{"id":14107,"date":"2021-02-07T08:42:38","date_gmt":"2021-02-07T07:42:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=14107"},"modified":"2021-02-07T08:42:38","modified_gmt":"2021-02-07T07:42:38","slug":"bayerische-biooekonomiestrategie-beitrag-fuer-die-mobilitaet-von-morgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=14107","title":{"rendered":"Bayerische Bio\u00f6konomiestrategie: Beitrag f\u00fcr die Mobilit\u00e4t von morgen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Bayerische Bio\u00f6konomiestrategie: Beitrag f\u00fcr die Mobilit\u00e4t von morgen<\/p>\n<p>Aiwanger: &#8222;Kraftstoffe aus Stroh und Holz wirken dem Klimawandel entgegen&#8220;<\/p>\n<p>Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger begr\u00fc\u00dft den Ausbau der Bioethanol-Produktion aus den nachwachsenden Rohstoffen Stroh und Holz. Nach einem Gespr\u00e4ch mit dem Bereichsleiter Biofuels &amp; Derivatives der Firma Clariant Produkte, Dr. Christian Librera, sagte Aiwanger: &#8222;Straubing ist eine Keimzelle der Bioethanol-Produktion in Deutschland. Die Kraftstoffe aus Stroh und Holz wirken dem Klimawandel entgegen und reduzieren die Abh\u00e4ngigkeit vom Erd\u00f6l. Zudem wird dieses Bioethanol der zweiten Generation aus Rest- und Abfallstoffen gewonnen und vermeidet dadurch die Tank-Oder-Teller-Diskussion. Umweltschutz, Wirtschaft und Landwirtschaft profitieren davon. Mit dieser Technologie ist Clariant ist ein hervorragendes Beispiel f\u00fcr die Transformation hin zu biobasierten Wertsch\u00f6pfungsketten. Dass die Versuchsanlage in Straubing steht, ist kein Zufall. Als Region der nachwachsenden Rohstoffe ist Straubing wichtiger Impulsgeber und Motor bei der Energie- und Rohstoffwende und international bekannt f\u00fcr Forschung und Hochschulbildung im Bereich der gr\u00fcnen Biotechnologie. Mit unserer Bio\u00f6konomiestrategie Zukunft.Bio\u00f6konomie.Bayern st\u00e4rken wir Straubing und geben Impulse f\u00fcr ganz Bayern.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=10581\" rel=\"attachment wp-att-10581\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10581\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/tierfuettern-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/tierfuettern-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/tierfuettern.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Clariant betreibt seit 2012 in Straubing eine eigene Demonstrationsanlage zur Erforschung und Skalierung der Produktion von Bioethanol der zweiten Generation. Dort werden aus Stroh und Schadholz j\u00e4hrlich bis zu 1.000 Tonnen Bioethanol produziert, das Kraftstoffen beigemischt werden kann. Dar\u00fcber hinaus baut Clariant in Podari im S\u00fcdwesten Rum\u00e4niens eine gr\u00f6\u00dfere, kommerzielle Zelluloseethanol-Produktionsanlage. Die Anlage wird etwa f\u00fcnfzigmal mehr Bioethanol produzieren als die bestehende Anlage in Straubing, denn die internationale Nachfrage ist gro\u00df. Die in Bayern entwickelte Technologie st\u00f6\u00dft weltweit auf gro\u00dfes Interesse. Die Produktionschargen sind bereits \u00fcber f\u00fcnf Jahre im Voraus verkauft. Zudem hat Clariant f\u00fcnf Lizenznehmer in der Slowakei, Polen, Bulgarien und China gefunden, die ebenfalls die Technologie aus dem Freistaat nutzen werden. Die Bauarbeiten in Rum\u00e4nien schreiten gut voran, sodass mit einer Einweihung im Sommer 2021 gerechnet wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aiwanger: &#8222;Der Bau einer Produktionsanlage in Rum\u00e4nien sowie Lizenzvereinbarungen zum Beispiel mit chinesischen Firmen zeigen, dass Technologie Made in Bavaria einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Hier kann ein bedeutender Exportzweig heranwachsen. Durch die Verwendung agraischer Reststoffe wird ein nachhaltiger und CO2-freier Biokraftstoff produziert. Das Bioethanol wird Benzin beigemischt, um unter anderem E10-Benzin herzustellen. Der Einsatz von E10 verringert im Vergleich zum Einsatz von herk\u00f6mmlichem Benzin den Kohlendioxid-Aussto\u00df der Benzinmotoren. Es k\u00f6nnten viel mehr Autos diesen Kraftstoff tanken. Die Bundesregierung und die Autohersteller sollten dar\u00fcber aufkl\u00e4ren und Autofahrer offensiver informieren, dass die Mehrheit E10 bedenkenlos tanken kann, um die Umwelt zu schonen.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Clariant-Bereichsleiter Librera erg\u00e4nzte: &#8222;Die Nachfrage nach fortschrittlichen Biokraftstoffen steht und f\u00e4llt mit den politischen Rahmenbedingungen. Hier ben\u00f6tigen wir ein starkes und stabiles Ma\u00dfnahmenpaket der Bundesregierung inklusive der z\u00fcgigen Umsetzung der Erneuerbaren-Energien-Richtlinie (RED) II in den deutschen Rechtsrahmen.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aber nicht nur f\u00fcr die nachhaltige Mobilit\u00e4t von morgen steht Bioethanol auf dem Entwicklungsplan von Clariant. Erfolgversprechende Tests zeigen, dass auch einzelne Kunststoff-Polymere aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden k\u00f6nnten. Damit w\u00e4ren k\u00fcnftig beispielsweise Einkaufst\u00fcten herstellbar, bei deren Produktion die pflanzlichen Rohstoffe sogar CO2 aus der Luft aufnehmen und fixieren. Zudem gibt es Bem\u00fchungen, langfristig den Einsatz von Palm\u00f6l, etwa in Kosmetika und Lebensmitteln, durch Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen zu ersetzen.<\/p>\n<p>Quelle: stmwi.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Bayerische Bio\u00f6konomiestrategie: Beitrag f\u00fcr die Mobilit\u00e4t von morgen Aiwanger: &#8222;Kraftstoffe aus Stroh und Holz wirken dem Klimawandel entgegen&#8220; Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger begr\u00fc\u00dft den Ausbau der Bioethanol-Produktion aus den nachwachsenden Rohstoffen Stroh und Holz. Nach einem Gespr\u00e4ch mit dem Bereichsleiter Biofuels &amp; Derivatives der Firma Clariant Produkte, Dr. Christian Librera, sagte Aiwanger: &#8222;Straubing ist [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":10581,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[78,71],"tags":[3365],"class_list":["post-14107","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bayern","category-menue","tag-bayrische-biooekonomie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14107","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14107"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14107\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14109,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14107\/revisions\/14109"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/10581"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14107"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14107"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14107"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}