{"id":14570,"date":"2021-08-04T07:04:02","date_gmt":"2021-08-04T05:04:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=14570"},"modified":"2021-08-04T07:04:02","modified_gmt":"2021-08-04T05:04:02","slug":"wir-brauchen-die-kommunen-fuer-gesunde-waelder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=14570","title":{"rendered":"Wir brauchen die Kommunen f\u00fcr gesunde W\u00e4lder"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Kl\u00f6ckner: Wir brauchen die Kommunen f\u00fcr gesunde W\u00e4lder<br \/>\nBundeswaldministerium unterst\u00fctzt St\u00e4dte und Gemeinden im ganzen Bundesgebiet mit der Bundeswaldpr\u00e4mie \u2013 Bundesministerin \u00fcbergibt F\u00f6rderbescheide f\u00fcr Bayern<\/p>\n<p>Die deutschen W\u00e4lder sind im Dauerstress \u2013 auch in Bayern. Die vergangenen drei Trockenjahre sowie St\u00fcrme und Sch\u00e4dlinge, insbesondere der Borkenk\u00e4fer haben fast allen Baumarten schwer zugesetzt. Das traurige Resultat: Schadfl\u00e4chen, wo einst vitale B\u00e4ume standen. Diese bodenschonend zu r\u00e4umen und zu standortangepassten und klimaresilienten Mischw\u00e4ldern umzubauen, ist ein gro\u00dfer Kostenfaktor \u2013 f\u00fcr die privaten Waldeigent\u00fcmer, aber auch f\u00fcr zahlreiche Kommunen, die Waldfl\u00e4chen besitzen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=8523\" rel=\"attachment wp-att-8523\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-8523\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/wald1-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/wald1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/wald1.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Deshalb hat die Bundeswaldministerin Julia Kl\u00f6ckner die so genannte Bundeswaldpr\u00e4mie entwickelt. Wenn die Waldfl\u00e4chen eine Nachhaltigkeits-Zertifizierung vorliegt, wird f\u00fcr jeden Hektar Waldfl\u00e4che eine Pr\u00e4mie gezahlt. Weitere Voraussetzung ist, dass diese Zertifizierung mindestens zehn Jahre gehalten wird. Heute hat die Ministerin vier Gemeinden aus Bayern f\u00fcr insgesamt 3.070 Hektar Wald Bewilligungsbescheide in H\u00f6he von 306.946 Euro \u00fcbergeben. Insgesamt wurden in Bayern bisher 41.922 Antr\u00e4ge auf Bundeswaldpr\u00e4mie mit einem Volumen von 77.152.114 Euro bewilligt und ausgezahlt.<\/p>\n<p>Julia Kl\u00f6ckner: \u201eDie Lage in unseren W\u00e4ldern ist dramatisch. Die kommunalen und privaten Waldbesitzer unterst\u00fctzen wir deshalb mit dem gr\u00f6\u00dften Umbauprogramm der Geschichte. Ein Kernst\u00fcck dabei ist unsere Bundeswaldpr\u00e4mie, mit der wir unb\u00fcrokratisch und schnell helfen. Bundesweit wird damit eine Erfolgsgeschichte geschrieben und ein Fortschritt bei der nachhaltigen Waldbewirtschaftung bewirkt. Denn klare Bedingung f\u00fcr den Erhalt ist der Nachweis einer forstlichen Zertifizierung, die \u00fcber den gesetzlichen Standard hinausgeht. Dass das ein starker Anreiz ist, zeigt sich auch hier: Alle waldbesitzenden Gemeinden, die die Pr\u00e4mie erhalten, haben in diesem Jahr ihre W\u00e4lder neu zertifizieren lassen oder ihr Zertifikat erneuert.<\/p>\n<p>Ich freue mich sehr, die Bescheide \u00fcberreichen zu k\u00f6nnen. Gleichzeitig m\u00f6chte ich \u201aDanke\u2018 sagen f\u00fcr das gro\u00dfe Engagement: Ohne die Waldeigent\u00fcmer und Forstleute \u2013 privat wie kommunal \u2013 werden wir die Sch\u00e4den nicht beseitigen und die W\u00e4lder nicht an den Klimawandel anpassen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>F\u00f6rderung erhalten haben:<\/p>\n<p>Stadt\/Gemeinde Waldfl\u00e4che (ha) Pr\u00e4mienh\u00f6he (Euro)<br \/>\nStadt Mindelheim 713 71.284<br \/>\nMarkt Stadtlauringen 721 72.050<br \/>\nGemeinde Sondheim v.d.Rh\u00f6n 724 72.437<br \/>\nMarkt Oberelsbach 912 91.175<br \/>\nGesamt 3.070 Hektar 306.946 Euro<\/p>\n<p>Hintergrund<br \/>\nDie Bundeswaldpr\u00e4mie ist im November 2020 gestartet, es stehen insgesamt 500 Millionen Euro zur Verf\u00fcgung. F\u00fcr die Auszahlung gelten zwei Bedingungen:<br \/>\n1. Die Pr\u00e4mie ist an die Voraussetzung einer forstlichen Zertifizierung gekn\u00fcpft, die \u00fcber den gesetzlichen Standard hinausgeht. Zum Beispiel braucht es in den Bewirtschaftungspl\u00e4nen eine Strategie zur Anpassung der W\u00e4lder an den Klimawandel.<br \/>\n2. Au\u00dferdem muss die nachzuweisende Zertifizierung zehn Jahre gehalten werden. Bis heute wurde die Pr\u00e4mie von \u00fcber 124.000 Waldbewirtschaftenden f\u00fcr insgesamt 435 Millionen Euro beantragt. \u00dcber 318 Millionen Euro sind bereits ausgezahlt worden. Bis jetzt haben \u00fcber 5.200 Kommunen einen Antrag gestellt. Auch die beabsichtigte Lenkungswirkung in Richtung mehr Nachhaltigkeit der Pr\u00e4mie ist bereits eingetreten: Die zertifizierte Waldfl\u00e4che in Deutschland ist um \u00fcber 901.000 Hektar angestiegen.<\/p>\n<p>Quelle:bmel.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Kl\u00f6ckner: Wir brauchen die Kommunen f\u00fcr gesunde W\u00e4lder Bundeswaldministerium unterst\u00fctzt St\u00e4dte und Gemeinden im ganzen Bundesgebiet mit der Bundeswaldpr\u00e4mie \u2013 Bundesministerin \u00fcbergibt F\u00f6rderbescheide f\u00fcr Bayern Die deutschen W\u00e4lder sind im Dauerstress \u2013 auch in Bayern. Die vergangenen drei Trockenjahre sowie St\u00fcrme und Sch\u00e4dlinge, insbesondere der Borkenk\u00e4fer haben fast allen Baumarten schwer zugesetzt. 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