{"id":13707,"date":"2020-08-24T08:21:43","date_gmt":"2020-08-24T06:21:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13707"},"modified":"2023-12-16T09:06:44","modified_gmt":"2023-12-16T08:06:44","slug":"kunstfoerderpreis-2020-in-der-sparte-musik-und-tanz-fuer-herausragende-nachwuchstalente","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13707","title":{"rendered":"Kunstf\u00f6rderpreis 2020 in der Sparte \u201eMusik und Tanz\u201c f\u00fcr herausragende Nachwuchstalente"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Kunstf\u00f6rderpreis 2020 in der Sparte \u201eMusik und Tanz\u201c f\u00fcr herausragende Nachwuchstalente<\/p>\n<p>Kunstminister Bernd Sibler gibt vier Preistr\u00e4gerinnen und Preistr\u00e4ger bekannt \u2013 \u201eGro\u00dfes K\u00f6nnen besonders begabter K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler noch sichtbarer machen\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Kunstf\u00f6rderpreis 2020 in der Sparte \u201eMusik und Tanz\u201c geht in diesem Jahr an die in M\u00fcnchen wirkende Dirigentin Johanna Soller, die T\u00e4nzerin Sofie Vervaecke des Staatstheaters N\u00fcrnberg, den eng mit Bayern verbundenen Musiker Aris Alexander Blettenberg und das M\u00fcnchner \u201eParanormal String Quartet\u201c. Das gab Kunstminister Bernd Sibler heute in M\u00fcnchen bekannt. \u201eJunge Talente gestalten die Zukunft unseres reichen kulturellen Lebens. Mit dem Kunstf\u00f6rderpreis wollen wir ihre Arbeit w\u00fcrdigen und sie in ihrer k\u00fcnstlerischen Entwicklung unterst\u00fctzen. Angesichts der Corona-Pandemie hat dieser Preis f\u00fcr mich eine weitere Bedeutung: Er soll das gro\u00dfe K\u00f6nnen besonders begabter Nachwuchsk\u00fcnstlerinnen und -k\u00fcnstler noch sichtbarer machen und sie darin best\u00e4rken, ihren eingeschlagenen Weg auch unter den aktuell erschwerten Bedingungen konsequent weiterzugehen. Gerade in Zeiten wie diesen k\u00f6nnen uns Kunst und Kultur ein wertvoller Anker und Mutmacher sein.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=4845\" rel=\"attachment wp-att-4845\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4845\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Informationen zu den einzelnen Preistr\u00e4gerinnen und Preistr\u00e4gern der Sparte \u201eMusik und Tanz\u201c f\u00fcr den \u201eBayerischen Kunstf\u00f6rderpreis 2020\u201c:<\/p>\n<p>Johanna Soller<\/p>\n<p>Die Dirigentin und Organistin Johanna Soller hat an der Hochschule f\u00fcr Musik und Theater M\u00fcnchen neben ihrem Studium in Chordirigieren auch die F\u00e4cher Cembalo, Orgel und Kirchenmusik mit Auszeichnung abgeschlossen. Aktuell ist sie Stipendiatin des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats. Seit 2016 ist die u. a. im Internationalen Musikwettbewerb Prager Fr\u00fchling ausgezeichnete Organistin an die M\u00fcnchner Stadtpfarrkirche St. Peter berufen. Sie rief 2019\/2020 die Konzertreihe \u201eKantaten in St. Stephan\u201c ins Leben. Bereits im Jahr 2013 begr\u00fcndete sie das Vocalconsort M\u00fcnchen, mit dem ihr seither laut Jury weithin beachtete Konzerte gelingen, wie etwa ihre eindrucksvolle Auff\u00fchrung der \u201eMatth\u00e4uspassion\u201c 2019, die sich trotz der Orientierung an der \u201eHistorischen Auff\u00fchrungspraxis\u201c nicht hinter der Neutralit\u00e4t einer Partitur verstecke und einen sehr subjektiven, emotionalen Standpunkt riskiere. Seit 2019 hat Johanna Soller die musikalische Leitung der M\u00fcnchner Kammeroper inne. Die Jury w\u00fcrdigt insbesondere ihre \u201estilistische Bandbreite und ihre ganz eigene Kombination aus Emotionalit\u00e4t, geb\u00fcndelter Energie und intelligentem Aushorchen der Partitur.\u201c<\/p>\n<p>Sofie Vervaecke<\/p>\n<p>Die T\u00e4nzerin Sofie Vervaecke kam in der Spielzeit 2015\/2016 als Gastt\u00e4nzerin an das Staatstheater N\u00fcrnberg, seit der Spielzeit 2017\/2018 ist sie Mitglied des Balletts des Staatstheaters N\u00fcrnberg. Aufbauend auf ihrer klassischen Tanzausbildung, die sie an der K\u00f6niglichen Ballettschule Antwerpen und an der Acad\u00e9mie Princesse Grace in Monte Carlo absolvierte, hat die geb\u00fcrtige Belgierin laut Jury \u201eein gro\u00dfes Talent f\u00fcr den zeitgen\u00f6ssischen Tanz entwickelt und verf\u00fcgt heute \u00fcber ein breites Spektrum verschiedenster Tanzstile.\u201c Die Jury hebt hervor: \u201eSofie Vervaecke ist stets fokussiert und\u00a0verbindet eine makellose Technik mit einer gro\u00dfen musikalischen Begabung und schauspielerischer Versatilit\u00e4t. Ihren immer eleganten flie\u00dfenden Tanzgestus vermag sie dank erstaunlicher Athletik und Stamina auch f\u00fcr physische Extremherausforderungen zu \u00f6ffnen.\u201c Besonders \u00fcberzeugend habe sie das in der Rolle der \u201eAuserw\u00e4hlten\u201c in Goyo Monteros \u201eSACRE\u201c, zur Musik von Igor Strawinksy, unter Beweis gestellt. Als zentrale Figur dieser B\u00fchnenerz\u00e4hlung sei sie w\u00e4hrend der gesamten Spieldauer pr\u00e4sent, wobei sie die Choreographie bewusst an die Grenzen physischer und mentaler Ersch\u00f6pfung f\u00fchre.<\/p>\n<p>Aris Alexander Blettenberg<\/p>\n<p>Der Musiker Aris Alexander Blettenberg absolvierte ein Studium in Klavier und Dirigieren an der Hochschule f\u00fcr Musik und Theater M\u00fcnchen sowie am Mozarteum Salzburg. Derzeit studiert er an der Hochschule f\u00fcr Musik, Theater und Medien in Hannover in der Soloklasse von Prof. Lars Vogt Klavier. F\u00fcr die Jury ist der geb\u00fcrtige M\u00fchlheimer mit griechischen Wurzeln ein \u201eau\u00dfergew\u00f6hnlich vielseitig begabter Vollblutmusiker, der exzellent Klavier spielt, dirigiert, komponiert und improvisieren kann.\u201c Sogenannte Kanonliteratur wie etwa Beethovens Klaviersonaten oder virtuose Kammermusik des 19. Jahrhunderts meistere er nicht nur spieltechnisch und musikalisch ebenso wie die einf\u00fchlsame Begleitung eines melodramatischen Sprecherparts, sondern er verinnerliche die unterschiedlichen Ausdruckssph\u00e4ren und gestalte sie \u00e4u\u00dferst differenziert und eindr\u00fccklich. Bei seinen Auftritten in ganz Bayern kann man sich hiervon pers\u00f6nlich \u00fcberzeugen. \u201eDabei agiert er mit seinem farbigen, pr\u00e4senten und klugen Klavierspiel immer im Dienst der Sache, des Solisten oder des mit ihm musizierenden Ensembles\u201c, urteilt die Jury.<\/p>\n<p>Paranormal String Quartet<\/p>\n<p>Das M\u00fcnchner Streichquartett \u201eParanormal String Quartet\u201c hat sich vor vier Jahren in M\u00fcnchen um den Geiger und Komponisten Gustavo Strau\u00df formiert und setzt sich zusammen aus Felix Key Weber an der ersten Violine, Katie Barritt an der Viola und Jakob Roters am Violoncello. Laut Jury \u00fcberzeugt es \u201edurch einen ausgekl\u00fcgelten Bandsound, \u00fcberraschende Arrangements, jazzige Grooves, innovative Spieltechniken und impressionistische Klanglandschaften.\u201c Ihr Programm PARADOX besteht aus eigens f\u00fcr das Ensemble geschriebenen Werken, die sowohl zeitgen\u00f6ssische als auch klassische Streichquartett-Elemente vereinen, aber auch bewusst Raum f\u00fcr Experimentierfreude und Improvisation schaffen. \u201eMit bedingungsloser Hingabe, Flei\u00df und gegenseitigem Vertrauen streben sie gemeinsam nach h\u00f6chster Qualit\u00e4t und k\u00fcnstlerischer Verwirklichung, genreunabh\u00e4ngig und immer auf der Suche nach der eigenen Vision der Kammermusik\u201c, so die Jury. In ihrem aktuell entstehenden Werk-Zyklus \u201eSpaces\u201c entwickeln sie ein Konzertprogramm, das zuk\u00fcnftig nicht nur im physischen, sondern auch im digitalen Raum realisiert werden soll. F\u00fcr die Jury zeigt das Quartett damit, wie sehr es am Puls der Zeit agiere, denn die Pandemie-Zeiten erfordern nicht nur ein Umdenken im Konzertalltag, sondern auch im Zusammenspiel, der Inspiration und der kammermusikalischen Interaktion und Vision.<\/p>\n<p>Bis zu 16 Bayerische Kunstf\u00f6rderpreise in vier Sparten<\/p>\n<p>Jedes Jahr verleiht der Freistaat bis zu 16 Kunstf\u00f6rderpreise in den vier Sparten \u201eMusik und Tanz\u201c, \u201eBildende Kunst\u201c, \u201eDarstellende Kunst\u201c sowie \u201eLiteratur\u201c. Die ausgezeichneten K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler, Duos oder auch Ensembles werden von einem 12-k\u00f6pfigen Fachgremium vorgeschlagen. Die Preistr\u00e4gerinnen und Preistr\u00e4ger verf\u00fcgen als Nachwuchsk\u00fcnstlerinnen und Nachwuchsk\u00fcnstler \u00fcber eine abgeschlossene Ausbildung und zeichnen sich durch eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Begabung aus, die sie bereits unter Beweis stellen konnten. Die Preise f\u00fcr Einzelk\u00fcnstler sind mit je 6.000 Euro dotiert, f\u00fcr Ensembles mit 10.000 Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Kunstf\u00f6rderpreis 2020 in der Sparte \u201eMusik und Tanz\u201c f\u00fcr herausragende Nachwuchstalente Kunstminister Bernd Sibler gibt vier Preistr\u00e4gerinnen und Preistr\u00e4ger bekannt \u2013 \u201eGro\u00dfes K\u00f6nnen besonders begabter K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler noch sichtbarer machen\u201c &nbsp; Der Kunstf\u00f6rderpreis 2020 in der Sparte \u201eMusik und Tanz\u201c geht in diesem Jahr an die in M\u00fcnchen wirkende Dirigentin Johanna Soller, die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":4845,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[78,71],"tags":[3223],"class_list":["post-13707","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bayern","category-menue","tag-kunstfoerderung-musik-tanz"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13707","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13707"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13707\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13708,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13707\/revisions\/13708"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4845"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13707"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13707"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.frankensicht.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13707"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}