{"id":13155,"date":"2020-01-07T08:42:26","date_gmt":"2020-01-07T07:42:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13155"},"modified":"2020-01-07T08:42:26","modified_gmt":"2020-01-07T07:42:26","slug":"vertragsnaturschutzprogramm-bringt-mehr-mittel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13155","title":{"rendered":"Vertragsnaturschutzprogramm bringt mehr Mittel"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Glauber: Vertragsnaturschutzprogramm bringt mehr Mittel<br \/>\nUmsetzung des Volksbegehrens Plus durch kooperativen Naturschutz<\/p>\n<p>Beim Vertragsnaturschutz werden die Pr\u00e4mien insbesondere f\u00fcr Weidetierhalter, Bewirtschafter von Streuobstwiesen und Teichwirte wesentlich erh\u00f6ht. Das betonte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber heute in M\u00fcnchen: &#8222;Unser Vertragsnaturschutzprogramm startet 2020 mit erfreulichen Neuerungen f\u00fcr die mittlerweile \u00fcber 20.000 teilnehmenden B\u00e4uerinnen und Bauern. Wir setzen das Volksbegehren Plus zusammen mit den Bauern, Sch\u00e4fern und Teichwirten um. Kooperation ist der Schl\u00fcssel zum Erfolg beim Artenschutz. Mit den erh\u00f6hten Pr\u00e4mien wird eine wirtschaftliche Zukunftsperspektive f\u00fcr Betriebe geschaffen, die mit der naturvertr\u00e4glichen Bewirtschaftung ihrer Fl\u00e4chen Verantwortung f\u00fcr den Erhalt der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft \u00fcbernehmen.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=12581\" rel=\"attachment wp-att-12581\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-12581\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/hase-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/hase-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/hase.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Neuerungen im Vertragsnaturschutz gelten nicht nur f\u00fcr Neuantragsteller, sondern auch f\u00fcr Teilnehmer mit bereits laufenden Vereinbarungen. Das ist neu im Vertragsnaturschutzprogramm:<br \/>\nErh\u00f6hung der Pr\u00e4mien f\u00fcr Streuobstwiesen um 50 Prozent: statt bislang 8 Euro pro Baum gibt es zuk\u00fcnftig 12 Euro pro Baum. Zus\u00e4tzlich kann nun die F\u00f6rderung einer extensiven Beweidung mit der F\u00f6rderung von Streuobst auf ein und derselben Fl\u00e4che kombiniert werden. &#8222;Damit verbessern wir die Anerkennung der Leistungen der Bewirtschafter von Streuobstwiesen bereits ab dem Jahr 2020 wesentlich. Wie zugesagt f\u00f6rdern wir bei der Umsetzung des Volksbegehrens Plus Bienen und Bauern&#8220;, so Glauber.<br \/>\nErh\u00f6hung der Pr\u00e4mien f\u00fcr die extensive Beweidung mit Rindern, Schafen und Pferden von bisher 310 Euro pro Hektar und Jahr auf 420 Euro, bei Beweidung mit Ziegen von bisher 500 Euro pro Hektar und Jahr auf 570 Euro.<br \/>\nZudem k\u00f6nnen sich \u00d6ko-Bauern nun wesentlich besser beim Vertragsnaturschutz beteiligen. So ist eine Kombination von Ackerma\u00dfnahmen im Vertragsnaturschutz mit der F\u00f6rderung f\u00fcr den \u00f6kologischen Landbau (KULAP B10) nun m\u00f6glich. Dabei wird die KULAP-Pr\u00e4mie in voller H\u00f6he ausgezahlt, beim Vertragsnaturschutz zus\u00e4tzlich eine Pr\u00e4mie von 310 Euro pro Hektar um Kornblumen und Acker-Rittersporn eine Chance zu geben. Auch beim D\u00fcngeverzicht auf Vertragsnaturschutz\u00e4ckern wird bei Kombination mit der KULAP-\u00d6kof\u00f6rderung nun eine Pr\u00e4mie von 120 Euro pro Hektar gew\u00e4hrt.<br \/>\nAuch f\u00fcr die Teichwirte wird durch deutlich erh\u00f6hte Pr\u00e4mien die naturvertr\u00e4gliche Bewirtschaftung der Teiche gesichert. Bisher lag die Pr\u00e4mie f\u00fcr eine besonders naturvertr\u00e4gliche Bewirtschaftung zwischen 490 und 530 Euro je Hektar. Diese Pr\u00e4mie wird nun je nach Auflagen auf 640 bis 690 Euro erh\u00f6ht. Auch die Pr\u00e4mie f\u00fcr den Nutzungsverzicht aus Artenschutzgr\u00fcnden in ausgew\u00e4hlten Teichen steigt von 590 Euro pro Hektar auf 720 Euro pro Hektar.<\/p>\n<p>Alle \u00c4nderungen stehen unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die EU-Kommission.<\/p>\n<p>Die Antragstellung beginnt am 7. Januar und endet am 28. Februar 2020. Interessierte Land- und Teichwirte sowie Sch\u00e4fer werden gebeten, sich bald mit der f\u00fcr sie zust\u00e4ndigen unteren Naturschutzbeh\u00f6rde in Verbindung zu setzen. Bei allen Ma\u00dfnahmen sind Neuantragstellungen f\u00fcr f\u00fcnf Jahre m\u00f6glich, alternativ k\u00f6nnen f\u00fcr auslaufende Vereinbarungen Anschlussverpflichtungen mit einer Laufzeit von drei Jahren vereinbart werden. In diesen F\u00e4llen ist kein Beratungsgespr\u00e4ch an der unteren Naturschutzbeh\u00f6rde erforderlich, es wird jedoch empfohlen sich auch in diesen F\u00e4llen mit der unteren Naturschutzbeh\u00f6rde abzustimmen. Sofern vom Bewirtschafter inhaltliche \u00c4nderungen gew\u00fcnscht sind oder neue Fl\u00e4chen hinzugenommen werden sollen, ist auf jeden Fall eine Neuantragstellung f\u00fcr f\u00fcnf Jahre erforderlich.<\/p>\n<p>&#8222;Nachdem die Staatsregierung die Mittel f\u00fcr den Vertragsnaturschutz im Rahmen des Nachtragshaushaltes 2020 um fast 15 Millionen Euro erh\u00f6ht, freue ich mich auf zus\u00e4tzliche Partner. Ich rufe alle Landwirte zum Mitmachen beim Vertragsnaturschutz auf&#8220;, appellierte Glauber.<\/p>\n<p>Quelle:stmuv.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Glauber: Vertragsnaturschutzprogramm bringt mehr Mittel Umsetzung des Volksbegehrens Plus durch kooperativen Naturschutz Beim Vertragsnaturschutz werden die Pr\u00e4mien insbesondere f\u00fcr Weidetierhalter, Bewirtschafter von Streuobstwiesen und Teichwirte wesentlich erh\u00f6ht. 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