{"id":13225,"date":"2020-02-05T08:33:49","date_gmt":"2020-02-05T07:33:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13225"},"modified":"2020-02-05T08:33:49","modified_gmt":"2020-02-05T07:33:49","slug":"betriebsvergleich-fuer-die-hotellerie-und-gastronomie-in-bayern-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13225","title":{"rendered":"Betriebsvergleich f\u00fcr die Hotellerie und Gastronomie in Bayern 2019"},"content":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen:<\/p>\n<p>Betriebsvergleich f\u00fcr die Hotellerie und Gastronomie in Bayern 2019<\/p>\n<p>Aiwanger: &#8222;Bayerns Gastgewerbe ist auf Kurs&#8220;<\/p>\n<p>Bayerns Gastgewerbe ist in sehr guter Verfassung. Seit 2014 ist der Branchenumsatz um 17,6 Prozent gestiegen und lag 2017 bei fast 19 Milliarden Euro. Bei den wesentlichen Kennzahlen liegen die bayerischen Betriebe \u00fcber dem Bundesdurchschnitt. Diese Ergebnisse sind Teil der Erhebung &amp;bdquo;Betriebsvergleich f\u00fcr die Hotellerie und Gastronomie in Bayern 2019&amp;ldquo;, die das Bayerische Wirtschaftsministerium in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Bayerischen Hotel- und Gastst\u00e4ttenverband DEHOGA Bayern und der LfA F\u00f6rderbank Bayern vorgestellt hat.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=7610\" rel=\"attachment wp-att-7610\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7610\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/bayern-300x180.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/bayern-300x180.png 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/bayern.png 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: &amp;bdquo;Unsere Gastwirte im Freistaat leisten hervorragende Arbeit: Mehr als jeder f\u00fcnfte Euro, der 2017 im deutschen Gastgewerbe umgesetzt wurde, ging in die Kasse eines bayerischen Betriebes. Der Durchschnittsumsatz einer Gastst\u00e4tte liegt in Bayern zudem klar \u00fcber dem Bundeswert. Als Staatsregierung unterst\u00fctzen wir die Hoteliers und Gastwirte dabei, sich fit f\u00fcr die Zukunft zu machen. Unser Gastst\u00e4ttenmodernisierungs-Programm ist das beste Beispiel f\u00fcr eine passgenaue F\u00f6rderung. Speziell f\u00fcr dieses Programm haben wir Mittel in H\u00f6he von 30 Millionen Euro bereitgestellt, nun wird mit Hochdruck an den Bescheiden gearbeitet. Solche Initiativen sind wichtig, damit Bayerns Gastgewerbe auch in Zukunft auf Kurs bleibt und bestehende Herausforderungen meistert.&amp;ldquo; Dar\u00fcber hinaus hat die LfA F\u00f6rderbank Bayern im vergangenen Jahr \u00fcber 200 Betrieben im Tourismusbereich 118 Millionen Euro an F\u00f6rderkrediten zugesagt. Damit konnten Investitionen in H\u00f6he von rund 225 Millionen Euro angesto\u00dfen werden.<\/p>\n<p>Wie aus der Studie hervorgeht, haben es gerade kleine und mittlere Betriebe oft schwer, Investitionen aus eigener Kraft zu stemmen. Ein gro\u00dfes Problem ist zudem die stark zur\u00fcckgegangene Zahl der Auszubildenden auf knapp 9.200 im Jahr 2018. 2007 waren es noch \u00fcber 16.000.<\/p>\n<p>&amp;bdquo;Die Rekordjagd im Gastgewerbe geht weiter. Seit 2010 wurden immer neue Bestwerte in Bezug auf Nachfrage, Umsatz und Besch\u00e4ftigung erzielt. Zu dieser Erfolgsgeschichte haben Gastwirte und Hoteliers in den letzten Jahren einen wesentlichen Beitrag geleistet, indem sie viel in die Substanz ihrer Betriebe und in die Professionalisierung aller Betriebsabl\u00e4ufe investiert haben. Diese Bem\u00fchungen haben aber nicht zu wesentlich h\u00f6heren Gewinnen gef\u00fchrt, weil die Personalkosten \u00fcberproportional angestiegen sind und die preispolitischen Spielr\u00e4ume &amp;ndash; speziell bei der Abgabe von Speisen &amp;ndash; nach wie vor sehr gering sind&amp;ldquo;, meint Dr. Maschke vom dwif e.V., der die Perspektiven des Gastgewerbes trotzdem als sehr g\u00fcnstig beurteilt: &amp;bdquo;Dank des erreichten Leistungsstandes beim Angebot und der hohen Akzeptanz von Seiten der Nachfrage kann damit gerechnet werden, dass die Absatz- und Umsatzzahlen weiter steigen werden.&amp;ldquo;<\/p>\n<p>&amp;bdquo;Hotellerie und Gastronomie sind die regionalen Wirtschaftsmotoren, sie sind Garanten einer positiven l\u00e4ndlichen Entwicklung&amp;ldquo;, erl\u00e4utert DEHOGA Bayern-Pr\u00e4sidentin Angela Inselkammer, &amp;bdquo;doch obwohl die Ums\u00e4tze steigen, sinkt in vielen Betrieben der Ertrag und zwar genau f\u00fcr diejenigen, die f\u00fcr Bayern so unendlich wichtig sind.&amp;ldquo; Aus diesem Grund fordert Inselkammer eine Entlastung der Gastronomiebetriebe: &amp;bdquo;Den reduzierten Mehrwertsteuersatz auch in diesem Bereich einzuf\u00fchren, w\u00fcrde die Betriebe wirtschaftlich rentabler werden lassen, sie k\u00f6nnten in den Substanzerhalt investieren, die Investitionen k\u00e4men direkt der regionalen Wirtschaft zugute und der Ort w\u00fcrde sofort an Lebensqualit\u00e4t gewinnen. Wie gut das funktioniert, hat man bei der Hotellerie gesehen. Das sage \u00fcbrigens nicht ich, das sagt auch der Betriebsvergleich&amp;ldquo;, so Inselkammer. &amp;bdquo;Wenn dann noch ein weniger b\u00fcrokratisches Umfeld geschaffen werden w\u00fcrde, das wieder mehr selbstverantwortliches Handeln zulie\u00dfe und das Arbeitszeitgesetz an die Lebenswirklichkeit angepasst werden w\u00fcrde, w\u00e4re der Branche extrem geholfen&amp;ldquo;, lautet Inselkammers Fazit.<\/p>\n<p>Die Studie &amp;bdquo;Betriebsvergleich f\u00fcr die Hotellerie und Gastronomie in Bayern&amp;ldquo; wird alle drei Jahre vom Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Institut f\u00fcr Fremdenverkehr e.V. an der Universit\u00e4t M\u00fcnchen (dwif) mit Zuwendungen des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, der LfA F\u00f6rderbank Bayern und des DEHOGA Bayern erstellt.<\/p>\n<p>Quelle: stmwi.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Betriebsvergleich f\u00fcr die Hotellerie und Gastronomie in Bayern 2019 Aiwanger: &#8222;Bayerns Gastgewerbe ist auf Kurs&#8220; Bayerns Gastgewerbe ist in sehr guter Verfassung. 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