{"id":14086,"date":"2021-01-28T08:41:22","date_gmt":"2021-01-28T07:41:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=14086"},"modified":"2021-01-28T08:41:22","modified_gmt":"2021-01-28T07:41:22","slug":"bundesregierung-beschliesst-einrichtung-des-nationalen-monitoringzentrums-zur-biodiversitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=14086","title":{"rendered":"Bundesregierung beschlie\u00dft Einrichtung des nationalen Monitoringzentrums zur Biodiversit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Bundesregierung beschlie\u00dft Einrichtung des nationalen Monitoringzentrums<br \/>\nzur Biodiversit\u00e4t<\/p>\n<p>Neues Monitoringzentrum nimmt Arbeit in Leipzig auf<\/p>\n<p>Die Bundesregierung hat heute auf Vorschlag von Bundesumweltministerin<br \/>\nSvenja Schulze die Einrichtung des nationalen Monitoringzentrums zur<br \/>\nBiodiversit\u00e4t beschlossen. Damit wird ein Grundstein gelegt, um die<br \/>\nDatenbasis zu Entwicklungen der biologischen Vielfalt deutlich zu<br \/>\nverbessern. Das nationale Monitoringzentrum wird beim Bundesamt f\u00fcr<br \/>\nNaturschutz (BfN) in Leipzig angesiedelt und nimmt bereits in diesem Monat<br \/>\ndie Arbeit auf.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=13116\" rel=\"attachment wp-att-13116\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-13116\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P1020273-1-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P1020273-1-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P1020273-1-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P1020273-1-768x510.jpg 768w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P1020273-1-1536x1020.jpg 1536w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P1020273-1-220x146.jpg 220w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P1020273-1.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bundesumweltministerin Svenja Schulze: \u201eArten und \u00d6kosysteme sind<br \/>\nweltweit stark gef\u00e4hrdet und auch in Deutschland geht die biologische<br \/>\nVielfalt deutlich zur\u00fcck. Die Vielfalt von Arten und \u00d6kosystemen ist<br \/>\nunsere Lebensgrundlage, darum ist ihr Verlust auch ein existenzielles<br \/>\nProblem f\u00fcr die Menschheit. Wir brauchen belastbare Daten, um m\u00f6glichst<br \/>\nzielgenaue Ma\u00dfnahmen gegen den Artenschwund zu erarbeiten. Mit dem<br \/>\nMonitoringzentrum schaffen wir deshalb jetzt ein festes Fundament, um<br \/>\nzuk\u00fcnftig das gesamte Wissen zum Zustand der Arten und Lebensr\u00e4ume in<br \/>\nDeutschland zusammenf\u00fchren und zug\u00e4nglich zu machen. Dieses Wissen wird<br \/>\nuns auch dabei helfen, die Wirkung von Naturschutzma\u00dfnahmen besser zu<br \/>\n\u00fcberpr\u00fcfen.\u201c<\/p>\n<p>Um dem Verlust der Artenvielfalt wirksam entgegenzutreten, sind belastbare<br \/>\nDaten zum Zustand und zur Ver\u00e4nderung von Natur und Landschaft sowie zu<br \/>\nwichtigen Einflussgr\u00f6\u00dfen notwendig. Auf einer solchen Grundlage lassen<br \/>\nsich Ursachen von Biodiversit\u00e4tsver\u00e4nderungen fundierter analysieren<br \/>\nsowie Handlungsm\u00f6glichkeiten zur F\u00f6rderung, Schutz und nachhaltiger<br \/>\nNutzung der biologischen Vielfalt genauer aufzeigen.<\/p>\n<p>Das Ziel des nationalen Monitoringzentrums zur Biodiversit\u00e4t ist es<br \/>\ndeshalb, das bundesweite Biodiversit\u00e4tsmonitoring auszubauen und<br \/>\nlangfristig zu sichern. Biodiversit\u00e4tsmonitoring nutzt standardisierte,<br \/>\nwissenschaftlich fundierte Methoden, um \u00fcber einen langen Zeitraum<br \/>\nrepr\u00e4sentative Daten mit Hilfe von Stichproben zu erheben. In Deutschland<br \/>\ngibt es bereits einige etablierte Monitoringprogramme wie z.B. das<br \/>\nbundesweite Vogelmonitoring. Diese Programme erheben bereits wertvolle<br \/>\nDaten zu bestimmten Artengruppen oder Lebensr\u00e4umen. Um eine Beobachtung<br \/>\nund Bewertung des Zustands der Biodiversit\u00e4t zu erm\u00f6glichen, ist es<br \/>\njedoch notwendig, Informationen aus bestehenden Programmen<br \/>\nzusammenzuf\u00fchren sowie diese durch neu zu entwickelnde Monitoringprogramme<br \/>\nzu erg\u00e4nzen.<\/p>\n<p>Das nationale Monitoringzentrum zur Biodiversit\u00e4t wird deshalb die<br \/>\nbestehenden Monitoringprogrammekoordinieren und erweitern. Es wird die<br \/>\nDaten auch einfacher verf\u00fcgbar und zug\u00e4nglicher machen. Die<br \/>\nDigitalisierung er\u00f6ffnet dabei neue M\u00f6glichkeiten, um das<br \/>\nBiodiversit\u00e4tsmonitoring durch Mustererkennung oder k\u00fcnstliche<br \/>\nIntelligenz voranzubringen, um so automatisch Arten zu erkennen oder den<br \/>\nZustand von Lebensr\u00e4umen zu bewerten. Zu den Aufgaben des<br \/>\nMonitoringzentrum geh\u00f6rt es auch die \u00d6ffentlichkeit sowie in der<br \/>\nBeobachtung Aktive \u00fcber die gewonnenen Erkenntnisse zu informieren.<\/p>\n<p>Die Zentrale des nationalen Monitoringzentrums wird beim BfN an der<br \/>\nAu\u00dfenstelle in Leipzig angesiedelt. So l\u00e4sst sich auf den langj\u00e4hrigen<br \/>\nArbeiten und Erfahrungen des BfN im Bereich des Biodiversit\u00e4tsmonitorings<br \/>\naufbauen. F\u00fcr die Anschubfinanzierung wurden Mittel im Rahmen des<br \/>\nStrukturst\u00e4rkungsgesetzes Kohleregionen in H\u00f6he von knapp 73 Millionen<br \/>\nEuro beantragt. Perspektivisch werden rund 60 Personen f\u00fcr das<br \/>\nBiodiversit\u00e4tsmonitoring arbeiten. Das neue Zentrum wirkt daher auch als<br \/>\nSt\u00e4rkung des Wissenschaftsstandorts im Raum Leipzig-Halle-Jena. Zu den<br \/>\ndortigen Einrichtungen z\u00e4hlen neben den Universit\u00e4ten beispielsweise das<br \/>\nDeutsche Zentrum f\u00fcr integrative Biodiversit\u00e4tsforschung (iDiv)<br \/>\nHalle-Jena-Leipzig sowie das Helmholtz-Zentrum f\u00fcr Umweltforschung (UFZ).<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus wird das Monitoringzentrum weitere Forschungseinrichtungen,<br \/>\ndie L\u00e4nder sowie ehrenamtlich getragene Fachgesellschaften, Verb\u00e4nde und<br \/>\nKartiererinnen und Kartierer eng einbeziehen. Schon jetzt spielen diese<br \/>\neine wichtige Rolle bei der Umsetzung des Biodiversit\u00e4tsmonitorings in<br \/>\nDeutschland. Auch auf europ\u00e4ischer und internationaler Ebene wird das<br \/>\nMonitoringzentrum eng mit den relevanten Institutionen zusammenarbeiten.<\/p>\n<p>Quelle: bmu.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Bundesregierung beschlie\u00dft Einrichtung des nationalen Monitoringzentrums zur Biodiversit\u00e4t Neues Monitoringzentrum nimmt Arbeit in Leipzig auf Die Bundesregierung hat heute auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Svenja Schulze die Einrichtung des nationalen Monitoringzentrums zur Biodiversit\u00e4t beschlossen. Damit wird ein Grundstein gelegt, um die Datenbasis zu Entwicklungen der biologischen Vielfalt deutlich zu verbessern. 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