{"id":13151,"date":"2020-01-04T08:05:46","date_gmt":"2020-01-04T07:05:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13151"},"modified":"2020-01-04T08:05:46","modified_gmt":"2020-01-04T07:05:46","slug":"starkniederschlaege-in-sueddeutschland-nehmen-zu-ab-2020-neue-klimamodelle-im-einsatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13151","title":{"rendered":"Starkniederschl\u00e4ge in S\u00fcddeutschland nehmen zu Ab 2020 neue Klimamodelle im Einsatz"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Starkniederschl\u00e4ge in S\u00fcddeutschland nehmen zu<br \/>\nAb 2020 neue Klimamodelle im Einsatz<\/p>\n<p>Der Klimawandel f\u00fchrt nach aktuellem wissenschaftlichen Kenntnisstand dazu, dass Starkregen in Intensit\u00e4t und H\u00e4ufigkeit zuk\u00fcnftig zunehmen wird. Die l\u00e4nder\u00fcbergreifende Kooperation KLIWA wird sich im kommenden Jahr in einem neuen Projekt mit diesem Thema befassen. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte anl\u00e4sslich des 20-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums von KLIWA: &#8222;Der Klimawandel f\u00fchrt nach ersten Erkenntnissen zu immer mehr lokalen, kurzzeitigen Starkregen. Mit unserer l\u00e4nder\u00fcbergreifenden Kooperation wollen wir die Auswirkungen des Klimawandels besser verstehen und unsere Klimaanpassungsstrategien weiterentwickeln. Ab 2020 werden wir die neueste Generation von Klimamodellen auswerten, um in Zukunft auch kleinr\u00e4umige Starkniederschl\u00e4ge darstellen zu k\u00f6nnen. Das Erforschen der Gegenwart soll einen Blick in die Zukunft erm\u00f6glichen. Je genauer wir wissen, wo extreme Niederschl\u00e4ge zuk\u00fcnftig vermehrt auftreten k\u00f6nnen, desto besser kann man dagegen Vorsorge treffen. Der Schutz vor heftigem Starkregen und Sturzfluten ist eine wichtige S\u00e4ule des Hochwasserschutzes in Bayern.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=7057\" rel=\"attachment wp-att-7057\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7057\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/himmel-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/himmel-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/himmel.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Baden-W\u00fcrttembergs Umweltminister Franz Untersteller hob anl\u00e4sslich des Jubil\u00e4ums hervor: &#8222;Die letzten Jahre haben mehr als deutlich gezeigt, dass der Klimawandel S\u00fcddeutschland mit zunehmender Wirkung trifft. Trockenheit und Starkregenereignisse sind die sp\u00fcrbaren Folgen. Auf diese Herausforderungen m\u00fcssen wir reagieren. Die gemeinsame Forschung im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts KLIWA leistet in dieser Hinsicht seit zwei Jahrzehnten wertvolle Arbeit und liefert uns gute Grundlagen f\u00fcr unsere politischen Entscheidungen. Nur so konnten wir bereits 2005 aktiv auf den sich abzeichnenden Klimawandel reagieren. So haben wir zum Beispiel einen Klimawandelfaktor f\u00fcr die Bemessung von Hochwasserschutzanlagen in Baden-W\u00fcrttemberg eingef\u00fchrt. Das tr\u00e4gt dazu bei, dass Anpassungsma\u00dfnahmen in der Zukunft nicht zu immensen Kosten f\u00fcr die folgenden Generationen f\u00fchren. Auch unser Hochwasser-, Niedrigwasser- und Starkregenmanagement entwickeln wir permanent weiter.&#8220;<\/p>\n<p>Ulrike H\u00f6fken, Umweltministerin von Rheinland-Pfalz, erg\u00e4nzte: &#8222;Ich bin froh, dass wir uns seit 20 Jahren im S\u00fcden mit dem Thema Klimawandel und Wasserwirtschaft in einem Gemeinschaftsprojekt befassen. Die abnehmende Grundwasserneubildung, D\u00fcrreperioden und Starkregenereignisse der letzten Jahre haben uns in Rheinland-Pfalz drastisch vor Augen gef\u00fchrt, wie wichtig es ist, bereits heute auf den sich abzeichnenden Klimawandel zu reagieren und uns anzupassen. Die KLIWA-Erkenntnisse bilden hierbei eine wichtige Grundlage. So haben wir beispielsweise erst k\u00fcrzlich auf Grundlage der KLIWA-Ergebnisse unser Strategiepapier &#8218;Auswirkungen des Klimawandels auf die Trinkwasserversorgung &amp;ndash; Anpassungsstrategien zur Daseinsvorsorge&#8216; f\u00fcr Rheinland-Pfalz auf den Weg gebracht.&#8220;<\/p>\n<p>Der Klimawandel und seine Folgen treten immer deutlicher zutage: Neun der zehn bisher w\u00e4rmsten Jahre wurden im 21. Jahrhundert gemessen, und die Temperaturen steigen weiter an. Insbesondere Starkregenereignisse haben eine hohe regionale Relevanz, da sie in k\u00fcrzester Zeit zu Hochwasser und teils immensen Sch\u00e4den f\u00fchren k\u00f6nnen. Mittels neuester und hochaufgel\u00f6ster Klimamodelle untersucht die KLIWA im Rahmen eines neuen Projekts im kommenden Jahr, wie sich die lokalen Starkregenereignisse zuk\u00fcnftig ver\u00e4ndern. Mit den Ergebnissen soll wissenschaftlich best\u00e4tigt werden, wie sich H\u00e4ufigkeit und Intensit\u00e4t von Starkregen aufgrund des Klimawandels ver\u00e4ndern. Damit werden auch Aussagen dar\u00fcber m\u00f6glich, wie sich Starkniederschlagsereignisse in S\u00fcddeutschland r\u00e4umlich verteilen. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen wird der Klimaanpassungsbedarf ermittelt und es werden f\u00fcr die jeweiligen St\u00e4dte und Gemeinden entsprechende Anpassungsma\u00dfnahmen entwickelt.<\/p>\n<p>Die KLIWA (&#8222;Klimaver\u00e4nderung und Konsequenzen f\u00fcr die Wasserwirtschaft&#8220;) ist eine Kooperation der Bundesl\u00e4nder Baden-W\u00fcrttemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Deutschen Wetterdienst. Seit 20 Jahren untersucht die KLIWA die klimawandelbedingten Ver\u00e4nderungen im Wasserhaushalt und erarbeitet Handlungsempfehlungen zur Anpassung. Im Fokus der ersten KLIWA-Jahre standen die Auswirkungen des Klimawandels auf das Hochwasser- und Niedrigwassergeschehen. Nach und nach wurde der Aufgabenbereich der KLIWA um die Schwerpunktthemen Grundwasser, Gew\u00e4sser\u00f6kologie, Boden und aktuell Starkregen erweitert.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse der KLIWA werden im regelm\u00e4\u00dfig aktualisierten &#8222;KLIWA-Monitoringbericht&#8220; sowie im Rahmen von KLIWA-Symposien und durch verschiedene KLIWA-Hefte, Kurzberichte, Brosch\u00fcren und Vortr\u00e4ge ver\u00f6ffentlicht. Das n\u00e4chste KLIWA-Symposium wird im Jahr 2021 in Rheinland-Pfalz stattfinden.<\/p>\n<p>Quelle: stmuv.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Starkniederschl\u00e4ge in S\u00fcddeutschland nehmen zu Ab 2020 neue Klimamodelle im Einsatz Der Klimawandel f\u00fchrt nach aktuellem wissenschaftlichen Kenntnisstand dazu, dass Starkregen in Intensit\u00e4t und H\u00e4ufigkeit zuk\u00fcnftig zunehmen wird. Die l\u00e4nder\u00fcbergreifende Kooperation KLIWA wird sich im kommenden Jahr in einem neuen Projekt mit diesem Thema befassen. 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