{"id":14568,"date":"2021-08-03T08:21:46","date_gmt":"2021-08-03T06:21:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=14568"},"modified":"2021-08-03T08:21:46","modified_gmt":"2021-08-03T06:21:46","slug":"erstmals-rollen-eine-million-elektrofahrzeuge-auf-deutschen-strassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=14568","title":{"rendered":"Erstmals rollen eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Stra\u00dfen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Erstmals rollen eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Stra\u00dfen<br \/>\nMehr als 50 Prozent dieser Elektrofahrzeuge sind rein batteriebetrieben.<\/p>\n<p>Im Juli wurden laut Kraftfahrtbundesamt in Deutschland etwa 57.000 Elektrofahrzeuge neu zugelassen.<br \/>\nDamit erreichen Industrie und Bundesregierung das gemeinsame Ziel, eine Million elektrisch<br \/>\nbetriebene Fahrzeuge auf Deutschlands Stra\u00dfen zu bringen1. \u00dcber die H\u00e4lfte davon sind rein<br \/>\nelektrische Fahrzeuge, die u\u0308brigen sind Plug-In-Hybride sowie Brennstoffzellenfahrzeuge.<br \/>\nDeutschland wird somit seinem Anspruch gerecht, Leitanbieter und Leitmarkt fu\u0308r diese wichtige<br \/>\nMobilit\u00e4tstechnologie zu werden.<\/p>\n<p>Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: \u201eMit einer Million E-Autos auf deutschen Stra\u00dfen haben<br \/>\nwir einen entscheidenden Meilenstein erreicht: Unser Verkehr wird unumkehrbar auf erneuerbare<br \/>\nEnergien umgestellt. Dieses Momentum wollen wir nutzen und werden daher den Innovationsbonus f\u00fcr<br \/>\nden Kauf eines E-Autos bis Ende 2025 verl\u00e4ngern. Das Ziel ist, dass E-Mobilit\u00e4t bis 2030 einen<br \/>\nentscheidenden Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leistet und unsere Autoindustrie und<br \/>\nihre Besch\u00e4ftigten die Transformation erfolgreich meistern. Das schafft schon heute neue<br \/>\nWertsch\u00f6pfung und Besch\u00e4ftigung, beispielsweise im Bereich der Batteriefertigung.\u201c<br \/>\nBundesumweltministerin Svenja Schulze: \u201eEine Million Elektroautos stehen f\u00fcr millionenfach weniger<br \/>\nCO2-Emissionen im Verkehr. Denn sechzig Prozent der Treibhausgasemissionen des Verkehrs in<br \/>\nDeutschland entfallen allein auf Pkw. Jetzt m\u00fcssen wir noch einmal durchstarten, um das Potenzial<br \/>\nder Elektromobilit\u00e4t vollends auszunutzen und die Klimaziele bis 2030 auch wirklich zu erreichen.<br \/>\nElektrofahrzeuge sind im Pkw-Bereich die effizienteste klimafreundliche Option, denn sie bringen<br \/>\ndie eingesetzte Energie ohne Umwege auf die Stra\u00dfe. Wer auf ein Elektroauto umsteigt, spart<br \/>\nobendrein Geld. Langfristig ist das Stromladen n\u00e4mlich billiger als das Tanken an der Zapfs\u00e4ule.<br \/>\nUnd die Wartungskosten eines E-Autos sind viel geringer als beim Verbrenner. Nicht zuletzt<br \/>\nverursachen Elektrofahrzeuge weniger L\u00e4rm und sch\u00e4dliche Abgase und erh\u00f6hen so die Lebensqualit\u00e4t<br \/>\nin unseren St\u00e4dten.\u201c<br \/>\nBundesverkehrsminister Andreas Scheuer: \u201eEine Million Elektrofahrzeuge sind ein erstes, wichtiges<br \/>\nZiel und ich freue mich, dass wir dieses gemeinsam erreicht haben. Um die Klimavorgaben bis 2030 zu<br \/>\nerreichen, m\u00fcssen wir allerdings noch ambitionierter werden: 14 Millionen E-Fahrzeuge bis 2030 muss<br \/>\nlaut Experten das neue Ziel lauten. Das schaffen wir nur, wenn auch die Rahmenbedingungen stimmen.<br \/>\nDaher unterst\u00fctzen wir vor allem den Ausbau der Ladeinfrastruktur \u2013 im \u00f6ffentlichen wie auch im<br \/>\nprivaten Bereich \u2013 aber auch Verkehrstr\u00e4ger mit bisher geringer Marktdurchdringung, wie<br \/>\nNutzfahrzeuge und Busse.\u201c<br \/>\nSeit Mitte 2020 hat die Verbreitung von Elektrofahrzeugen in Deutschland einen deutlichen Sprung<br \/>\nnach vorn gemacht. Das zweite Halbjahr 2020 war gepr\u00e4gt von neuen Rekorden bei den monatlichen<br \/>\nNeuzulassungen und allein in den ersten sieben Monaten 2021 wurden mit mehr als 350.000 Elektro-Pkw<br \/>\netwa so viele E-Fahrzeuge neu zugelassen wie im gesamten Jahr 20202. Insgesamt fahren heute auf<br \/>\ndeutschen Stra\u00dfen etwa 60 Prozent mehr Elektrofahrzeuge als noch Ende 2020.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=11865\" rel=\"attachment wp-att-11865\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-11865\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/tesla-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/tesla-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/tesla.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nUnter den eine Million elektrisch betriebenen Fahrzeugen z\u00e4hlt das Kraftfahrt-Bundesamt 54 Prozent<br \/>\nrein elektrische Fahrzeuge und 46 Prozent Plug-In-Hybride.<br \/>\nDer Einsatz von Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb ist ein zentraler Hebel zur Reduktion der<br \/>\nTreibhausgasemissionen des Verkehrs und somit zur Erreichung der Klimaziele der Bundesregierung.<br \/>\nNeben den Treibhausgasemissionen sind auch die Luftschadstoffe des heutigen Stra\u00dfenverkehrs<br \/>\nproblematisch, vor allem Feinstaub und Stickoxide. Elektroautos haben keine Auspuffabgase, zum<br \/>\nBeispiel Stickoxide, und auch Partikelemissionen fallen nur durch Aufwirbelung und Abrieb an (wie<br \/>\nbei allen Fahrzeugen), aber nicht zus\u00e4tzlich durch den Verbrennungsmotor. Elektroautos tragen also<br \/>\ndazu bei, dass unsere St\u00e4dte lebenswerter und sauberer werden.<br \/>\nF\u00f6rderung der Elektromobilit\u00e4t durch die Bundesregierung<br \/>\nAusschlaggebend f\u00fcr diese sehr dynamische Entwicklung ist die Einf\u00fchrung der Innovationspr\u00e4mie am<br \/>\n8. Juli 2020, mit der die Bundesregierung ihre F\u00f6rderung beim Kauf eines Elektrofahrzeugs<br \/>\nverdoppelt hat. Auch das gesamte Ma\u00dfnahmenpaket mit best\u00e4ndiger Forschungsf\u00f6rderung, dem Ausbau der<br \/>\nLadeinfrastruktur und steuerlichen Ma\u00dfnahmen hat zu diesem Erfolg beigetragen. Um die<br \/>\nElektromobilit\u00e4t vor dem Hintergrund ihres gesamten Themenspektrums und unter Abdeckung einer<br \/>\nvollst\u00e4ndigen Wertsch\u00f6pfungskette voranzubringen, legen die verschiedenen Ressorts jeweils eigene<br \/>\nF\u00f6rderprogramme auf.<br \/>\nDas BMU f\u00f6rdert im Rahmen des F\u00f6rderprogramms \u201eErneuerbar Mobil\u201c Forschungsvorhaben zum Thema<br \/>\nElektromobilit\u00e4t. Dar\u00fcber entwickelt das BMU \u00f6kologische Standards f\u00fcr Elektrofahrzeuge und f\u00f6rdert<br \/>\nForschungsvorhaben zum Recycling von Elektrofahrzeug-Batterien. Au\u00dferdem setzt das BMU seit dem<br \/>\nJahr 2020 das im Rahmen des Konjunkturpakets beschlossene Flottenaustauschprogramm \u201eSozial &amp; Mobil\u201c<br \/>\num, bei dem die Anschaffung von Elektrofahrzeugen f\u00fcr Soziale Dienste finanziell unterst\u00fctzt wird.<br \/>\nFerner f\u00f6rdert das BMU den Einsatz von Elektrobussen im \u00d6PNV.<br \/>\nDas BMWi verantwortet mit dem Umweltbonus plus Innovationspr\u00e4mie das Flaggschiffinstrument zur<br \/>\nF\u00f6rderung der Pkw-Nachfrageseite. Im Rahmen des Programms \u201eElektro-Mobil\u201c unterst\u00fctzt das BMWi<br \/>\nzudem Synergien zwischen Elektromobilit\u00e4t und Energiesystem sowie den Ausbau der<br \/>\nWertsch\u00f6pfungsketten der Elektromobilit\u00e4t in der Produktion. Mit der Lades\u00e4ulenverordnung regelt<br \/>\ndas BMWi die zentralen Anforderungen an \u00f6ffentliche Ladeinfrastruktur. Ein Schwerpunkt in der<br \/>\nIndustriepolitik des BMWi ist die F\u00f6rderung des Aufbaus einer heimischen<br \/>\nBatteriewertsch\u00f6pfungskette. Mit zwei \u201ewichtigen Vorhaben von gemeinsamem europ\u00e4ischem Interesse\u201c<br \/>\n(IPCEIs) f\u00f6rdert sie das BMWi erfolgreich mit knapp drei Milliarden Euro. F\u00f6rderma\u00dfnahmen in den<br \/>\nBereichen Batterietechnologie und Fachkr\u00e4ftesicherung flankieren die beiden Gro\u00dfprojekte.<br \/>\nDas BMVI stellt f\u00fcr den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur vielf\u00e4ltige F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten<br \/>\nbereit. Zum Aufbau von 30.000 \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Ladepunkten, wird in K\u00fcrze ein Programm mit<br \/>\n500 Mio. Euro starten. Mit der F\u00f6rderrichtlinie \u201eLadeinfrastruktur vor Ort\u201c wird seit April 2021<br \/>\nau\u00dferdem der Aufbau von Ladepunkten an attraktiven Orten des Alltags beschleunigt. Eine weitere<br \/>\nF\u00f6rderrichtlinie zielt auf den Ausbau der Ladeinfrastruktur am Arbeitsplatz und bei Firmenflotten<br \/>\nab. Diese soll noch im Laufe des Sommers starten. Private Ladevorrichtungen werden nach weiterer<br \/>\nAufstockung des Programms mit insgesamt 800 Mio. Euro gef\u00f6rdert.<br \/>\nDes Weiteren schreibt die Bundesregierung das \u201eDeutschlandnetz\u201c mit mehr als 1.000<br \/>\nSchnellladestandorten aus. Bis Ende 2023 soll \u00fcberall in Deutschland der n\u00e4chste Schnellladepunkt<br \/>\nin wenigen Minuten erreichbar sein! Zudem existieren vielf\u00e4ltige F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten zur<br \/>\nverkehrstr\u00e4ger\u00fcbergreifenden Flottenelektrifizierung im kommunalen und gewerblichen Bereich, f\u00fcr<br \/>\nForschung und Entwicklung und zur Umstellung von Nutzfahrzeugen und Bussen im Personenverkehr auf<br \/>\nalternative Antriebe. Diese betreffen u.a. die \u201eF\u00f6rderrichtlinie Elektromobilit\u00e4t BMVI\u201c, die<br \/>\nk\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichte \u201eRichtlinie \u00fcber die F\u00f6rderung von leichten und schweren Nutzfahrzeugen<br \/>\nmit alternativen, klimaschonenden Antrieben, nebst Infrastruktur\u201c und die im<br \/>\nNotifizierungsverfahren befindliche \u201eRichtlinie zur F\u00f6rderung alternativer Antriebe von Bussen im<br \/>\nPersonenverkehr\u201c.<\/p>\n<p>Weitere Informationen<br \/>\nBMU-F\u00f6rderprogramm \u201esozial &amp; mobil\u201c<br \/>\nBMU-F\u00f6rderprogramm \u201eErneuerbar mobil\u201c<br \/>\nBMWi-F\u00f6rderung von Forschung und Entwicklung zur Elektromobilit\u00e4t<br \/>\nBMWi-Aktivit\u00e4ten zur heimischen Batteriezellfertigung<br \/>\nBMWi-\u00dcberblicksartikel zur F\u00f6rderung der Elektromobilit\u00e4t<br \/>\nBMVI-F\u00f6rderung Ladeinfrastruktur<br \/>\nBMVI-F\u00f6rderrichtlinie Elektromobilit\u00e4t<br \/>\nBMVI-F\u00f6rderrichtlinie Nutzfahrzeuge<br \/>\nBMVI F\u00f6rderung Busse im Personenverkehr<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br \/>\n1 Elektrofahrzeuge (inkl. Nfz, Busse, ohne Kraftr\u00e4der) im Bestand, Bezug zum Gesamtbestand am<br \/>\n1.1.2021 und unter Beru\u0308cksichtigung der Neuzulassungen von Januar bis Juli (Abmeldungen nicht<br \/>\nberu\u0308cksichtigt).<br \/>\n2 Fokus Elektro-Pkw, Beru\u0308cksichtigung der Neuzulassungen der Monate Januar bis Juli 2021.<\/p>\n<p>https:\/\/www.bmwi.de\/Redaktion\/DE\/Pressemitteilungen\/2021\/08\/20210802-erstmals-rollen-eine-million-elektrofahrzeuge-auf-deutschen-strassen.html<\/p>\n<p>Quelle: abo-bmwi.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Erstmals rollen eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Stra\u00dfen Mehr als 50 Prozent dieser Elektrofahrzeuge sind rein batteriebetrieben. Im Juli wurden laut Kraftfahrtbundesamt in Deutschland etwa 57.000 Elektrofahrzeuge neu zugelassen. Damit erreichen Industrie und Bundesregierung das gemeinsame Ziel, eine Million elektrisch betriebene Fahrzeuge auf Deutschlands Stra\u00dfen zu bringen1. \u00dcber die H\u00e4lfte davon sind rein elektrische [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":11865,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20,44,3],"tags":[3526],"class_list":["post-14568","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-auto","category-deutschland-2","category-news","tag-1-million-e-autos"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14568","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14568"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14568\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14569,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14568\/revisions\/14569"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/11865"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14568"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14568"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14568"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}