{"id":14316,"date":"2021-04-29T08:17:21","date_gmt":"2021-04-29T06:17:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=14316"},"modified":"2024-01-08T08:51:23","modified_gmt":"2024-01-08T07:51:23","slug":"scheuer-deutschland-wird-wasserstoffland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=14316","title":{"rendered":"Scheuer: Deutschland wird Wasserstoffland"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Scheuer: Deutschland wird Wasserstoffland<br \/>\nErstes Ergebnis des Wettbewerbs zur Standortwahl eines Technologie- und Innovationszentrums &#8222;Wasserstofftechnologie f\u00fcr Mobilit\u00e4tsanwendungen\u201c steht fest<br \/>\nWasserstoffregionen in Deutschland: HyExperts ab sofort gesucht<\/p>\n<p>Brennstoffzellentechnologie in Deutschland zu f\u00f6rdern ist unser Antrieb bei der Schaffung eines Innovations- und Technologiezentrums Wasserstofftechnologie (ITZ). Das erste Ergebnis des Standortwettbewerbs f\u00fcr das ITZ steht fest. Drei Regionen erhalten im ersten Schritt eine Machbarkeitsstudie zur Umsetzbarkeit. Diese Studie bildet die Basis f\u00fcr die finale Standortwahl zum Aufbau des Zentrums. Das ITZ soll sich auf die Wertsch\u00f6pfungskette der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie im Mobilit\u00e4tsbereich konzentriert. Gerade kleineren und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen sowie Start-Ups wird das Zentrum die ben\u00f6tigte Entwicklungsumgebung bieten, um sich auf dem internationalen Markt zu positionieren. Das Zentrum soll Teil des Netzwerks des Deutschen Zentrums Mobilit\u00e4t der Zukunft werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=8965\" rel=\"attachment wp-att-8965\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-8965\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/pilze-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/pilze-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/pilze.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer:<\/p>\n<p>Deutschland wird Wasserstoffland. Auf unserer Suche nach geeigneten Standorten f\u00fcr die Wasserstofftechnologie haben wir 15 spannende Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet erhalten. Duisburg, Chemnitz und Pfeffenhausen haben uns dabei absolut \u00fcberzeugt und erhalten eine Machbarkeitsstudie zum Wasserstoff-Anwendungszentrum. Doch auch die Bewerbungen von Bremerhaven, Hamburg und Stade waren so interessant, dass wir ihnen eine gemeinsame Untersuchung mit Fokus auf die Luftfahrt und Schifffahrt f\u00f6rdern werden. Und den weiteren Bewerbern werden wir Angebote zur F\u00f6rderung f\u00fcr gute und sinnvolle Aspekte ihrer Vorhaben unterbreiten \u2013 sei es mit unserer Wasserstoffregionen-F\u00f6rderung HyLand oder mit den F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie. Heute starten wir bei HyLand mit einer neuen Runde aus der Kategorie HyExperts. Ich m\u00f6chte alle interessierten Regionen aufrufen, sich zu bewerben. Mit Wasserstoff werden alle Regionen zu Gewinnern.<br \/>\nZur Projektauswahl des Standortwettbewerbs:<br \/>\n1. Hydrogen and Mobility Innovation Center (HIC) in Chemnitz:<\/p>\n<p>Das HIC b\u00fcndelt die Expertise von 25 Partnern (Wirtschaft, Forschung, Politik, Verb\u00e4nde und Ausbildung), um den Aufbau von Wertsch\u00f6pfung auf Basis von Brennstoffzellen f\u00fcr Fahrzeuganwendungen voranzutreiben. Dabei steht nicht nur die Wirtschaftsregion Chemnitz im Fokus. KMUs, Automobilzulieferer und Industrieunternehmen aus ganz Deutschland haben im HIC die M\u00f6glichkeit, ihre Innovationen zu testen, zu zertifizieren und neue Standards f\u00fcr den Weltmarkt zu entwickeln.<br \/>\nWeitere Informationen finden Sie hier: http :\/\/hzwo.eu\/projekte\/hic\/<br \/>\n2. Technologie-Anwenderzentrum Wasserstoff (WTAZ) in Pfeffenhausen:<\/p>\n<p>Die HyPerformer Region HyBayern setzt mit der Planung des WTAZ auf die Beschleunigung des Technologietransfers von der Forschung in die Industrie und bietet Unternehmen eine durchg\u00e4ngige Unterst\u00fctzung von der angewandten Forschung \u00fcber Entwicklung, Testing, Zertifizierung bis zur Standardisierung an. Ein Anwendungsschwerpunkt liegt auf Fl\u00fcssigwasserstoff, der bislang einzigartig in Deutschland ist.<br \/>\nWeitere Informationen finden Sie hier: http :\/\/www.hynergy.de\/hynergy-fuehrt-bayerisches-wtaz-konsortium-fuer-die-bewerbung-um-ein-technologie-und-innovationszentrum-wasserstoff-in-markt-pfeffenhausen-an\/<br \/>\n3. Technologie- und Innovationszentrums Wasserstofftechnologien (TIW) in Duisburg:<\/p>\n<p>Das TIW deckt das ganze Spektrum von Innovationsentwicklung, Wissensvermittlung, Testung und Pr\u00fcfung brennstoffzellenbasierter Antriebssysteme f\u00fcr den Stra\u00dfen-, Schienen-, Wasser- und Flugverkehr sowie Aus- und Weiterbildung ab, insbesondere f\u00fcr Startups und KMUs. \u00dcber Satelliten bei den Konsortialpartnern begleitet es Produktentwicklungen von der Idee bis zur Anwendung. Seine internationale Standardisierungs- und (Pr\u00e4-)Normierungsarbeit bietet Investitionssicherheit und versicherungsf\u00e4hige Produkte.<br \/>\nWeitere Informationen finden Sie hier: https :\/\/www.kompetenzregion-wasserstoff-drw.de\/<br \/>\nZum Deutschen Zentrum Mobilit\u00e4t der Zukunft:<\/p>\n<p>Mit dem Zentrum Mobilit\u00e4t der Zukunft soll ein \u00fcber mehrere Standorte verteilter Ort geschaffen werden, an dem die Mobilit\u00e4t von Morgen neu gedacht und entwickelt wird. Das Zentrum soll auf Basis neuer technologischer M\u00f6glichkeiten Antworten darauf finden, wie sich Menschen fortbewegen und Waren transportiert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das Deutsche Zentrum Mobilit\u00e4t der Zukunft soll den notwendigen Freiraum schaffen, kreativ, interdisziplin\u00e4r und innovativ zukunftsweisende Mobilit\u00e4tskonzepte zu erdenken (Think Tank), zu entwickeln (Entwicklungszentren) und in der Praxis unmittelbar zu erproben (Praxiscampus).<\/p>\n<p>Die wissenschaftliche Anbindung soll \u00fcber entsprechende Lehrst\u00fchle erfolgen. Eine enge Zusammenarbeit mit der Industrie soll \u00fcber gemeinsame Forschungs- und Innovationsvorhaben stattfinden sowie durch die Unterst\u00fctzung bei der Gr\u00fcndung von neuen Unternehmen. M\u00f6gliche Entwicklungsschwerpunkte sind hierbei u.a. Wasserstofftechnologien, synthetische Kraftstoffe, innovative Logistikkonzepte und vor allem auch digitale, plattformbasierte Mobilit\u00e4tskonzepte.<br \/>\nWasserstoffregionen in Deutschland: HyExperts ab sofort gesucht<br \/>\nZweite Runde des Wettbewerbs um regionale Konzepte gestartet<\/p>\n<p>Regionen, die den sauberen Energietr\u00e4ger Wasserstoff in einer regionalen Wasserstoffwirtschaft einsetzen wollen, k\u00f6nnen sich ab sofort als HyExpert um staatliche F\u00f6rderung bewerben. Als potenzielle HyExperts gelten Regionen, in denen Akteure bereits Projektans\u00e4tze haben, die im Zuge der F\u00f6rderung weiter konkretisiert und in ein gemeinsames regionales Wasserstoff-Konzept integriert werden. Dabei sollen alle Aspekte der regionalen Wertsch\u00f6pfungskette \u2013 Erzeugung, Transport, Infrastruktur und Anwendungen \u2013 insbesondere im Verkehrssektor betrachtet werden. Die HyExperts werden im Rahmen des Wettbewerbs &#8222;HyLand \u2013 Wasserstoffregionen in Deutschland\u201c des BMVI gesucht.<\/p>\n<p>Regionen, die also bereits Potenziale identifiziert oder erste Erfahrungen mit Wasserstoff und Brennstoffzelle gesammelt, Projektpartner gefunden und Projektideen formuliert haben, k\u00f6nnen sich als HyExperts um die F\u00f6rderung bewerben. F\u00fcr die ausgew\u00e4hlten Regionen steht ein Preisgeld von je 400.000 Euro zur Verf\u00fcgung, das der Weiterentwicklung der Konzepte bis zur Umsetzung dient.<\/p>\n<p>Die Bewerbung ist ab sofort bis zum 18. Juni 2021 m\u00f6glich.<br \/>\nDie F\u00f6rderung im Detail<br \/>\nAls Empf\u00e4nger der 400.000 Euro kommen ausschlie\u00dflich Gebietsk\u00f6rperschaften in Frage, weshalb diese die Skizzen federf\u00fchrend einreichen m\u00fcssen.<br \/>\nF\u00f6rderf\u00e4hig sind Ausgaben f\u00fcr Beratungs-, Planungs- und Dienstleistungen durch einen oder mehrere qualifizierte Dienstleister zur Erstellung des regionalen Konzepts. Teil dieser Ausschreibung k\u00f6nnen auch angemessene Umf\u00e4nge zur \u00f6ffentlichen Wahrnehmung sowie Partizipation sein, wenn diese sinnvoll und notwendig zur Erstellung des regionalen Konzepts sind.<br \/>\nEs handelt sich um eine Vollf\u00f6rderung, also 100 Prozent der Kosten bis max. 400.000 Euro werden gef\u00f6rdert (Voraussetzung ist, dass die Zuwendung keine Beihilfe darstellt).<br \/>\nDie Leistungen m\u00fcssen von den Regionen selbst ausgeschrieben und vergeben werden, wof\u00fcr ein \u00f6ffentliches Vergabeverfahren gem\u00e4\u00df den entsprechenden gesetzlichen Vorgaben durchzuf\u00fchren ist.<\/p>\n<p>Mehr Informationen zur F\u00f6rderung, zum Verfahren, zu Wettbewerbsunterlagen und zu Teilnahmebedingungen unter www.now-gmbh.de<\/p>\n<p>Quelle: abo.bmvi.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Scheuer: Deutschland wird Wasserstoffland Erstes Ergebnis des Wettbewerbs zur Standortwahl eines Technologie- und Innovationszentrums &#8222;Wasserstofftechnologie f\u00fcr Mobilit\u00e4tsanwendungen\u201c steht fest Wasserstoffregionen in Deutschland: HyExperts ab sofort gesucht Brennstoffzellentechnologie in Deutschland zu f\u00f6rdern ist unser Antrieb bei der Schaffung eines Innovations- und Technologiezentrums Wasserstofftechnologie (ITZ). 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