{"id":14140,"date":"2021-02-20T08:17:26","date_gmt":"2021-02-20T07:17:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=14140"},"modified":"2021-02-20T08:17:34","modified_gmt":"2021-02-20T07:17:34","slug":"neue-naturschutz-projekte-zehn-mal-mehr-biologische-vielfalt-vom-bahnhof-bis-zur-kueste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=14140","title":{"rendered":"Neue Naturschutz-Projekte: Zehn Mal mehr biologische Vielfalt vom Bahnhof bis zur K\u00fcste"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Neue Naturschutz-Projekte: Zehn Mal mehr biologische Vielfalt vom Bahnhof<br \/>\nbis zur K\u00fcste<\/p>\n<p>Das Bundesumweltministerium und das Bundesamt f\u00fcr Naturschutz (BfN)<br \/>\nf\u00f6rdern zehn neue Naturschutzprojekte in ganz Deutschland im<br \/>\nBundesprogramm Biologische Vielfalt. Vor zehn Jahren, am 15. Februar 2011,<br \/>\nstartete das heute finanzst\u00e4rkste Naturschutz-F\u00f6rderprogramm des Bundes.<br \/>\nDie Bandbreite der neuen Projekte f\u00fcr biologische Vielfalt reicht vom<br \/>\nAktionsplan f\u00fcr den Zwergschwan \u00fcber wildbienengerechte Stadtplanung<br \/>\nmithilfe k\u00fcnstlicher Intelligenz bis zum Gro\u00dfprojekt zur Wiederbelebung<br \/>\nder Natur an der deutschen Ostseek\u00fcste. Ein Schwerpunkt ist der<br \/>\nInsektenschutz. Er wird sowohl mit konkreten Ma\u00dfnahmen etwa an Bahnh\u00f6fen<br \/>\nvorangebracht als auch mit Umweltbildungsangeboten umgesetzt, bei denen<br \/>\nErwachsene und Sch\u00fcler*innen lernen, wie wichtig Insekten sind.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=12575\" rel=\"attachment wp-att-12575\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12575\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/komuran1-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/komuran1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/komuran1.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bundesumweltministerin Svenja Schulze: \u201eGerade haben wir das<br \/>\nInsektenschutzgesetz im Kabinett beschlossen, um Bienen, Hummeln und Co.<br \/>\nk\u00fcnftig besser zu sch\u00fctzen. Mit unseren neuen F\u00f6rderprojekten zeigen wir<br \/>\nganz konkret, wie man Insekten- und Naturschutz kreativ umsetzt: Mit<br \/>\ninsektenfreundlichen Lebensr\u00e4umen in der Stadt, mit einer<br \/>\nBahnhofsbeleuchtung, die Insekten nicht schadet, mit spielerischen<br \/>\nLernangeboten f\u00fcr Schulen, wie man beispielsweise Hummeln helfen kann. Die<br \/>\nProjekte gehen weit \u00fcber lokale Ma\u00dfnahmen hinaus und entwickeln<br \/>\n\u00fcberregionale Strahlkraft. Seit zehn Jahren ist das Bundesprogramm<br \/>\nbiologische Vielfalt damit erfolgreich &#8212; auch dank unz\u00e4hliger Engagierter<br \/>\naus dem Naturschutz, den Kommunen, der Landwirtschaft, aber auch aus<br \/>\nUnternehmen, Wissenschaft und der breiten \u00d6ffentlichkeit. Gemeinsam<br \/>\nk\u00f6nnen wir unsere Arten und \u00d6kosysteme sch\u00fctzen, und damit letztlich<br \/>\nauch unsere eigene Lebensgrundlage.\u201c<\/p>\n<p>BfN-Pr\u00e4sidentin Prof. Dr. Beate Jessel: \u201eDie neuen Projekte<br \/>\nveranschaulichen die Bandbreite, die das F\u00f6rderprogramm abdeckt, sehr gut:<br \/>\nVon verschiedenen Insektenschutzma\u00dfnahmen \u00fcber Naturerlebnisangebote f\u00fcr<br \/>\nsozio\u00f6konomisch benachteiligte Menschen bis hin zum bundesweiten<br \/>\nAktionsplan f\u00fcr den Zwergschwan, dessen Best\u00e4nde hierzulande immer<br \/>\nst\u00e4rker zur\u00fcckgehen. Die F\u00fclle der Ma\u00dfnahmen und Ideen zeigt, worum es<br \/>\nuns im F\u00f6rderprogramm geht: Die biologische Vielfalt kann nur gesch\u00fctzt<br \/>\nund erhalten werden, wenn wir das Bewusstsein f\u00fcr ihren unermesslichen<br \/>\nWert in der Gesellschaft st\u00e4rken und dazu viele Beteiligte ins Boot holen.<br \/>\nRund 120 Millionen Euro Bundesmittel sind seit dem Start des<br \/>\nBundesprogramms Biologische Vielfalt am 15. Februar 2011 in das<br \/>\nfinanzst\u00e4rkste F\u00f6rderprogramm f\u00fcr den Naturschutz geflossen. 121<br \/>\nkonkrete Projekte mit 314 Teilvorhaben in allen 16 Bundesl\u00e4ndern kamen dem<br \/>\nSchutz von Arten, Lebensr\u00e4umen und \u00d6kosystemleistungen bislang zugute und<br \/>\nhaben zugleich das Bewusstsein f\u00fcr das Thema Naturschutz gest\u00e4rkt.\u201c<\/p>\n<p>Die neuen Projekte auf einen Blick:<\/p>\n<p>LEBENSR\u00c4UME: Im Projekt \u201eMehrArtenR\u00e4ume\u201c der Stadt Solingen werden<br \/>\ninsektenfreundliche Lebensr\u00e4ume gestaltet, die gleichzeitig<br \/>\nunterschiedliche Freiraumfunktionen \u00fcbernehmen: Sie bieten Raum f\u00fcr Spiel<br \/>\nund Erholung, regulieren den Regenabfluss und beg\u00fcnstigen das Mikroklima.<br \/>\nIm st\u00e4dtischen Bereich sollen die \u201eMehrArtenR\u00e4ume\u201c Begegnungen von<br \/>\nJung und Alt in und mit der Natur erm\u00f6glichen sowie die gesellschaftliche<br \/>\nTeilhabe und die Umweltsensibilit\u00e4t f\u00f6rdern. \u201eMehrArtenR\u00e4ume\u201c sind<br \/>\ndamit multifunktionale Freir\u00e4ume mit guten Lebensbedingungen f\u00fcr Insekten<br \/>\nund M\u00f6glichkeiten zum Naturerleben f\u00fcr Menschen. Das<br \/>\nBundesumweltministerium f\u00f6rdert das Projekt im Bundesprogramm Biologische<br \/>\nVielfalt mit rund 311.000 Euro.<\/p>\n<p>Weitere Informationen unter:<br \/>\nhttps:\/\/www.bmu.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=XbxCFGXaIcKBGuTQag\/CV4E8GabhuG5lq4bvFb\/e3RKBuBNZyf9roKSsg41K6FIQ<\/p>\n<p>NATURBEWUSSTSEINSBILDUNG: F\u00fcr das Projekt \u201eProInsekt\u201c konzipiert das<br \/>\nCentrum f\u00fcr Naturkunde der Universit\u00e4t Hamburg in Kooperation mit<br \/>\nPartnern aus dem Verbund der norddeutschen naturkundlichen Museen und<br \/>\nSammlungen (NORe) eine Wanderausstellung, die die faszinierende<br \/>\nInsektenwelt vorstellen, Vorurteile abbauen und die Bev\u00f6lkerung zum Schutz<br \/>\ndieser von einem starken Artenr\u00fcckgang betroffenen Tiergruppe anregen<br \/>\nsoll. Originalpr\u00e4parate, vergr\u00f6\u00dferte Modelle, Medienstationen mit<br \/>\n3D-Scans und 3D-Stackingfotos, Videos und Animationen sollen Begeisterung<br \/>\nf\u00fcr die Insektenwelt wecken. Das Bundesumweltministerium f\u00f6rdert das<br \/>\nProjekt mit rund 512.000 Euro. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)<br \/>\nbeteiligt sich an der fachlichen sowie der finanziellen F\u00f6rderung mit<br \/>\nweiteren 229 Tausend Euro.<\/p>\n<p>Mehr:<br \/>\nhttps:\/\/www.bmu.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=d6plY8knBnyXuXJu31KuVIE8GabhuB5lq4bvFb\/e3RKBuBNZyf9LoKSsg41K6FIQ<\/p>\n<p>ARTENSCHUTZ: Im \u201eZwergschwan\u201c-Projekt entwickelt das<br \/>\nMichael-Otto-Institut im NABU ein bundesweites Schutzkonzept f\u00fcr die<br \/>\nbedrohte Zugvogelart in Deutschland. Rund die H\u00e4lfte der in Nordwesteuropa<br \/>\nbeheimateten Zwergschw\u00e4ne rastet in Deutschland auf dem Weg in die<br \/>\n\u00dcberwinterungsgebiete, weshalb die Art zu den sogenannten<br \/>\nVerantwortungsarten Deutschland z\u00e4hlt. Projektziel ist es, die Gr\u00fcnde<br \/>\nf\u00fcr die sinkenden Bestandszahlen aufzudecken und mit geeigneten Ma\u00dfnahmen<br \/>\ndie Best\u00e4nde wieder ansteigen zu lassen. Das Vorhaben in<br \/>\nMecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein wird mit 1,37<br \/>\nMillionen Euro durch das Bundesumweltministerium gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Mehr:<br \/>\nhttps:\/\/www.bmu.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=+FP0kpF0bxyJPFG3AGvF0oE8GabhuA5lq4bvFb\/e3RKBuBNZyf\/boKSsg41K6FIQ<\/p>\n<p>UMWELTBILDUNG: \u201eMach\u2018s m\u00f6glich\u201c &#8211; so lautet der Titel des Vorhabens,<br \/>\ndas vom Nell-Breuning-Haus gemeinsam mit der Katholischen Hochschule NRW im<br \/>\nBistum Aachen durchgef\u00fchrt wird. Die St\u00e4dteregion Aachen k\u00e4mpft mit<br \/>\nrelativ hoher Langzeitarbeitslosigkeit und gro\u00dfen sozialen Problemen.<br \/>\nBislang gibt es f\u00fcr sozio\u00f6konomisch benachteiligte Menschen kaum<br \/>\nUmweltbildungsangebote, daher will das Projektteam in Zusammenarbeit mit<br \/>\nFachkr\u00e4ften der sozialen Arbeit und Naturschutzp\u00e4dagog*innen eine<br \/>\ngeeignete Form der Naturp\u00e4dagogik modellhaft entwickeln. Geplant sind<br \/>\nniederschwellige, alters\u00fcbergreifende Angebote. Diese werden<br \/>\nerlebnisp\u00e4dagogisch und partizipativ ausgerichtet, um auch au\u00dferhalb der<br \/>\nbislang fokussierten Zielgruppen des Naturschutzes das Bewusstsein f\u00fcr<br \/>\nbiologische Vielfalt zu f\u00f6rdern. Daf\u00fcr stellt das<br \/>\nBundesumweltumweltministerium rund 294.000 Euro zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Mehr:<br \/>\nhttps:\/\/www.bmu.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=NlTwRrccOP+HAuVv1XE6PIE8GabhuI5lq4bvFb\/e3RKBuBNZyf8LoKSsg41K6FIQ<\/p>\n<p>BIOTOPVERBUND: Das Projekt \u201eVernetzte Vielfalt an der Schatzk\u00fcste\u201c in<br \/>\nder \u201eWestvorpommerschen Boddenlandschaft und Rostocker Heide\u201c, einem<br \/>\nHotspot der Biodiversit\u00e4t in Mecklenburg-Vorpommern, will die biologische<br \/>\nVielfalt durch die Entwicklung eines \u00fcbergreifenden Biotopverbundsystems<br \/>\nsichern. Die Region ist mit ihrer einzigartigen K\u00fcstenlandschaft mit<br \/>\nBodden, Wieken, Inseln und Halbinseln, Flach- und Steilk\u00fcsten, Salzwiesen<br \/>\nund -r\u00f6hrichten, Mooren und Erlenw\u00e4ldern eine Schatztruhe der Natur.<br \/>\nDurch eine starke \u00dcbernutzung der Landschaft ist die f\u00fcr Deutschland<br \/>\neinzigartige biologische Vielfalt im Hotspot allerdings stark gef\u00e4hrdet.<br \/>\nIn enger Abstimmung mit beteiligten Kommunen und regionalen Akteuren werden<br \/>\nvon der Ostseestiftung und sieben weiteren Partnern zahlreiche Ma\u00dfnahmen<br \/>\nentwickelt und umgesetzt, um Tieren und Pflanzen wieder die M\u00f6glichkeit zu<br \/>\ngeben, sich im Hotspot auszubreiten. Das Bundesumweltministerium f\u00f6rdert<br \/>\ndas Vorhaben mit 7,5 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Mehr:<br \/>\nhttps:\/\/www.bmu.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=fxF2oorehOuCndfCzSPTNYE8GabhuO5lq4bvFb\/e3RKBuBNZyf8LoKSsg41K6FIQ<\/p>\n<p>K\u00dcNSTLICHE INTELLIGENZ: Das Julius K\u00fchn-Institut (JKI), die Technische<br \/>\nUniversit\u00e4t Ilmenau (TUI) und die Martin-Luther-Universit\u00e4t<br \/>\nHalle-Wittenberg (MLU) entwickeln im gemeinsamen Vorhaben \u201eBeesUp\u201c ein<br \/>\nintelligentes KI-gest\u00fctztes Planungswerkzeug zur wildbienengerechten<br \/>\nFl\u00e4chengestaltung und St\u00e4dteplanung. Denn nur wenige Spezialisten,<br \/>\nWissenschaftler und Planer verf\u00fcgen \u00fcber die artspezifischen Kenntnisse<br \/>\nder \u00fcber 560 in Deutschland heimischen Wildbienen, die notwendig sind, um<br \/>\nbundesweit geeignete Ma\u00dfnahmen zu ihrem Erhalt umzusetzen. Das Tool soll<br \/>\nf\u00fcr 300 Wildbienenarten Parameter der Fl\u00e4chennutzung und des Standorts<br \/>\nmit den artspezifischen Anspr\u00fcchen von Wildbienen und den Anspr\u00fcchen der<br \/>\nspezifischen Pollen- und Nektarpflanzen verkn\u00fcpfen. Dar\u00fcber hinaus wird<br \/>\neine ebenfalls digitale App zur halbautomatischen Wildbienenbestimmung<br \/>\nanhand von Fotos entwickelt. 3,57 Millionen Euro erh\u00e4lt das Projekt aus<br \/>\nMitteln des Bundesumweltministeriums.<\/p>\n<p>Mehr:<br \/>\nhttps:\/\/www.bmu.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=Sbr7detuRRadmB0P7pjBp4E8GabhuF5lq4bvFb\/e3RKBuBNZyf\/7oKSsg41K6FIQ<\/p>\n<p>ARTENKENNTNIS: F\u00fcr mehr Artenkenntnis setzt sich auch die<br \/>\nNABU|naturgucker-Akademie ein: Im Projekt soll die Zahl und die<br \/>\nFachkenntnis von naturinteressierten Menschen unterschiedlicher<br \/>\nKenntnisniveaus durch qualifizierte, ausschlie\u00dflich digitale<br \/>\nAusbildungsangebote erh\u00f6ht werden. Daf\u00fcr baut die gemeinn\u00fctzige<br \/>\nGesellschaft naturgucker.de eine rein virtuelle Akademie mit digitalen<br \/>\nKursen, Webseminaren, Foren und Apps auf. Das Bildungsangebot reicht von<br \/>\nniedrigschwelligen Hilfsangeboten bis hin zu sehr speziellen Lerninhalten<br \/>\nmit Expertenwissen. Die stufenweise Konzeption der Angebote, bei dem die<br \/>\nKurse aufeinander aufbauen, unterst\u00fctzt die Lernenden in ihrem<br \/>\nLernprozess, den sie nach eigenem Interesse und pers\u00f6nlichen Ressourcen<br \/>\ngestalten k\u00f6nnen. Das Bundesumweltministerium f\u00f6rdert die digitale<br \/>\nAkademie mit fast 2,1 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Mehr:<br \/>\nhttps:\/\/www.bmu.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=7zRi\/pNvPrK97VPRlg9vF4E8GabhuK5lq4bvFb\/e3RKBuBNZyf9roKSsg41K6FIQ<\/p>\n<p>ENAGAGEMENT F\u00dcR INSEKTEN: Im biologiedidaktischen Projekt \u201eHummeln<br \/>\nhelfen!\u201c setzen sich Schulen im Rhein-Main-Gebiet f\u00fcr den Schutz von<br \/>\nHummeln und anderen Wildbienen ein. Die Johannes Gutenberg-Universit\u00e4t<br \/>\nMainz macht Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler weiterf\u00fchrender Schulen fit f\u00fcr<br \/>\neigenes Engagement: Sie untersuchen ihr Schulgel\u00e4nde, ziehen Erkenntnisse<br \/>\naus ihren Beobachtungen und entwickeln geeignete Ma\u00dfnahmen, um \u00fcber<br \/>\nInsektenvielfalt aufzukl\u00e4ren und den Schutz von Insekten zu f\u00f6rdern. Dazu<br \/>\nentwickelt die Uni Unterrichtsmaterialien, mit denen die Klassen eigene<br \/>\nBeobachtungen und Messungen an lebenden Insekten und ihren Lebensr\u00e4umen<br \/>\ndurchf\u00fchren und ihre Daten auswerten k\u00f6nnen. Das Bundesumweltministerium<br \/>\nf\u00f6rdert das Projekt mit 338.495 Euro.<\/p>\n<p>Mehr:<br \/>\nhttps:\/\/www.bmu.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=o81dV6A2ieujpisu0LUuZoE8GabhuG5lq4bvFb\/e3RKBuBNZyf\/7oKSsg41K6FIQ<\/p>\n<p>SENSIBILISIERUNG F\u00dcR NATURSCHUTZ: Mit \u201eNext Exit Biodiversity\u201c greift<br \/>\nECOMOVE International e.V. den Trend von Escape-Room-Spielen auf und<br \/>\nentwickelt ein innovatives Spielekonzept, mit dem Sch\u00fclerinnen und<br \/>\nSch\u00fcler der Sekundarstufen I und II f\u00fcr den Schutz der Natur und den<br \/>\nErhalt der biologischen Vielfalt sensibilisiert werden sollen. Thematisch<br \/>\nwird sich das Spiel mit der Biodiversit\u00e4t und den Auswirkungen ihres<br \/>\nR\u00fcckgangs im Alltag befassen. Umfangreiche p\u00e4dagogische<br \/>\nBegleitmaterialien unterst\u00fctzen die Einbindung des Themas in den<br \/>\nUnterricht und sollen zu naturschutzorientiertem Handeln im schulischen und<br \/>\nprivaten Umfeld animieren. Das innovative Projekt \u00fcbertr\u00e4gt einen<br \/>\nSpieltrend auf Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung und greift ein<br \/>\nzunehmendes Umweltbewusstsein der jungen Generation auf. \u201eNext Exit<br \/>\nBiodiversity\u201c erh\u00e4lt 310.000 Euro F\u00f6rderung durch das<br \/>\nBundesumweltministerium.<\/p>\n<p>Mehr:<br \/>\nhttps:\/\/www.bmu.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=rptKTAT31N252uxGWXWDrYE8GabhuO5lq4bvFb\/e3RKBuBNZyf+LoKSsg41K6FIQ<\/p>\n<p>INSEKTENSCHUTZ: Mit \u201eInsektenschutz an Bahnh\u00f6fen\u201c befasst sich das<br \/>\nDeutsche Zentrum f\u00fcr Schienenverkehrsforschung (DZSF) und untersucht den<br \/>\nEinfluss verschiedener aktuell zugelassener Beleuchtungssysteme an<br \/>\nBahnh\u00f6fen auf die Insektenvielfalt. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse<br \/>\nwerden Ma\u00dfnahmen entwickelt, mit denen die Beeintr\u00e4chtigung von Insekten<br \/>\ndurch Beleuchtung verringert werden kann. Durch das Projekt wird eine<br \/>\nwissenschaftliche Datengrundlage erarbeitet, die es erm\u00f6glicht,<br \/>\nHandlungsempfehlungen und Hinweise zu technischen und rechtlichen<br \/>\nM\u00f6glichkeiten zum Schutz der biologischen Vielfalt zu geben und die<br \/>\nbestehenden Regelwerke und Qualit\u00e4tskriterien f\u00fcr die Bahnhofsbeleuchtung<br \/>\nzu erweitern. Das Projekt erh\u00e4lt 1,3 Millionen Euro F\u00f6rderung durch das<br \/>\nBundesumweltministerium.<\/p>\n<p>Mehr:<br \/>\nhttps:\/\/www.bmu.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=xIT5+snYleOsJ2s5ay\/43oE8GabhuK5lq4bvFb\/e3RKBuBNZyf9boKSsg41K6FIQ<\/p>\n<p>Zehn Jahre Bundesprogramm Biologische Vielfalt &#8211; #10jahrebpbv<\/p>\n<p>Seit zehn Jahren unterst\u00fctzt das Bundesprogramm zur Biologischen Vielfalt<br \/>\ndie Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS<br \/>\n&lt;https:\/\/www.bmu.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=DAnY8A71xnK07eGBfE5\/C4E8GabhuP5lq4bvFb\/e3RKBuBNZyf\/roKSsg41K6FIQ&gt;<br \/>\n). Am 15. Februar 2011 wurde die F\u00f6rderrichtlinie des gr\u00f6\u00dften deutschen<br \/>\nF\u00f6rderprogramms f\u00fcr den Naturschutz ver\u00f6ffentlicht, seitdem sind rund<br \/>\n120 Millionen Euro Bundesmittel in mehr als 120 Projekte mit 314<br \/>\nTeilvorhaben geflossen, die bundesweit zum Schutz von Arten, Lebensr\u00e4umen<br \/>\nund \u00d6kosystemleistungen umgesetzt wurden. Gef\u00f6rdert werden Vorhaben,<br \/>\ndenen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich repr\u00e4sentative Bedeutung<br \/>\nzukommt oder die diese Strategie in besonders beispielhafter Weise<br \/>\numsetzen. Neue Projektideen k\u00f6nnen jederzeit eingereicht werden. Die<br \/>\ngef\u00f6rderten Ma\u00dfnahmen tragen dazu bei, den R\u00fcckgang der biologischen<br \/>\nVielfalt in Deutschland zu stoppen und mittel- bis langfristig in einen<br \/>\npositiven Trend umzukehren. Sie dienen dem Schutz und der nachhaltigen<br \/>\nNutzung sowie der Entwicklung der biologischen Vielfalt und gehen \u00fcber die<br \/>\nrechtlich geforderten Standards hinaus. Akzeptanzbildende Ma\u00dfnahmen der<br \/>\nInformation und Kommunikation tragen dazu bei, das gesellschaftliche<br \/>\nBewusstsein f\u00fcr die biologische Vielfalt zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Mehr zu zehn Jahren Bundesprogramm:<br \/>\nhttps:\/\/www.bmu.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=zlBJOCHrHwmvcZ0Hh2V+CoE8GabhuG5lq4bvFb\/e3RKBuBNZyf\/LoKSsg41K6FIQ<\/p>\n<p>Weitere Informationen:<br \/>\nhttps:\/\/www.bmu.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=cvpKqmecVwSYyCwhxQQGDYE8GabhuA5lq4bvFb\/e3RKBuBNZyf\/7oKSsg41K6FIQ<\/p>\n<p>Quelle: bmu.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Neue Naturschutz-Projekte: Zehn Mal mehr biologische Vielfalt vom Bahnhof bis zur K\u00fcste Das Bundesumweltministerium und das Bundesamt f\u00fcr Naturschutz (BfN) f\u00f6rdern zehn neue Naturschutzprojekte in ganz Deutschland im Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Vor zehn Jahren, am 15. Februar 2011, startete das heute finanzst\u00e4rkste Naturschutz-F\u00f6rderprogramm des Bundes. 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