{"id":13955,"date":"2020-12-02T08:29:32","date_gmt":"2020-12-02T07:29:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13955"},"modified":"2020-12-02T08:29:32","modified_gmt":"2020-12-02T07:29:32","slug":"hochschulinnovationsgesetz-schafft-zuverlaessigen-rahmen-fuer-zukunftsfaehige-hochschulstrukturen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13955","title":{"rendered":"Hochschulinnovationsgesetz schafft zuverl\u00e4ssigen Rahmen f\u00fcr zukunftsf\u00e4hige Hochschulstrukturen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Hochschulinnovationsgesetz schafft zuverl\u00e4ssigen Rahmen f\u00fcr zukunftsf\u00e4hige Hochschulstrukturen<\/p>\n<p>Wissenschaftsminister Bernd Sibler: intensiver Dialog und schrittweise Erarbeitung des Gesetzesentwurfs \u2013 klares Bekenntnis zu nicht-technischen F\u00e4chern<\/p>\n<p>Mit dem neuen Hochschulinnovationsgesetz schafft der Freistaat einen zuverl\u00e4ssigen rechtlichen Rahmen f\u00fcr die Hochschule der Zukunft. Bei der Erarbeitung des Gesetzesentwurfs setzt Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler auf einen intensiven, regelm\u00e4\u00dfigen Dialog mit allen Interessensgruppen an den Hochschulen sowie weiteren Expertinnen und Experten. Dabei werden die ver\u00f6ffentlichten Eckpunkte weiter konkretisiert, Chancen und Herausforderungen diskutiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Schon die Erarbeitung der Eckpunkte, die im Zuge der 2019 ausgerufenen Hightech Agenda Bayern vom Bayerischen Ministerrat Mitte Oktober 2020 beschlossen worden waren, fand in Zusammenarbeit mit den Hochschulen statt. F\u00fcr die Unsicherheit bei einzelnen Beteiligten habe er Verst\u00e4ndnis und verweist auf den Prozess: \u201eWir stehen am Anfang eines zukunftsweisenden Neuaufbruchs, den wir gemeinsam mit allen Vertreterinnen und Vertretern unserer Universit\u00e4ten, Hochschulen f\u00fcr angewandte Wissenschaften und Kunsthochschulen getreu dem Motto \u201aGr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Freiheit f\u00fcr mehr Eigenverantwortung und Exzellenz\u2018 gestalten wollen. Wir entwickeln wichtige Schritte, daf\u00fcr braucht es Diskussion und Pr\u00e4zision\u201c, betont Wissenschaftsminister Sibler.<\/p>\n<p>\u201eAlle Gewinner der Reform\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr den Geisteswissenschaftler ist klar, dass alle Disziplinen, auch die nicht-technischen F\u00e4cher, Gewinner der Reform und der Hightech Agenda Bayern sein m\u00fcssen. \u201eDaf\u00fcr stehe ich ein, die Unterschiede sind gut und richtig und werden Ber\u00fccksichtigung finden. Die Geistes- und Sozialwissenschaften sind f\u00fcr die Zukunftsf\u00e4higkeit unserer Gesellschaft und die internationale Spitzenstellung unserer Wissenschaft zentrale und grundlegende F\u00e4cher \u2013 auch, aber nicht nur, wenn es darum geht, unseren technischen Fortschritt menschenfreundlich zu gestalten und ethisch zu begleiten.\u201c Er verspricht ein differenziertes Vorgehen. Neben der Forschung werde auch die Lehre ihren Stellenwert halten. \u201eForschung und Lehre m\u00fcssen mit Blick auf die Ausbildung von Fachkr\u00e4ften Hand in Hand gehen. Beides muss ineinandergreifen. Die in der Hightech Agenda Bayern angelegten Stellen sind f\u00fcr beide Aufgabenfelder gedacht\u201c, erkl\u00e4rt Sibler mit Blick auf die verschiedenen F\u00f6rderschwerpunkte. Allein \u00fcber den KI-Wettbewerb, \u00fcber den 50 Professuren vergeben wurden, werden beispielsweise mehr als 10 Professuren mit einem geistes- oder sozialwissenschaftlichen Bezug eingerichtet, darunter auch an Kunsthochschulen.<\/p>\n<p>Sibler: Freistaat soll Dienstherr und Arbeitgeber bleiben<\/p>\n<p>Zur Rechtsstellung der Hochschulen verweist Sibler auf folgende geplante Regelung: Hochschulen, die aufgrund ihrer spezifischen Situation den Schritt hin zu einer reinen Personal-K\u00f6rperschaft des \u00f6ffentlichen Rechts gegenw\u00e4rtig nicht gehen wollen, erhalten die M\u00f6glichkeit, beim bisherigen System zu bleiben. Hinsichtlich der Frage der Dienstherreneigenschaft unterstrich Sibler seine Absicht, dass das Personal an den Hochschulen weiterhin ausschlie\u00dflich staatliches Personal bleibt. F\u00fcr Beamte und Arbeitnehmer w\u00fcrde sich der Dienstherr und Arbeitgeber an den Hochschulen also nicht \u00e4ndern.<\/p>\n<p>\u201eSelbstverst\u00e4ndlich unterst\u00fctzen und f\u00f6rdern wir als Freistaat die Hochschulen weiterhin als zuverl\u00e4ssiger para<a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1410\" rel=\"attachment wp-att-1410\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1410\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf-300x187.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf-300x187.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/paragraf.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Partner\u201c, fasst Sibler zusammen. \u201eMit der Hochschulrechtsnovelle wollen wir unsere bayerischen Hochschulen zukunftsorientiert weiterentwickeln, um sie im internationalen Wettbewerb noch attraktiver zu machen. Gemeinsames Ziel von Freistaat und Hochschulen ist es, optimale Voraussetzungen zu schaffen, um die Exzellenz in Forschung und Lehre zu st\u00e4rken und die gro\u00dfen Potentiale auszusch\u00f6pfen. Daf\u00fcr sollen unsere Hochschulen mehr Freiraum und die M\u00f6glichkeit zu mehr Eigenverantwortung erhalten.\u201c So k\u00f6nnte auch der gro\u00dfen Innovationsoffensive Hightech Agenda Bayern noch gr\u00f6\u00dfere Durchschlagskraft verliehen werden. Bayernweit werden im Rahmen der Hightech Agenda 2.500 neue Stellen an den Hochschulen geschaffen, weitere 1.240 Stellen stehen dauerhaft dem Hochschulbereich zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Zentrale Inhalte des Gesetzesentwurfs werden dar\u00fcber hinaus sein:<\/p>\n<p>Die Hochschulen k\u00f6nnen ihre inneren Strukturen passgenau etwa auf ihre Gr\u00f6\u00dfe oder Schwerpunkte abstimmen. Die verfassungsrechtlichen Leitplanken sind dabei klar.Studentinnen und Studenten erhalten \u00fcber einen Landesstudierendenbeirat eine Stimme und Gewicht.Die Aufgaben der bayerischen staatlichen Hochschulen werden in Zukunft als Dreiklang von Forschung, Lehre und Transfer neu gefasst. Ihre Verantwortung f\u00fcr die Gesellschaft als Ganzes, f\u00fcr den technischen Fortschritt, f\u00fcr \u00d6konomie, \u00d6kologie und K\u00fcnstlerische Kreativit\u00e4t wird betont, der Forschungsauftrag der Hochschulen f\u00fcr angewandte Wissenschaften wird gest\u00e4rkt.Nachhaltigkeit, die F\u00f6rderung von Gleichberechtigung und Vielfalt, eine weiter zunehmende Internationalisierung und die Pflege ihrer digitalen Kompetenz werden als weitere Aufgaben der Hochschulen festgeschrieben.<\/p>\n<p>Eine vollst\u00e4ndige \u00dcbersicht \u00fcber die Eckpunkte finden Sie hier:<\/p>\n<p>Talente f\u00f6rdern und Wettbewerb st\u00e4rken: Freistaat bringt umfassende Hochschulreform auf den Weg (bayern.de)<\/p>\n<p>Quelle:stmwk.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Hochschulinnovationsgesetz schafft zuverl\u00e4ssigen Rahmen f\u00fcr zukunftsf\u00e4hige Hochschulstrukturen Wissenschaftsminister Bernd Sibler: intensiver Dialog und schrittweise Erarbeitung des Gesetzesentwurfs \u2013 klares Bekenntnis zu nicht-technischen F\u00e4chern Mit dem neuen Hochschulinnovationsgesetz schafft der Freistaat einen zuverl\u00e4ssigen rechtlichen Rahmen f\u00fcr die Hochschule der Zukunft. 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