{"id":13516,"date":"2020-06-05T08:06:53","date_gmt":"2020-06-05T06:06:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13516"},"modified":"2020-06-07T08:29:38","modified_gmt":"2020-06-07T06:29:38","slug":"bmu-und-bfn-foerdern-insektenschutz-im-ackerbau-mit-ueber-3-millionen-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13516","title":{"rendered":"BMU und BfN f\u00f6rdern Insektenschutz im Ackerbau mit \u00fcber 3 Millionen Euro"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>*BMU und BfN f\u00f6rdern Insektenschutz im Ackerbau mit \u00fcber 3 Millionen<br \/>\nEuro*<\/p>\n<p>Neues Projekt \u201eFINKA\u201c erprobt mit Betriebspartnerschaften innovative<br \/>\nWege<\/p>\n<p>Die Vielfalt der Insekten schwindet, ihre H\u00e4ufigkeit nimmt weiter ab. Die<br \/>\nGr\u00fcnde hierf\u00fcr sind vielf\u00e4ltig \u2012 einer davon ist der unver\u00e4ndert hohe<br \/>\nEinsatz von Insektiziden und Herbiziden in der Landwirtschaft. Das<br \/>\nBundesamt f\u00fcr Naturschutz f\u00f6rdert daher das neue Projekt \u201eFINKA \u2012<br \/>\nF\u00f6rderung von Insekten im Ackerbau\u201c im Bundesprogramm Biologische<br \/>\nVielfalt mit rund 3,15 Millionen Euro aus Mitteln des Ministeriums f\u00fcr<br \/>\nUmwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Modellhaft sollen im Vorhaben<br \/>\nmit Partnerschaften zwischen konventionell und \u00f6kologisch wirtschaftenden<br \/>\nAckerbaubetrieben neue, insektenfreundlichere Bewirtschaftungsmethoden<br \/>\nlandwirtschaftlicher Fl\u00e4chen erprobt werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=13116\" rel=\"attachment wp-att-13116\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-13116\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P1020273-1-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P1020273-1-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P1020273-1-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P1020273-1-768x510.jpg 768w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P1020273-1-1536x1020.jpg 1536w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P1020273-1-220x146.jpg 220w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P1020273-1.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bundesumweltministerin Svenja Schulze: \u201ePflanzenschutzmittel wirken<br \/>\nsch\u00e4dlich auf Insekten, indem sie Nahrungsnetze und Lebensr\u00e4ume<br \/>\nbeeintr\u00e4chtigen. Effektiver Insektenschutz erfordert deshalb auch einen<br \/>\ngrunds\u00e4tzlich restriktiveren Umgang mit Pestiziden, nicht nur mit<br \/>\nGlyphosat. Mit dem neuen Projekt FINKA f\u00f6rdern wir nun ein Vorhaben, das<br \/>\ninsektenfreundlichere L\u00f6sungen auch f\u00fcr die konventionelle Landwirtschaft<br \/>\nentwickelt und erprobt.\u201c<\/p>\n<p>BfN-Pr\u00e4sidentin Prof. Dr. Beate Jessel: \u201eViele landwirtschaftliche<br \/>\nBetriebe halten den Einsatz von Insektiziden und Herbiziden f\u00fcr<br \/>\nunabdingbar. Mit Betriebspartnerschaften geht FINKA jetzt neue Wege:<br \/>\nZusammen mit Tandems von \u00f6kologisch wirtschaftenden und konventionell<br \/>\narbeitenden Partnerbetrieben sollen L\u00f6sungsans\u00e4tze entwickelt werden, die<br \/>\nsich auch im konventionellen Landbau einfach und betriebswirtschaftlich<br \/>\nsinnvoll umsetzen lassen.\u201c<\/p>\n<p>Im Projekt FINKA haben sich die Kompetenzzentrum \u00d6kolandbau Niedersachsen<br \/>\nGmbH (K\u00d6N), das Landvolk Niedersachsen &#8211; Landesbauernverband e.V. (LV),<br \/>\ndas Netzwerk Ackerbau Niedersachsen e.V. (NAN), die Westf\u00e4lische<br \/>\nWilhelms-Universit\u00e4t M\u00fcnster (WWU) und die Georg-August-Universit\u00e4t<br \/>\nG\u00f6ttingen (GAUG) zusammengeschlossen, um L\u00f6sungsstrategien zur F\u00f6rderung<br \/>\nder Insektenvielfalt und der Ackerbegleitflora zu erarbeiten und zugleich<br \/>\nein breiteres Bewusstsein hierf\u00fcr innerhalb der Landwirtschaft zu<br \/>\nf\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Im Rahmen des Modellprojektes werden 30 Betriebspartnerschaften zwischen<br \/>\nkonventionell und \u00f6kologisch wirtschaftenden Ackerbaubetrieben in<br \/>\nverschiedenen Boden-Klima-R\u00e4umen Niedersachsens geschlossen. \u00dcber einen<br \/>\nZeitraum von f\u00fcnf Vegetationsperioden verzichten die konventionellen<br \/>\nBetriebe auf jeweils einer Fl\u00e4che auf den Einsatz von<br \/>\nchemisch-synthetischen Insektiziden und Herbiziden. Gemeinsam mit<br \/>\nlandwirtschaftlichen Beraterinnen und Beratern sowie den \u00f6kologisch<br \/>\nwirtschaftenden Partnerbetrieben werden alternative Anbaumethoden<br \/>\nerarbeitet, erprobt und ausgewertet. Dar\u00fcber hinaus finden auf den<br \/>\nMa\u00dfnahmenfl\u00e4chen sowie auf jeweils einer konventionellen und einer<br \/>\n\u00f6kologisch bewirtschafteten Vergleichsfl\u00e4che wissenschaftliche Erhebungen<br \/>\nzur Ackerbegleitflora und Insektenfauna statt. Ziel dieser Erhebungen ist<br \/>\nes, die jeweilige Vielfalt der Fl\u00e4chen anhand \u00f6kologischer Messgr\u00f6\u00dfen<br \/>\nwie Artenvielfalt und Biomasse zu dokumentieren.<\/p>\n<p>Da die Umsetzung des herbizid- und insektizidfreien Ackerbaus in der Praxis<br \/>\nauf den Ma\u00dfnahmenfl\u00e4chen der Betriebe erfolgt, k\u00f6nnen die Landwirtinnen<br \/>\nund Landwirte ihre Erfahrungen unmittelbar an ihre Berufskollegen<br \/>\nweitergeben. Die Ergebnisse sollen nicht nur die Landwirtinnen und<br \/>\nLandwirten ermutigen, sich verst\u00e4rkt mit dem Thema \u201eBiologische Vielfalt<br \/>\nin der Agrarlandschaft\u201c auseinanderzusetzen, sondern auch dazu beitragen,<br \/>\ndass mehr Betriebe den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduzieren und<br \/>\ndurch praktikable, insektenfreundliche Anbaumethoden ersetzen. Zus\u00e4tzlich<br \/>\nsollen \u00f6ffentliche Feldtage und weitere regionale und \u00fcberregionale<br \/>\nVeranstaltungen die \u00d6ffentlichkeit \u00fcber die gef\u00e4hrdete biologische<br \/>\nVielfalt einerseits und insektenfreundliche Agrarma\u00dfnahmen andererseits<br \/>\ninformieren und so das Bewusstsein f\u00fcr eine insektenvertr\u00e4gliche<br \/>\nLandwirtschaft f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Kontaktdaten sowie Projekt-Steckbrief unter:<br \/>\nhttps:\/\/www.bmu.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=kJUVTgSABs+0Y3Rn+jI3uJQlwO7OeWkWhwhQuTx0kd6BuBNZyf8roKSsg41K6FIQ<\/p>\n<p>Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt<\/p>\n<p>Die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) wird<br \/>\nseit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterst\u00fctzt.<br \/>\nGef\u00f6rdert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich<br \/>\nrepr\u00e4sentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders<br \/>\nbeispielhafter Weise umsetzen. Die gef\u00f6rderten Ma\u00dfnahmen tragen dazu bei,<br \/>\nden R\u00fcckgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und<br \/>\nmittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen dem<br \/>\nSchutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der biologischen<br \/>\nVielfalt und gehen \u00fcber die rechtlich geforderten Standards hinaus.<br \/>\nAkzeptanzbildende Ma\u00dfnahmen der Information und Kommunikation tragen dazu<br \/>\nbei, das gesellschaftliche Bewusstsein f\u00fcr die biologische Vielfalt zu<br \/>\nst\u00e4rken.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zum Bundesprogramm:<br \/>\nhttps:\/\/www.bmu.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=cvpKqmecxwSYyCwhxQQGDZQlwO7OeXkWhwhQuTx0kd6BuBNZyf8roKSsg41K6FIQ<\/p>\n<p>Quelle:bmu.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: *BMU und BfN f\u00f6rdern Insektenschutz im Ackerbau mit \u00fcber 3 Millionen Euro* Neues Projekt \u201eFINKA\u201c erprobt mit Betriebspartnerschaften innovative Wege Die Vielfalt der Insekten schwindet, ihre H\u00e4ufigkeit nimmt weiter ab. 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