{"id":13214,"date":"2020-01-31T08:47:36","date_gmt":"2020-01-31T07:47:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13214"},"modified":"2020-01-31T08:47:36","modified_gmt":"2020-01-31T07:47:36","slug":"bewerbungsfrist-fuer-die-landarztquote-startet-am-1-februar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13214","title":{"rendered":"Bewerbungsfrist f\u00fcr die Landarztquote startet am 1. Februar"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Huml: Bewerbungsfrist f\u00fcr die Landarztquote startet am 1. Februar &#8211; Bayerns Gesundheitsministerin \u00fcbergab 249. und 250. F\u00f6rderbescheid im Rahmen des Medizinstipendiatenprogramms<\/p>\n<p>Die Bewerbungsfrist f\u00fcr die Landarztquote in Bayern startet am 1. Februar. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml am Donnerstag in Bamberg hingewiesen. Huml betonte anl\u00e4sslich einer F\u00f6rderbescheid\u00fcbergabe im Rahmen des Medizinstipendiatenprogramms: &#8222;Wir brauchen mehr junge Mediziner, die sich f\u00fcr den wichtigen Beruf des Hausarztes begeistern und ihn auch auf dem Land aus\u00fcben wollen. Mit der Landarztquote bieten wir jungen Menschen ohne Einserabitur die M\u00f6glichkeit eines Medizinstudiums.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=10703\" rel=\"attachment wp-att-10703\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10703\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/krank-sein-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/krank-sein-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/krank-sein.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Ministerin erg\u00e4nzte: &#8222;Erstmals zum Wintersemester 2020\/2021 k\u00f6nnen Studierende zum Studiengang Humanmedizin \u00fcber die Landarztquote an bayerischen Universit\u00e4ten zugelassen werden. Der Bewerbungszeitraum beginnt am 1. Februar 2020 und dauert bis zum 28. Februar 2020. Interessenten k\u00f6nnen sich ab 1. Februar online \u00fcber ein eigenes Tool unter www.landarztquote.bayern.de bewerben.&#8220;<\/p>\n<p>Huml unterstrich: &#8222;Das Landesamt f\u00fcr Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist f\u00fcr das Bewerbungs- und Auswahlverfahren, die Administration und das Monitoring zust\u00e4ndig. Das Auswahlverfahren findet im Fr\u00fchjahr 2020 statt. Im Mai werden an den Standorten des LGL in M\u00fcnchen und Erlangen standardisierte Auswahlgespr\u00e4che gef\u00fchrt. Im Wintersemester 2020\/2021 k\u00f6nnen dann die ersten erfolgreichen Bewerberinnen und Bewerber ihr Studium beginnen.&#8220;<\/p>\n<p>Das Land- und Amtsarztgesetz (BayLArztG), das am 1. Januar 2020 in Kraft getreten ist, sieht ein zweistufiges Auswahlverfahren vor. Die Auswahlkriterien der ersten Stufe sind das Ergebnis eines fachspezifischen Studieneignungstests, das Vorliegen einer Berufsausbildung in einem Gesundheitsberuf, die Dauer der Berufst\u00e4tigkeit in diesem Beruf und die Art und Dauer einer geeigneten freiwilligen oder ehrenamtlichen T\u00e4tigkeit. Das Ergebnis eines fachspezifischen Studieneignungstests (zum Beispiel TMS) muss zum Bewerbungszeitpunkt bereits vorliegen und kann nicht nachgereicht werden.<\/p>\n<p>Auf der zweiten Stufe des Auswahlverfahrens finden strukturierte und standardisierte Auswahlgespr\u00e4che statt. Daran nehmen diejenigen Bewerberinnen und Bewerber teil, die sich in der ersten Stufe des Auswahlverfahrens qualifiziert haben. Die \u00fcber die Landarztquote ausgew\u00e4hlten Kandidatinnen und Kandidaten beginnen ihr Studium jeweils im Wintersemester an allen medizinischen Fakult\u00e4ten in Bayern.<\/p>\n<p>Huml erl\u00e4uterte: &#8222;Konkret werden bis zu 5,8 Prozent aller Medizinstudienpl\u00e4tze in Bayern f\u00fcr Studierende vorgehalten, die ein besonderes Interesse an der haus\u00e4rztlichen T\u00e4tigkeit im l\u00e4ndlichen Raum haben &amp;ndash; das sind rund 110 Studienpl\u00e4tze j\u00e4hrlich. Daf\u00fcr verpflichten sie sich, sp\u00e4ter mindestens zehn Jahre lang als Haus\u00e4rztin oder Hausarzt in einer Region zu arbeiten, die medizinisch unterversorgt oder von Unterversorgung bedroht ist. Es ist zu erwarten, dass viele dabei eine enge Bindung an ihren Arbeitsort aufbauen und auch nach den zehn Jahren dort bleiben werden.&#8220;<\/p>\n<p>Die Ministerin f\u00fcgte hinzu: &#8222;Damit sich mehr \u00c4rztinnen und \u00c4rzte f\u00fcr die Arbeit im l\u00e4ndlichen Raum entscheiden, haben wir bereits 2012 ein eigenes Landarzt-F\u00f6rderprogramm aufgelegt. Es l\u00e4uft sehr erfolgreich! Neben der Niederlassungsf\u00f6rderung f\u00f6rdern wir damit im Rahmen unseres Stipendienprogramms mittlerweile 250 Medizinstudierende, die nach dem Studium auf dem Land arbeiten wollen.&#8220;<\/p>\n<p>Den 249. F\u00f6rderbescheid \u00fcbergab Ministerin Huml am Donnerstag in Bamberg an Paula Herrmann aus Neustadt an der Waldnaab, die an der Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg (FAU) im 6. Semester Humanmedizin studiert. Den 250. F\u00f6rderbescheid erhielt Eva Maria Loesch aus W\u00fcrzburg. Sie studiert im 9. Semester Humanmedizin an der FAU in Erlangen. Die beiden erhalten wie alle anderen Stipendiaten monatlich 600 Euro Unterst\u00fctzung. Im Gegenzug verpflichten sie sich, ihre Weiterbildung im l\u00e4ndlichen Raum in Bayern zu absolvieren und danach weitere f\u00fcnf Jahre dort \u00e4rztlich t\u00e4tig zu sein.<\/p>\n<p>Quelle: stmgp.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Huml: Bewerbungsfrist f\u00fcr die Landarztquote startet am 1. Februar &#8211; Bayerns Gesundheitsministerin \u00fcbergab 249. und 250. F\u00f6rderbescheid im Rahmen des Medizinstipendiatenprogramms Die Bewerbungsfrist f\u00fcr die Landarztquote in Bayern startet am 1. Februar. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml am Donnerstag in Bamberg hingewiesen. 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