{"id":13485,"date":"2020-05-22T08:36:17","date_gmt":"2020-05-22T06:36:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13485"},"modified":"2020-05-22T08:36:17","modified_gmt":"2020-05-22T06:36:17","slug":"bundesumweltministerium-startet-aufruf-fuer-foerderprogramm-gegen-meeresmuell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13485","title":{"rendered":"Bundesumweltministerium startet Aufruf f\u00fcr F\u00f6rderprogramm gegen Meeresm\u00fcll"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Meeresschutz<\/p>\n<p>Bundesumweltministerium startet Aufruf f\u00fcr F\u00f6rderprogramm gegen<br \/>\nMeeresm\u00fcll<\/p>\n<p>Meeresm\u00fcll ist eine der weltweit gr\u00f6\u00dften umweltpolitischen<br \/>\nHerausforderungen. Vor allem Plastikm\u00fcll verursacht erhebliche<br \/>\nUmweltsch\u00e4den. Zum Schutz der Funktionen der Meere startet das<br \/>\nBundesumweltministerium erstmals einen F\u00f6rderaufruf zu seinem Programm<br \/>\ngegen Meeresm\u00fcll. Ab sofort k\u00f6nnen sich Projekte bewerben, die entweder<br \/>\naktiv zu nachhaltiger Produktion, Vertrieb und Nutzung und damit zur<br \/>\nAbfallvermeidung beitragen. Oder sie stellen eine geordnete<br \/>\nAbfallbewirtschaftung mit umweltgerechten Entsorgungs- und<br \/>\nRecyclingstrukturen in Schwellen- und Entwicklungsl\u00e4ndern sicher.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=8913\" rel=\"attachment wp-att-8913\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-8913\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/angeln-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/angeln-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/angeln.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Jedes Jahr werden mehrere Millionen Tonnen Plastikm\u00fcll in die Meere<br \/>\neingetragen. Sie gef\u00e4hrden nicht nur die Meeresbewohner unmittelbar. Auch<br \/>\ndie weiteren Wirkungen auf Mensch und Umwelt sind deutlich zu sp\u00fcren: In<br \/>\ndie Meere eingetragenes Plastik gelangt in die Nahrungskette und<br \/>\nbeeintr\u00e4chtigt die Leistungsf\u00e4higkeit der marinen \u00d6kosysteme als Ganzes.<br \/>\nDiesem Schaden an der Natur will das Programm \u201eMarine Debris Framework &#8211;<br \/>\nRegional hubs around the globe\u201c (Marine:DeFRAG) entgegenwirken.<\/p>\n<p>Bundesumweltministerin Svenja Schulze: \u201eWir brauchen dringend konkrete<br \/>\nMa\u00dfnahmen gegen die Verm\u00fcllung der Meere. Die Belastung der Meere vor<br \/>\nallem mit Plastikm\u00fcll macht uns sehr deutlich, dass unsere Gewohnheiten in<br \/>\neiner vernetzten Welt globaler Liefer- und Konsumketten weltweit<br \/>\nproblematische Auswirkungen haben. Deutschland nimmt mit diesem<br \/>\nF\u00f6rderprogramm seine besondere Verantwortung in der Welt wahr: als<br \/>\nTechnologie- und Verfahrensf\u00fchrer im Umweltbereich und zugleich als<br \/>\nIndustrie- und Sitzstaat internationaler Unternehmen der Plastik\u00f6konomie.<br \/>\nWir l\u00f6sen damit einige unserer Zusagen zu den G7- und G20-Aktionspl\u00e4nen<br \/>\ngegen Meeresm\u00fcll ein.\u201c<\/p>\n<p>Die gef\u00f6rderten Projekte sollen die Entstehung von Abf\u00e4llen an Land<br \/>\nm\u00f6glichst schon direkt an der Quelle vermeiden helfen. Plastikm\u00fcll soll<br \/>\ngar nicht erst in Fl\u00fcsse und Meere gelangen. Gef\u00f6rdert werden daher<br \/>\nKooperationen, die mit erprobten L\u00f6sungen mittelfristig die Menge an<br \/>\nPlastikm\u00fcll reduzieren oder Abfall- und Kreislaufmanagementsysteme<br \/>\naufbauen. Zentrale Aspekte der F\u00f6rderung sind Multiplizierbarkeit,<br \/>\nAnschlussf\u00e4higkeit und der Fortbestand der gew\u00e4hlten Ans\u00e4tze. Das<br \/>\nF\u00f6rderprogramm unterst\u00fctzt Projekte zu Politikberatung,<br \/>\nKapazit\u00e4tsaufbau, Technologiekooperation und Investitionen sowie zur<br \/>\nImplementierung des jeweiligen institutionellen Rahmens. Neben<br \/>\nAnrainerstaaten belasteter Fl\u00fcsse liegt der Fokus auf k\u00fcstennahen<br \/>\nRegionen und Inselstaaten.<\/p>\n<p>Im ersten Schritt des Auswahlverfahrens werden die eingereichten<br \/>\nProjektskizzen begutachtet. Anschlie\u00dfend durchlaufen die ausgew\u00e4hlten<br \/>\nVorhaben ein ausf\u00fchrliches Antragsverfahren. Die Projektskizzen k\u00f6nnen<br \/>\nbis sp\u00e4testens 15. Juni 2020 beim zust\u00e4ndigen Projekttr\u00e4ger \u201eZukunft &#8211;<br \/>\nUmwelt &#8211; Gesellschaft\u201c (ZUG) eingereicht werden.<\/p>\n<p>Das Programm richtet sich an Durchf\u00fchrungsorganisationen des Bundes,<br \/>\nNichtregierungsorganisationen, Wirtschaftsunternehmen, Hochschulen und<br \/>\nForschungseinrichtungen, deutsche Ableger internationaler und<br \/>\nmultilateraler Organisationen und Einrichtungen, die einen Sitz in<br \/>\nDeutschland haben.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zum F\u00f6rderaufruf finden Sie auf der<br \/>\nProgramm-Webseite der ZUG:<br \/>\nhttps:\/\/www.bmu.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=+jJbl49jGgiHfllOTRSCOll8GiwXLYBLpWNYcTA2+3WBuBNZyf+roKSsg41K6FIQ<\/p>\n<p>Quelle: bmu.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Meeresschutz Bundesumweltministerium startet Aufruf f\u00fcr F\u00f6rderprogramm gegen Meeresm\u00fcll Meeresm\u00fcll ist eine der weltweit gr\u00f6\u00dften umweltpolitischen Herausforderungen. 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