\/www.bmuv.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=c7LGQyk0UmiRXcMZ3nQBWYaLfEViYwvShYZvZifHwbOBuBNZyf+roKSsg41K6FIQ&gt;<\/p>\n<p>Kampagne \u201eWetlands action for people and nature<br \/>\n&lt;https:\/\/www.bmuv.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=L3NbdaAjb9+82VNWXDeinoaLfEViY4vShYZvZifHwbOBuBNZyf\/7oKSsg41K6FIQ&gt;<br \/>\n\u201c<\/p>\n<p>Internetauftritt der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI)<br \/>\n&lt;https:\/\/www.bmuv.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=OwfoEF+D8linEbL11qmYDoaLfEViY8vShYZvZifHwbOBuBNZyf9LoKSsg41K6FIQ&gt;<\/p>\n<p>Quelle: bmu,de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Naturschutz \/ Feuchtgebiete Feuchtgebiete und Moore weltweit sch\u00fctzen Bundesumwelt- und Verbraucherschutzministerium unterst\u00fctzt Erhaltung von Feuchtgebieten und Mooren als wichtige und vielf\u00e4ltige \u00d6kosysteme f\u00fcr den Klima- und Naturschutz. 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