{"id":13115,"date":"2019-12-22T07:59:39","date_gmt":"2019-12-22T06:59:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13115"},"modified":"2019-12-22T07:59:39","modified_gmt":"2019-12-22T06:59:39","slug":"neuregelung-zum-wolf-schafft-rechtssicherheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13115","title":{"rendered":"Neuregelung zum Wolf schafft Rechtssicherheit"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Naturschutz\/Biologische Vielfalt<\/p>\n<p>Neuregelung zum Wolf schafft Rechtssicherheit<\/p>\n<p>Bundestag beschlie\u00dft \u00c4nderung des Naturschutzrechts<\/p>\n<p>Der Bundestag hat heute neue Regelungen zum Umgang mit dem Wolf<br \/>\nbeschlossen. Mit der \u00c4nderung des Bundesnaturschutzgesetzes werden<br \/>\nberechtigte Sorgen der Bev\u00f6lkerung, die Interessen der Weidetierhaltung<br \/>\nund der Schutz des Wolfs als streng gesch\u00fctzter Tierart in einen<br \/>\nangemessenen Ausgleich gebracht. Die Novelle muss noch den Bundesrat<br \/>\npassieren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=13116\" rel=\"attachment wp-att-13116\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-13116\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P1020273-1-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P1020273-1-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P1020273-1-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P1020273-1-768x510.jpg 768w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P1020273-1-1536x1020.jpg 1536w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P1020273-1-220x146.jpg 220w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/P1020273-1.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bundesumweltministerin Svenja Schulze: \u201eDie Neuregelung zeigt, dass wir<br \/>\nberechtigte Sorgen der Bev\u00f6lkerung und die Interessen der Weidetierhaltung<br \/>\nernst nehmen. Dies schlie\u00dft auch die Hobbytierhalter ein. Der Herdenschutz<br \/>\nist dabei von zentraler Bedeutung, denn Nutztierrisse in Wolfsgebieten<br \/>\nlassen sich nur durch gute und fl\u00e4chendeckende Herdenschutzma\u00dfnahmen<br \/>\neffektiv verhindern. Daher habe ich mich gemeinsam mit meiner Amtskollegin<br \/>\nJulia Kl\u00f6ckner auch daf\u00fcr eingesetzt, dass die<br \/>\nFinanzierungsm\u00f6glichkeiten etwa f\u00fcr Herdenschutzhunde und &#8211;z\u00e4une auf<br \/>\neurop\u00e4ischer und nationaler Ebene verbessert werden. Dies betrifft sowohl<br \/>\ndie Kosten f\u00fcr die Anschaffung als auch den Aufwand f\u00fcr die laufende<br \/>\nUnterhaltung.\u201c<\/p>\n<p>Die R\u00fcckkehr des Wolfs nach Deutschland, der hier seit Mitte des 19.<br \/>\nJahrhunderts nach jahrhundertelanger Verfolgung faktisch ausgerottet war,<br \/>\nist ein Erfolg des Artenschutzes. Zugleich entstehen dadurch neue<br \/>\nHerausforderungen, insbesondere f\u00fcr die Weidetierhaltung. Der<br \/>\nGesetzentwurf schafft mehr Rechtssicherheit bei der im Einzelfall<br \/>\nnotwendigen Entnahme von W\u00f6lfen, wenn trotz Herdenschutzma\u00dfnahmen ernste<br \/>\nwirtschaftliche Sch\u00e4den drohen.<\/p>\n<p>Zudem wird eine Regelung f\u00fcr den Fall getroffen, dass sich Nutztierrisse<br \/>\nkeinem bestimmten Wolf eines Rudels zuordnen lassen oder dieser sich im<br \/>\nGel\u00e4nde nicht mit hinreichender Sicherheit von anderen W\u00f6lfen<br \/>\nunterscheiden l\u00e4sst. Der Abschuss von einzelnen Rudelmitgliedern darf dann<br \/>\nnur im r\u00e4umlichen und zeitlichen Zusammenhang zu einem Rissereignis<br \/>\nerfolgen, bis die Nutztierrisse aufh\u00f6ren.<\/p>\n<p>In jedem Fall d\u00fcrfen W\u00f6lfe nur abgeschossen werden, wenn die zust\u00e4ndige<br \/>\nNaturschutzbeh\u00f6rde eine artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung erteilt<br \/>\nhat. Wie der Bundestag nun noch einmal klargestellt hat, setzt eine<br \/>\nAusnahme immer voraus, dass weitere Sch\u00e4den nicht durch zumutbare<br \/>\nHerdenschutzma\u00dfnahmen vermieden werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In Umsetzung der Empfehlungen internationaler Naturschutz\u00fcbereinkommen ist<br \/>\nvorgesehen, dass Wolfshybriden durch die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden zu<br \/>\nentnehmen sind. Zudem sollen Regelungen zur Mitwirkung von<br \/>\nJagdaus\u00fcbungsberechtigten bei beh\u00f6rdlich angeordneten Entnahmen getroffen<br \/>\nwerden.<\/p>\n<p>Die Sicherheit des Menschen hat beim Umgang mit dem Wolf stets oberste<br \/>\nPriorit\u00e4t. Um eine Gew\u00f6hnung von W\u00f6lfen an den Menschen und die damit<br \/>\nverbundenen Risiken von vornherein zu verhindern, soll nun das F\u00fcttern und<br \/>\nAnlocken mit Futter von wildlebenden W\u00f6lfen verboten und als<br \/>\nOrdnungswidrigkeit geahndet werden.<\/p>\n<p>Quelle:bmu.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Naturschutz\/Biologische Vielfalt Neuregelung zum Wolf schafft Rechtssicherheit Bundestag beschlie\u00dft \u00c4nderung des Naturschutzrechts Der Bundestag hat heute neue Regelungen zum Umgang mit dem Wolf beschlossen. Mit der \u00c4nderung des Bundesnaturschutzgesetzes werden berechtigte Sorgen der Bev\u00f6lkerung, die Interessen der Weidetierhaltung und der Schutz des Wolfs als streng gesch\u00fctzter Tierart in einen angemessenen Ausgleich gebracht. 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