{"id":14697,"date":"2022-01-26T08:58:57","date_gmt":"2022-01-26T07:58:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=14697"},"modified":"2022-01-26T08:58:57","modified_gmt":"2022-01-26T07:58:57","slug":"holetschek-will-hebammenversorgung-weiter-staerken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=14697","title":{"rendered":"Holetschek will Hebammenversorgung weiter st\u00e4rken"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Holetschek will Hebammenversorgung weiter st\u00e4rken &#8211; Bayerns Gesundheitsminister zur Sitzung des &#8222;Runden Tisches&#8220;: Schwangere brauchen eine gute Betreuung<\/p>\n<p>Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek will die Hebammenversorgung im Freistaat weiter st\u00e4rken. Holetschek betonte am Dienstag anl\u00e4sslich der virtuellen Sitzung des Runden Tisches mit Vertreterinnen und Vertretern betroffener Institutionen und Verb\u00e4nde vom Montag: Die Umsetzung des im Januar 2020 beschlossenen Aktionsprogramms schreitet weiter voran. Wir haben den Runden TischAnfang 2019 ins Leben gerufen, um gemeinsam an der Verbesserung der Hebammenversorgung zu arbeiten\u00a0 \u00fcber verschiedene politische Ebenen hinweg und zusammen mit betroffenen Institutionen und Verb\u00e4nden. Diese Arbeit tr\u00e4gt Fr\u00fcchte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=4951\" rel=\"attachment wp-att-4951\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4951\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/krankenhaus-300x187.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/krankenhaus-300x187.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/krankenhaus.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Holetschek unterstrich: &#8222;F\u00fcr uns ist besonders wichtig: Wir brauchen Nachwuchskr\u00e4fte bei den Hebammen. Deshalb haben wir die akademische Ausbildung mit Nachdruck unterst\u00fctzt und die Entwicklung gibt uns recht: Aktuell haben wir 165 Studierenden an den bayerischen Hochschulen, die ersten Abschl\u00fcsse wird es im Wintersemester 2022\/2023 geben.<\/p>\n<p>Der Minister erg\u00e4nzte: Auch unsere Ma\u00dfnahmen zur finanziellen Unterst\u00fctzung der Hebammen greifen und werden gut nachgefragt trotz Pandemie. So st\u00f6\u00dft der Hebammenbonus auf gro\u00dfe Resonanz: Seit seiner Einf\u00fchrung am 1. September 2018 sind bislang 3.788 Antr\u00e4ge (Stand 21.01.2022) auf den Bonus in H\u00f6he von 1.000 Euro eingegangen\u00a0 davon 344 f\u00fcr das Antragsjahr 2021. \u00dcber 3,3 Millionen Euro wurden bisher ausgezahlt.&#8220;<\/p>\n<p>Der Hebammenbonus wurde im September 2018 f\u00fcr freiberuflich t\u00e4tige Hebammen eingef\u00fchrt, die mindestens vier Geburten pro Jahr in Bayern betreuen und ihren Hauptwohnsitz in Bayern haben. Seit dem 1. Januar 2020 ist die Voraussetzung des Hauptwohnsitzes in Bayern weggefallen. Damit k\u00f6nnen zum Beispiel auch Hebammen unterst\u00fctzt werden, die zwar in Baden-W\u00fcrttemberg wohnen, aber in Schwaben oder Mittelfranken t\u00e4tig sind.<\/p>\n<p>Mit dem Zukunftsprogramm Geburtshilfe unterst\u00fctzt Bayern seit dem Jahr 2018 die Kommunen dabei, die wohnortnahe Geburtshilfe zu erhalten. Die erste F\u00f6rders\u00e4ule des Geburtshilfe-F\u00f6rderprogramms dient der Unterst\u00fctzung der Kommunen bei der Umsetzung geeigneter Ma\u00dfnahmen zur Verbesserung und St\u00e4rkung der Hebammenversorgung in Geburtshilfe und Wochenbettbetreuung. Landkreise und kreisfreie St\u00e4dte k\u00f6nnen f\u00fcr jedes neugeborene Kind eine F\u00f6rderung von bis zu 40 Euro erhalten. Die zweite S\u00e4ule des Geburtshilfe-F\u00f6rderprogramms hat die Sicherung kleinerer Geburtshilfeabteilungen im l\u00e4ndlichen Raum zum Ziel. Mit dieser S\u00e4ule werden Landkreise und kreisfreie St\u00e4dte im l\u00e4ndlichen Raum finanziell unterst\u00fctzt, die Defizite kleinerer Geburtshilfestationen auszugleichen. Die Kommunen vor Ort haben zumeist gemeinsam mit den Hebammen innovative und vielseitige Ma\u00dfnahmen entwickelt, um die geburtshilfliche Hebammenversorgung zu st\u00e4rken und zu sichern.<\/p>\n<p>Holetschek betonte: &#8222;Sehr erfolgreich l\u00e4uft auch unsere Niederlassungspr\u00e4mie f\u00fcr Hebammen in H\u00f6he von 5.000 Euro. Seit dem 1. September 2019 sind bereits 430 Antr\u00e4ge (Stand 21.01.2022) f\u00fcr das Gr\u00fcnderpaket eingegangen. Davon alleine 137 im Jahr 2021. Es wurden schon \u00fcber 1,8 Millionen Euro bislang ausbezahlt.<\/p>\n<p>Der Minister erl\u00e4uterte: &#8222;Mit unserer Niederlassungspr\u00e4mie wollen wir freiberuflichen Hebammen den Einstieg oder Wiedereinstieg in diesen wichtigen Beruf erleichtern. Ziel der Bayerischen Staatsregierung ist, wieder mehr Hebammen f\u00fcr eine freiberufliche T\u00e4tigkeit in Bayern zu gewinnen und so das Angebot an Hebammenleistungen, insbesondere in der Geburtshilfe und der Wochenbettbetreuung, auszubauen. Angesprochen sind in erster Linie Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger aber auch Hebammen, die den Beruf oder die Selbst\u00e4ndigkeit aufgegeben und bisher insbesondere den finanziellen Aufwand eines Wiedereinstiegs gescheut haben.&#8220;<\/p>\n<p>Der Minister f\u00fcgte hinzu: Schwangere und M\u00fctter wissen allerdings h\u00e4ufig zu wenig \u00fcber regionale Betreuungsangebote und Hebammenleistungen. Deshalb wurde bei einem fr\u00fcheren Treffen des &#8218;Runden Tisches&#8216; beschlossen, die entsprechenden Informationen in Form eines leicht verst\u00e4ndlichen Flyers darzustellen. Dieser Flyer wurde nun anl\u00e4sslich des Treffens pr\u00e4sentiert und soll k\u00fcnftig in gyn\u00e4kologischen Praxen und Kliniken ausliegen. Er enth\u00e4lt die relevantesten Basisinformationen zu den gesetzlichen Hebammenleistungen vor, w\u00e4hrend und nach Geburt. Ich danke dem Bayerischen Hebammen Landesverband e.V., der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit sowie den beteiligten Berufsverb\u00e4nden der Frauen\u00e4rzte, Kliniken und Krankenkassen, die bei der Erstellung mitgeholfen haben.;<\/p>\n<p>Der Minister betonte: Wir wollen auch in diesem Jahr weiter an der Umsetzung des Aktionsprogramms arbeiten, um die Hebammenversorgung weiter zu verbessern. Dieses Aktionsprogramm ist ein wichtiger Schritt f\u00fcr die zukunftsf\u00e4hige Ausgestaltung der Hebammenversorgung in Bayern. Klar ist: Hebammen leisten vor, w\u00e4hrend und nach der Geburt Gro\u00dfartiges f\u00fcr die Familien. Ihre Arbeit f\u00fcr die Gesundheit von Mutter und Kind ist unverzichtbar f\u00fcr unsere Gesellschaft.<\/p>\n<p>An dem virtuellen Runden Tisch nahmen am Montag unter anderem Vertreterinnen und Vertreter des Bayerischen Hebammen Landesverbandes e.V., des Bundes freiberuflicher Hebammen Deutschlands e.V., des Berufsverbandes der Frauen\u00e4rzte e.V., der Bayerischen Landes\u00e4rztekammer, der Bayerischen Krankenhausgesellschaft, der Kassen\u00e4rztlichen Vereinigung Bayerns, der Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverb\u00e4nde, des Bayerischen Kultus- und des Bayerischen Wissenschaftsministeriums, des Landkreis-, St\u00e4dte- und Gemeindetages sowie der Bundeselterninitiative Mother Hood e.V. teil.<\/p>\n<p>Quelle:stmgp.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Holetschek will Hebammenversorgung weiter st\u00e4rken &#8211; Bayerns Gesundheitsminister zur Sitzung des &#8222;Runden Tisches&#8220;: Schwangere brauchen eine gute Betreuung Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek will die Hebammenversorgung im Freistaat weiter st\u00e4rken. 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