{"id":14309,"date":"2021-04-26T08:37:46","date_gmt":"2021-04-26T06:37:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=14309"},"modified":"2021-04-26T08:37:46","modified_gmt":"2021-04-26T06:37:46","slug":"afrikanische-schweinepest-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=14309","title":{"rendered":"Afrikanische Schweinepest"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Afrikanische Schweinepest: Austausch \u00fcber Schwerpunkte bei der Seuchenbek\u00e4mpfung<\/p>\n<p>Beim Besuch der Technischen Einsatzleitung zur Bek\u00e4mpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Brandenburg haben sich die Leitungen der zust\u00e4ndigen Krisenst\u00e4be im Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL) sowie im Ministerium f\u00fcr Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) des Landes Brandenburg \u00fcber den Fortschritt der Bek\u00e4mpfungsma\u00dfnahmen ausgetauscht. Dabei wurden erneut Wille und Notwendigkeit zur engen Zusammenarbeit bei der Seuchenbek\u00e4mpfung bekr\u00e4ftigt.<\/p>\n<p>Nach einem Gespr\u00e4ch in der Landesschule f\u00fcr Brand- und Katastrophenschutz, dem Sitz der Technischen Einsatzleitung in Eisenh\u00fcttenstadt, fand ein Besuch der doppelt umz\u00e4unten Wei\u00dfen Zone im Landkreis Oder-Spree statt, um sich ein Bild vor Ort zu machen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=9734\" rel=\"attachment wp-att-9734\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-9734\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/IMG-20151007-WA0000-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/IMG-20151007-WA0000-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/IMG-20151007-WA0000-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/IMG-20151007-WA0000.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Staatssekret\u00e4rin Beate Kasch, Leiterin des nationalen Zentralen Krisenstabes Tierseuchen (BMEL): &#8222;Unser Ziel ist, dass die ASP schnellstm\u00f6glich getilgt wird. Wir haben fr\u00fchzeitig viele effektive Ma\u00dfnahmen in die Wege geleitet und sind als Bund im st\u00e4ndigen Austausch mit der Europ\u00e4ischen Kommission und den Bundesl\u00e4ndern &#8211; insbesondere mit den von der ASP betroffenen L\u00e4ndern Brandenburg und Sachsen. Die Tilgungsma\u00dfnahmen Deutschlands sind bereits seit Anfang des Jahres von der Europ\u00e4ischen Kommission anerkannt. Es bedarf hier einer nationalen Kraftanstrengung s\u00e4mtlicher betroffener Akteure: Bund, L\u00e4nder und Kommunen sind genauso gefragt, wie die Landwirte, J\u00e4ger und jeder B\u00fcrger. Die schweinehaltenden Betriebe m\u00fcssen die Biosicherheitsma\u00dfnahmen einhalten und die J\u00e4ger die Bejagung intensivieren. Auch Touristen, Radfahrer und Spazierg\u00e4nger k\u00f6nnen ihren Beitrag leisten: Umz\u00e4unungen sind zu beachten, beim Durchqueren sind die Tore wieder zu schlie\u00dfen und mitgebrachte Wurstbrote sollten nicht unachtsam entsorgt werden. Der Bund betreibt schon seit Jahren Aufkl\u00e4rungsarbeit, denn bei der Verbreitung der ASP \u00fcber weitere Strecken ist der Faktor Mensch das gr\u00f6\u00dfte Risiko. Deshalb stellen wir unsere Informationen auch auf Polnisch sowie in weiteren Sprachen zur Verf\u00fcgung.&#8220;<\/p>\n<p>Parlamentarischer Staatssekret\u00e4r Uwe Feiler, politischer Ansprechpartner ASP (BMEL): &#8222;Die enge Abstimmung und Zusammenarbeit zwischen Bund, L\u00e4ndern und den Kommunen erweist sich als zielf\u00fchrend. Die Ma\u00dfnahmen im Kampf gegen die ASP wie Zaunbau oder Entnahme von Schwarzwild durch Fallen und Jagd gehen weiter voran &#8211; das ist gut. Davon konnten wir uns heute ein Bild machen.&#8220;<\/p>\n<p>Verbraucherstaatssekret\u00e4rin Anna Heyer-Stuffer, Leiterin ASP-Krisenstab (MSGIV): &#8222;Der enge Austausch mit dem Bundesministerium ist unabdingbar. Inzwischen wurden entlang der Oder-Nei\u00dfe-Grenze und um die Kerngebiete rund 650 Kilometer Zaun in Brandenburg verbaut. Jetzt kommt es darauf an, dass die Infektionsketten nachhaltig unterbrochen werden. Dazu stehen die Grenzl\u00e4nder Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern in sehr konstruktivem Kontakt mit dem Bund.&#8220;<\/p>\n<p>Landestierarzt Dr. Stephan Nickisch, stellv. Leiter ASP-Krisenstab (MSGIV): &#8222;Unser Ziel ist die vollst\u00e4ndige Entnahme der Wildschweine priorit\u00e4r aus der Wei\u00dfen Zone aber auch aus den Kerngebieten. F\u00fcr die Entnahme werden hier die Einzeljagd, der Fallenfang aber auch die begrenzte Bewegungsjagd genutzt. Hier haben mir die beiden Jagdverb\u00e4nde des Landes Brandenburg ihre volle Unterst\u00fctzung zugesagt. Den ortsans\u00e4ssigen Jagdaus\u00fcbungsberechtigten danke ich f\u00fcr die Unterst\u00fctzung insbesondere bei der Fallwildsuche und das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Bek\u00e4mpfungsma\u00dfnahmen in den zur\u00fcckliegenden Monaten.&#8220;<\/p>\n<p>Der erste ASP-Ausbruch bei Schwarzwild ist in Brandenburg am 10. September 2020 amtlich festgestellt worden. Bislang wurde in Brandenburg bei insgesamt 929 Wildschweinen die Afrikanische Schweinepest festgestellt.<\/p>\n<p>Aufkl\u00e4rungsarbeit:<br \/>\nSeit dem Auftreten der ASP in weiten Teilen Osteuropas, sowie insbesondere nach den ersten Nachweisen der ASP in Belgien, den F\u00e4llen in West-Polen und letztendlich nach dem ersten Auftreten in Deutschland haben sowohl Bund als auch L\u00e4nder umgehend ihre seit Jahren bestehenden Aufkl\u00e4rungs-, Pr\u00e4ventions- und Bek\u00e4mpfungsma\u00dfnahmen intensiviert. Es ist wichtig, auch die \u00d6ffentlichkeit auf die Gefahren der ASP aufmerksam zu machen. Denn die ASP wird nicht nur durch Wildschweine eingeschleppt, sondern auch der Mensch k\u00f6nnte die Erkrankung nach Deutschland bringen, zum Beispiel \u00fcber Lebensmittel, mitgebrachte Souvenirs, Jagdtroph\u00e4en und andere (Wild-)Schweinprodukte.<\/p>\n<p>Bund und auch L\u00e4nder starteten bereits 2014 umfangreiche Informationsma\u00dfnahmen mit Schildern, Postern und Informationsbl\u00e4ttern f\u00fcr Reisende, Landwirte, J\u00e4ger und andere Zielgruppen.<\/p>\n<p>Der Kontakt mit den anderen Ressorts auf Bundesebene wurde zudem intensiviert. Es wurden das Bundesministerium f\u00fcr Verkehr und digitale Infrastruktur, das Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit, das Bundesministerium der Verteidigung und das Ausw\u00e4rtige Amt mit den Botschaften umfassend informiert, um z.B. Soldaten, Erntehelfer, Pflegekr\u00e4fte und Reisende aus den von der ASP bereits betroffenen Gebieten zu sensibilisieren.<\/p>\n<p>Aktuelle Informationen k\u00f6nnen auch auf der Webseite des BMEL abgerufen werden. Hierzu geh\u00f6rt auch Informationsmaterial, zum Beispiel Warnplakate und Flyer zur ASP in unterschiedlichen Sprachen (f\u00fcr die &#8222;Ost-Route&#8220; neben Deutsch und Englisch auch Polnisch, Rum\u00e4nisch, Tschechisch, Russisch). Auch die L\u00e4nder und Kreise informieren umfassend. Es wurden Schulungen f\u00fcr J\u00e4ger, Tier\u00e4rzte, Landwirte und Veterin\u00e4ramtsmitarbeiter angeboten und sogar Vortr\u00e4ge in Nationalparks f\u00fcr freiwillige Helfer und Gastronomiebetriebe gehalten, um die Bedeutung der Sicherheitsma\u00dfnahmen gegen die ASP zu vertiefen.<\/p>\n<p>Quelle:bmel.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Afrikanische Schweinepest: Austausch \u00fcber Schwerpunkte bei der Seuchenbek\u00e4mpfung Beim Besuch der Technischen Einsatzleitung zur Bek\u00e4mpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Brandenburg haben sich die Leitungen der zust\u00e4ndigen Krisenst\u00e4be im Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL) sowie im Ministerium f\u00fcr Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) des Landes Brandenburg \u00fcber den Fortschritt der Bek\u00e4mpfungsma\u00dfnahmen ausgetauscht. 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