{"id":13624,"date":"2020-07-20T08:26:37","date_gmt":"2020-07-20T06:26:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13624"},"modified":"2020-07-21T08:31:06","modified_gmt":"2020-07-21T06:31:06","slug":"globaler-gruener-neustart-mit-der-internationalen-klimaschutzinitiative","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13624","title":{"rendered":"Globaler gr\u00fcner Neustart mit der Internationalen Klimaschutzinitiative"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Globaler gr\u00fcner Neustart mit der Internationalen Klimaschutzinitiative<\/p>\n<p>Bundesumweltministerium beschlie\u00dft Paket zur Unterst\u00fctzung von<br \/>\nEntwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=12581\" rel=\"attachment wp-att-12581\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12581\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/hase-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/hase-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/hase.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Bundesumweltministerium hat ein umfangreiches Ma\u00dfnahmenpaket<br \/>\naufgelegt, um Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4nder kurzfristig bei der<br \/>\nBew\u00e4ltigung der COVID-19-Krise zu unterst\u00fctzen. Rund 68 Millionen Euro<br \/>\nstellt das BMU hierf\u00fcr aus Mitteln der Internationalen<br \/>\nKlimaschutzinitiative (IKI) f\u00fcr insgesamt 29 Projekte in 25 L\u00e4ndern zu<br \/>\nVerf\u00fcgung. Damit unterst\u00fctzt die IKI die Soforthilfe f\u00fcr Schutzgebiete<br \/>\nund Biodiversit\u00e4tshotspots, f\u00f6rdert den klimafreundlichen<br \/>\nwirtschaftlichen Neustart und erh\u00f6ht die Widerstandsf\u00e4higkeit gegen\u00fcber<br \/>\nk\u00fcnftigen Pandemien.<\/p>\n<p>Umweltstaatssekret\u00e4r Jochen Flasbarth: \u201eBei der Bew\u00e4ltigung der<br \/>\nCOVID-19-Pandemie setzen wir auf europ\u00e4ische und internationale<br \/>\nSolidarit\u00e4t. Dabei ist es besonders wichtig, dass L\u00e4nder ihre<br \/>\nkurzfristigen Gesundheitsausgaben in der aktuellen Krise nicht gegen<br \/>\nKlimaschutz und Artenvielfalt abw\u00e4gen m\u00fcssen, sondern dass Klimaschutz<br \/>\nund Biodiversit\u00e4t einen ganz wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen<br \/>\nErholung weltweit leisten. Dabei wollen wir mit unseren Projekten<br \/>\nhelfen.\u201c<\/p>\n<p>Die Corona-Pandemie stellt auch den internationalen Schutz des Klimas und<br \/>\nder Biodiversit\u00e4t vor enorme Herausforderungen: Zum einen steigen die<br \/>\nAbholzungsraten bedrohlich und die Wilderei in Schutzgebieten nimmt zu,<br \/>\nweil Quarant\u00e4nevorgaben und ausbleibende Gelder aus dem Tourismus einen<br \/>\nwirksamen Schutz erheblich erschweren. Zum anderen werden jetzt weltweit<br \/>\nEntscheidungen dar\u00fcber getroffen, wie der wirtschaftliche Neustart nach<br \/>\nder Pandemie aussehen soll. Wenn dieser Neustart nicht klimafreundlich<br \/>\nausgerichtet wird, sondern auf alte Strategien wie die Subventionierung<br \/>\nfossiler Energietr\u00e4ger zur\u00fcckgreift, k\u00f6nnte dies die internationalen<br \/>\nKlimaschutzbem\u00fchungen der letzten Jahre weit zur\u00fcckwerfen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Unterst\u00fctzung des wirtschaftlichen Neustarts in seinen<br \/>\nPartnerl\u00e4ndern stockt das BMU Projekte mit besonderer<br \/>\nBesch\u00e4ftigungswirkung auf und finanziert \u00f6konomische Berater*innen, die<br \/>\ndie Finanz- und Planungsministerien bei der Ausgestaltung klima- und<br \/>\nbiodiversit\u00e4tsfreundlicher Konjunkturprogramme unterst\u00fctzen. Dar\u00fcber<br \/>\nhinaus f\u00f6rdert das BMU Projekte, die beispielsweise Arbeitspl\u00e4tze in<br \/>\nSchutzgebieten w\u00e4hrend der Krise erhalten sollen, um Wilderei und<br \/>\nAbholzung zu verhindern.<\/p>\n<p>Es ist erwiesen, dass die immer h\u00e4ufiger auftretenden Viruspandemien eng<br \/>\nmit dem weltweit ansteigenden Verlust der Biodiversit\u00e4t und der<br \/>\nzunehmenden Entwaldung verbunden sind. Deshalb soll ein verst\u00e4rkter Schutz<br \/>\nvon Biodiversit\u00e4ts-Hotspots und W\u00e4ldern die Gefahr vergleichbarer<br \/>\nPandemien durch die Senkung des Zoonose-Risikos zuk\u00fcnftig verringern.<\/p>\n<p>Mit insgesamt 29 Projekten in 25 L\u00e4ndern und mit Unterst\u00fctzung von 16<br \/>\nverschiedenen IKI-Durchf\u00fchrungspartnern ist das Ma\u00dfnahmenpaket regional<br \/>\nausgeglichen, thematisch vielf\u00e4ltig und zielt auf die Bed\u00fcrfnisse der<br \/>\njeweiligen Partnerl\u00e4nder ab, wie folgende thematische Beispiele zeigen:<\/p>\n<p>Soforthilfema\u00dfnahmen f\u00fcr Naturschutzgebiete und Biodiversit\u00e4tshotspots<br \/>\nzum Erhalt ihrer Schutzleistungen<\/p>\n<p>Die COVID-19 Pandemie stellt weltweit alle Gesellschaften vor gro\u00dfe<br \/>\ngesundheitliche, soziale und \u00f6konomische Herausforderungen. Gleichzeitig<br \/>\nschreiten Klimawandel, Biodiversit\u00e4tsverlust und Umweltzerst\u00f6rung weiter<br \/>\nvoran. Abholzung und Wilderei haben durch die COVID-Pandemie sogar weiter<br \/>\nzugenommen. Der Erhalt von Schutzgebieten bricht auf Grund von Folgen der<br \/>\nPandemie &#8211; wie Ausgangssperren und ausbleibende Erl\u00f6se aus dem Tourismus &#8211;<br \/>\nteilweise in sich zusammen. Wilderei gef\u00e4hrdeter Tierarten und die<br \/>\nAbholzung stiegen in den letzten Monaten dadurch enorm an. Auch indigene<br \/>\nGruppen sind hierdurch akut gef\u00e4hrdet. Durch die F\u00f6rderung des BMU wird<br \/>\nversucht die unmittelbar durch und w\u00e4hrend der Corona Krise verursachten<br \/>\nProbleme f\u00fcr den Schutz des Klimas, der Biodiversit\u00e4t und indigener<br \/>\nGruppen bis zum Ende der Krise zu \u00fcberbr\u00fccken; so werden bspw.<br \/>\nArbeitspl\u00e4tze in Schutzgebieten w\u00e4hrend der Krise erhalten, um Wilderei<br \/>\nund Abholzung zu verhindern und den Lebensraum besonders gef\u00e4hrdeter<br \/>\nGruppen zu erhalten.<\/p>\n<p>Stabilisierung der Wirtschaft durch besch\u00e4ftigungsf\u00f6rdernde<br \/>\nKlimaschutzprojekte<br \/>\nZur Unterst\u00fctzung eines klimafreundlichen wirtschaftlichen Neustarts wird<br \/>\ndie finanzielle Unterst\u00fctzung von bereits laufenden IKI-Projekte<br \/>\nzielgerichtet erh\u00f6ht. Die Projekte zeichnen sich aus durch besondere<br \/>\nBesch\u00e4ftigungswirkungen sowie das Potenzial, langfristig Voraussetzungen<br \/>\nf\u00fcr die Integration von Biodiversit\u00e4ts- und Klimawandelaspekten in der<br \/>\nwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung zu schaffen. Die<br \/>\nkurzfristige Schaffung von Arbeitspl\u00e4tzen bspw. durch Aufforstungs- oder<br \/>\nklimafreundliche Infrastrukturprojekte wird verkn\u00fcpft mit langfristigen<br \/>\nWeichenstellungen, die die Erreichung des Pariser Abkommens und der 2030<br \/>\nAgenda unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Finanzierung von Wirtschaftsberater*innen f\u00fcr eine klimafreundliche<br \/>\nAusrichtung der Konjunkturprogramme<br \/>\nAu\u00dferdem wird das BMU Partnerregierungen bei der klimafreundlichen<br \/>\nAusgestaltung ihrer Konjunkturprogramme unterst\u00fctzen. Weltweit treffen<br \/>\njetzt Regierungen die Entscheidungen, wie der wirtschaftliche Neustart nach<br \/>\nder Corona-Krise aussehen soll. \u00dcber das BMU finanzieren wir denjenigen<br \/>\nPartnerregierungen, die dies ausdr\u00fccklich w\u00fcnschen, \u00f6konomischen Berater<br \/>\nund Beraterinnen. Diese sollen die Finanz- Wirtschafts- oder<br \/>\nPlanungsministerien bei der Ausrichtung kurzfristiger,<br \/>\nbesch\u00e4ftigungswirksamer Konjunkturma\u00dfnahmen in Richtung Nachhaltigkeit,<br \/>\nKlima und Biodiversit\u00e4tsschutz unterst\u00fctzen. Wenn es gelingt, die<br \/>\nMa\u00dfnahmen zur Konjunkturbelebung klimafreundlich auszurichten und auf alte<br \/>\nSubventionsmuster zum Beispiel f\u00fcr Kohle und \u00d6l zu verzichten, kann die<br \/>\nBew\u00e4ltigung der Corona-Krise auch einen Beitrag zur Bew\u00e4ltigung der<br \/>\nKlimakrise leisten.<\/p>\n<p>Pandemiepr\u00e4vention<br \/>\nDes Weiteren wird ein Schwerpunkt der Ma\u00dfnahmen einen Beitrag zur<br \/>\nPandemiepr\u00e4vention leisten. Der Schutz von Biodiversit\u00e4tshotspots und<br \/>\nW\u00e4ldern soll die Wahrscheinlichkeit von vergleichbaren Pandemien durch die<br \/>\nSenkung des Zoonose-Risikos zuk\u00fcnftig verringern. Die F\u00f6rdergelder der<br \/>\nIKI sollen dazu beitragen, Investitionen in Schutzgebiete zu erh\u00f6hen sowie<br \/>\nneue Finanzierungsl\u00f6sungen f\u00fcr den Schutz der Biodiversit\u00e4t zu<br \/>\nerarbeiten. Das w\u00fcrde auch unmittelbar Arbeitspl\u00e4tze sichern oder<br \/>\nentstehen lassen sowie alternative, nachhaltige Einkommensm\u00f6glichkeiten<br \/>\nerm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Weitere Informationen: www.international-climate-initiative.com<br \/>\n&lt;https:\/\/www.bmu.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=pBlANsE2EcKU36mRvRyJO\/Wdo+vnoiXvopYONWacQrCBuBNZyf+roKSsg41K6FIQ&gt;<\/p>\n<p>Quelle: bmu.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Globaler gr\u00fcner Neustart mit der Internationalen Klimaschutzinitiative Bundesumweltministerium beschlie\u00dft Paket zur Unterst\u00fctzung von Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern Das Bundesumweltministerium hat ein umfangreiches Ma\u00dfnahmenpaket aufgelegt, um Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4nder kurzfristig bei der Bew\u00e4ltigung der COVID-19-Krise zu unterst\u00fctzen. 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