{"id":13132,"date":"2019-12-28T08:30:57","date_gmt":"2019-12-28T07:30:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13132"},"modified":"2019-12-28T08:30:57","modified_gmt":"2019-12-28T07:30:57","slug":"bayerns-gesundheitsministerin-ruft-zu-frueherkennungs-und-vorsorgeuntersuchungen-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13132","title":{"rendered":"Bayerns Gesundheitsministerin ruft zu Fr\u00fcherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen auf"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Huml: Im neuen Jahr Vorsorgeuntersuchung einplanen &#8211; Bayerns Gesundheitsministerin ruft zu Fr\u00fcherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen auf<\/p>\n<p>Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hat dazu aufgerufen, im neuen Jahr Vorsorge- und Fr\u00fcherkennungsangebote der gesetzlichen Krankenkassen wahrzunehmen. Huml betonte am Freitag: &#8222;Vorsorge-Untersuchungen sollten nicht aus Angst vor einer schlechten Nachricht gemieden werden. Denn viele Krankheiten &#8211; selbst einige Krebsarten &#8211; sind heilbar, wenn sie rechtzeitig erkannt werden.&#8220;<\/p>\n<p>Die Ministerin f\u00fcgte hinzu: &#8222;Unser Bayerischer Pr\u00e4ventionsbericht, den wir 2019 vorgestellt haben, zeigt, dass Angebote der Vorsorge und Fr\u00fcherkennung je nach Altersgruppe unterschiedlich wahrgenommen werden. Mein Ziel ist es, insgesamt mehr Menschen zur Wahrnehmung der Vorsorge- und Fr\u00fcherkennungsangebote zu bewegen.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=1235\" rel=\"attachment wp-att-1235\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1235\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/stop.png\" alt=\"\" width=\"274\" height=\"258\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Ministerin hob hervor: &#8222;Bei den Vorsorgeuntersuchungen des Kindesalters, den sogenannten &#8218;U-Untersuchungen&#8216;, werden bereits ganz hervorragende Teilnahmequoten erreicht &#8211; durchschnittlich sind es rund 97 % aller Kinder, deren Eltern zuverl\u00e4ssig daf\u00fcr sorgen, dass ihre Kleinen zur &#8218;U&#8216; kommen. Dagegen besteht bei der Jugendgesundheitsuntersuchung J1 im Alter von 12 bis 14 Jahren noch Steigerungsbedarf.&#8220; Landesweit hatten im Jahr 2015 nur 42 % der Jugendlichen daran teilgenommen. Einer Studie des Bayerischen Landesamts f\u00fcr Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zufolge ist die mangelnde Bekanntheit der J1-Untersuchung der h\u00e4ufigste Grund f\u00fcr eine Nicht-Teilnahme. Vor diesem Hintergrund f\u00f6rderte das bayerische Gesundheitsministerium eine Kampagne zur J1 mit altersgerechten Informationsmaterialen (www.j1-untersuchung.de) &#8211; mit Erfolg, die Teilnahmerate konnte im Modellprojekt um bis zu 16 % gesteigert werden. Inzwischen wird der Flyer &#8222;Dein Ticket zur J1&#8220; bayernweit im Rahmen der Impfbuchdurchsicht in den 6. Klassen durch die Gesundheits\u00e4mter verteilt.<\/p>\n<p>Huml erg\u00e4nzte: &#8222;Steigerungsbedarf sehe ich auch bei den Vorsorgeuntersuchungen im Erwachsenenalter, etwa beim Mammographie-Screening zur Fr\u00fcherkennung von Brustkrebs. Daran nahmen in Bayern im Jahr 2016 nur 44 % der anspruchsberechtigten Frauen teil. Die Darmkrebsfr\u00fcherkennung nehmen sogar bundesweit nur ca. 17 % der anspruchsberechtigten M\u00e4nner und Frauen wahr.&#8220;<\/p>\n<p>Die Ministerin verwies auf weitere Vorsorgem\u00f6glichkeiten: &#8222;Im Gesundheits-Check-up f\u00fcr Erwachsene werden wichtige gesundheitliche Risiken und Belastungen erfasst und auch der Impfstatus \u00fcberpr\u00fcft, um Erkrankungen rechtzeitig vorzubeugen. Daf\u00fcr wurde der bisherige &#8222;Check-up 35&#8243; weiterentwickelt und die mit der Untersuchung verbundene Beratung verst\u00e4rkt. Ich hoffe, dass der weiterentwickelte Check-up nun von mehr M\u00e4nnern und Frauen als bisher wahrgenommen wird. Zuletzt (2016) war es deutschlandweit nur ein Viertel der Anspruchsberechtigten.&#8220;<\/p>\n<p>Versicherte ab 35 Jahren k\u00f6nnen den Check-up 35 nun alle drei Jahre in Anspruch nehmen. Zus\u00e4tzlich kann der Check-up 35 einmalig im Alter von 18 bis 34 Jahren genutzt werden. Die Kosten tragen die gesetzlichen Krankenkassen.<\/p>\n<p>Ist es medizinisch angezeigt, stellen \u00c4rztinnen und \u00c4rzte eine individuelle Pr\u00e4ventionsempfehlung f\u00fcr Leistungen zur verhaltensbezogenen Pr\u00e4vention aus, z.B. zur Bewegung oder zur F\u00f6rderung einer gesunden Ern\u00e4hrung. Dabei verweisen sie an die Krankenkassen, die \u00fcber gepr\u00fcfte und anerkannte Pr\u00e4ventionsangebote informieren und unter bestimmten Voraussetzungen auch einen Teil der Kurskosten \u00fcbernehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Quelle:stmgp.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Huml: Im neuen Jahr Vorsorgeuntersuchung einplanen &#8211; Bayerns Gesundheitsministerin ruft zu Fr\u00fcherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen auf Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hat dazu aufgerufen, im neuen Jahr Vorsorge- und Fr\u00fcherkennungsangebote der gesetzlichen Krankenkassen wahrzunehmen. 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