{"id":13950,"date":"2020-12-12T08:27:40","date_gmt":"2020-12-12T07:27:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13950"},"modified":"2020-12-12T08:27:40","modified_gmt":"2020-12-12T07:27:40","slug":"forschung-voranbringen-tierversuche-verringern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13950","title":{"rendered":"Forschung voranbringen \u2013 Tierversuche verringern"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Forschung voranbringen \u2013 Tierversuche verringern<br \/>\nTierschutzforschungspreis des Bundeslandwirtschaftsministeriums f\u00fcr Wissenschaftlerin aus T\u00fcbingen<\/p>\n<p>Ziel der Bundesministerin f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft, Julia Kl\u00f6ckner, ist es, Tierversuche zu wissenschaftlichen Zwecken durch Alternativen zu ersetzen. Die Forschung an solchen Alternativmethoden treibt das Bundesministerium seit Jahren voran \u2013 auch mit dem Tierschutzforschungspreis, dotiert mit 25.000 Euro. Die diesj\u00e4hrige Auszeichnung hat die Bundesministerin heute virtuell an Dr. Anne-Katrin Rohlfing von der Medizinischen Klinik des Universit\u00e4tsklinikums T\u00fcbingen verliehen. Ihr ist es gelungen, menschliche Stammzellen mit Hilfe der Genschere CRISPR\/Cas-Technologie gezielt zu ver\u00e4ndern und daraus Blutpl\u00e4ttchen entstehen zu lassen. Diese Methode ist schneller als die herk\u00f6mmlichen, auf Tierversuchen basierenden Verfahren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=10839\" rel=\"attachment wp-att-10839\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10839\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20150522_163620-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20150522_163620-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20150522_163620-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20150522_163620-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bundesministerin Julia Kl\u00f6ckner: \u201eDeutschland nimmt bei der Erforschung und Entwicklung von Alternativen zu Tierversuchen eine Vorreiterrolle ein. Mit unseren F\u00f6rderma\u00dfnahmen leisten wir einen wesentlichen Beitrag zum Tierschutz. Dazu geh\u00f6rt auch der Tierschutzforschungspreis. Er ist Anreiz und erh\u00f6ht die Sichtbarkeit entwickelter Methoden. Denn das Ziel ist klar: Wo immer m\u00f6glich, m\u00fcssen wir auf Tierversuche verzichten. Dabei verdeutlicht die Forschung von Frau Dr. Rohlfing, welches Potential die CRISPR\/Cas-Technologie auch in diesem Bereich hat. Ich gratuliere zu diesem herausragenden Erfolg!\u201c<\/p>\n<p>Zum Forschungsprojekt:<br \/>\nBlutpl\u00e4ttchen sind neben der Blutgerinnung zentral an der Entstehung von Erkrankungen wie z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall und Lungenembolie beteiligt. Dr. Anne-Katrin Rohlfing befasste sich im Rahmen eines Forschungsprojektes mit der Entwicklung eines Zellkulturverfahrens, das die Untersuchung genetisch ver\u00e4nderter Blutpl\u00e4ttchen (Thrombozyten) erm\u00f6glicht. Mit Hilfe dieses Verfahrens k\u00f6nnen zuk\u00fcnftig vor der Planung und Durchf\u00fchrung von Tierversuchen wichtige Informationen bereits im Zellkulturverfahren gewonnen werden. Dadurch sind deutlich weniger genetisch ver\u00e4nderte M\u00e4use im Rahmen dieser Versuche erforderlich.<\/p>\n<p>Zum Tierschutzforschungspreis:<br \/>\nTierversuche d\u00fcrfen nur dann durchgef\u00fchrt werden, wenn keine entsprechenden Methoden zum Ersatz oder zur Einschr\u00e4nkung von Tierversuchen vorhanden sind. Um in m\u00f6glichst allen Bereichen, in denen Tierversuche durchgef\u00fchrt werden, Alternativmethoden zu entwickeln und die zugeh\u00f6rige Forschung voranzutreiben, schreibt das BMEL j\u00e4hrlich den Tierschutzforschungspreis aus. Der Preis wird f\u00fcr innovative, zukunftsweisende wissenschaftliche Arbeiten ausgeschrieben, die einen Beitrag zur Entwicklung von Methoden und Verfahren leisten, durch die Tierversuche ersetzt oder eingeschr\u00e4nkt werden k\u00f6nnen (Replacement und Reduction).<\/p>\n<p>Weitere Ma\u00dfnahmen des BMEL zum Schutz von Versuchstieren:<br \/>\nZiel des BMEL ist es, Tierversuche auf das absolut notwendige Ma\u00df zu beschr\u00e4nken und Versuchstiere bestm\u00f6glich zu sch\u00fctzen. Zu den Ma\u00dfnahmen des BMEL daf\u00fcr geh\u00f6ren neben der Vergabe des Tierschutzforschungspreises unter anderem:<br \/>\n\u2022 der Betrieb des Deutschen Zentrums zum Schutz von Versuchstieren (etwa 1,5 Millionen Euro j\u00e4hrlich),<br \/>\n\u2022 die Forschungsf\u00f6rderung durch das Bundesinstitut f\u00fcr Risikobewertung (etwa 400.000 Euro j\u00e4hrlich),<br \/>\n\u2022 die Unterst\u00fctzung der Stiftung zur F\u00f6rderung der Erforschung von Ersatz- und Erg\u00e4nzungsmethoden zur Einschr\u00e4nkung von Tierversuchen (100.000 Euro j\u00e4hrlich).<br \/>\nQuelle:bmel.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Forschung voranbringen \u2013 Tierversuche verringern Tierschutzforschungspreis des Bundeslandwirtschaftsministeriums f\u00fcr Wissenschaftlerin aus T\u00fcbingen Ziel der Bundesministerin f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft, Julia Kl\u00f6ckner, ist es, Tierversuche zu wissenschaftlichen Zwecken durch Alternativen zu ersetzen. 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