{"id":14574,"date":"2021-08-05T07:54:49","date_gmt":"2021-08-05T05:54:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=14574"},"modified":"2024-01-07T08:57:36","modified_gmt":"2024-01-07T07:57:36","slug":"die-schoenheit-bayerns-mit-vernunft-geniessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=14574","title":{"rendered":"&#8222;Die Sch\u00f6nheit Bayerns mit Vernunft genie\u00dfen.&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen:<\/p>\n<p>Hauptalmbegehung rund um den Hochgern (Unterw\u00f6ssen)<\/p>\n<p>Aiwanger: &#8222;Die Sch\u00f6nheit Bayerns mit Vernunft genie\u00dfen.&#8220;<\/p>\n<p>Bayerns Wirtschafts- und Tourismusminister Hubert Aiwanger sprach bei der Hauptalmbegehung zu Almbauern, Almerern und Freunde der Almwirtschaft. (Foto: \u00a9 StMWi \/ A. Gottardi)<br \/>\nDownload<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=7610\" rel=\"attachment wp-att-7610\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7610\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/bayern-300x180.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/bayern-300x180.png 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/bayern.png 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nahm bei der Hauptalmbegehung teil. Bei dieser Gemeinschaftswanderung, die eine \u00fcber 70-j\u00e4hrige Tradition aufweist, sagte Aiwanger auf der Gschwendtalm (Unterw\u00f6ssen): Der Run auf die Berge, wie hier die Chiemgauer Alpen mit ihrer traumhaften Kulisse, ist sehr hoch. F\u00fcr viele Urlauber sind die bayerischen Bergregionen ein Wohn-, Freizeit- und Urlaubsparadies. Dieser Tourismus findet in sensiblen Naturr\u00e4umen statt. Wir appellieren deshalb, die Sch\u00f6nheit Bayerns mit Vernunft zu genie\u00dfen und sensibel mit Natur und Tierwelt umzugehen. Wir f\u00f6rdern Qualit\u00e4tstourismus in Bayern. Er muss wirtschaftlich, naturvertr\u00e4glich und barrierefrei sein. Eine wichtige Funktion nehmen Almen ein, die Inbegriff eines nachhaltigen Alpintourismus und Heimat zahlreicher wildlebender Pflanzen- und Tierarten sind. Ein Almbewirtschafter ist mehr als ein produzierender Landwirt, sondern ein Gestalter einer sensiblen Landschaft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In Bayern gibt es rund 10.000 Bergbauernbetriebe, die beispielsweise durch das Treiben von Vieh auf die Sommerweide, das S\u00f6mmern, einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Berglandschaft leisten. Die Berglandwirte erzeugen durch die Nutzung der Alm- und Alpfl\u00e4chen nicht nur gesunde Nahrungsmittel von h\u00f6chster Qualit\u00e4t, sondern sch\u00fctzen auch Boden und Wasser. Wir m\u00fcssen die Bergbauern unter Artenschutz stellen, weil immer weniger diese harte Arbeit machen. Aufwand und Nutzen passen leider nicht mehr zusammen. Aber gerade Bergbauern leisten durch die Bewirtschaftung des Bergwaldes zudem einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bev\u00f6lkerung im Tal gegen Lawinen- und Murenabg\u00e4nge, sagt Aiwanger. Der Freistaat ist reich an 1.450 Almen. Alleine in Unterw\u00f6ssen gibt es 40 Almen. Wir m\u00fcssen den Urlaubsstress f\u00fcr Bayerns Berge reduzieren. Das Ministerium hat eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, um L\u00f6sungen zu finden, wie Erholungssuchende besser gelenkt werden k\u00f6nnen. Zudem sind bei der digitalen Besucherlenkung auch der Ausflugsticker Bayern und die Bayern Cloud Tourismus eine gro\u00dfe Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die lange Beweidung und Bewirtschaftung der alpinen Lagen ist ein Alleinstellungsmerkmal des Tourismus in Bayern. Die Almweide und der Bergm\u00e4hder (Wiesenfl\u00e4chen an sehr steilen H\u00e4ngen in Gebirgen) sind die artenreichsten Lebensr\u00e4ume. Bergm\u00e4hder &amp;ndash; ein Agrarkultur-Erbe der besonderen Art\u00a0 ist eine in Bayern nahezu vergessene Nutzungsform. Gro\u00dfes Interesse weckte bei den Wanderern bei der Hauptalmbegehung das vor kurzem gestartete und von der Regierung von Oberbayern gef\u00f6rderte Projekt Almen und Bergm\u00e4hder zwischen Hochgern und AchentalDer Bergm\u00e4hder am Hochgern ist ein Biodiversit\u00e4tshotspot in 1748 Metern H\u00f6he. Diese Bergm\u00e4hder-Fl\u00e4che mit der Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten leistet einen unsch\u00e4tzbaren Beitrag zur Erh\u00f6hung der Biodiversit\u00e4t sagt Aiwanger. So steht der Erhalt der Biodiversit\u00e4t auch ganz oben auf der Agenda der Bio\u00f6konomiestrategie des Wirtschaftsministeriums.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Bergm\u00e4hder-Projekt wurde an der steilen S\u00fcdflanke des Hochgerns im September 2020 gestartet. Seit den 1960er Jahren wurde die Fl\u00e4che am Hochgern nicht mehr bewirtschaftet. Verbuschung und Grasfilz haben auf den Fl\u00e4chen Einzug gehalten. Die sch\u00fctzenswerten, arten- und blumenreichen Wiesen verschwanden genauso wie Orte der Wildheugewinnung und Kulturg\u00fcter wie Heustadel, Wege und Steige.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Hauptalmbegehung rund um den Hochgern (Unterw\u00f6ssen) Aiwanger: &#8222;Die Sch\u00f6nheit Bayerns mit Vernunft genie\u00dfen.&#8220; Bayerns Wirtschafts- und Tourismusminister Hubert Aiwanger sprach bei der Hauptalmbegehung zu Almbauern, Almerern und Freunde der Almwirtschaft. (Foto: \u00a9 StMWi \/ A. Gottardi) Download &nbsp; Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nahm bei der Hauptalmbegehung teil. 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