{"id":13109,"date":"2019-12-19T08:23:47","date_gmt":"2019-12-19T07:23:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13109"},"modified":"2019-12-19T08:23:47","modified_gmt":"2019-12-19T07:23:47","slug":"einigung-auf-fangquoten-2020-fuer-die-nordsee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13109","title":{"rendered":"Einigung auf Fangquoten 2020 f\u00fcr die Nordsee"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Einigung auf Fangquoten 2020 f\u00fcr die Nordsee<br \/>\nBei der Tagung des EU-Fischereirats am 16. und 17. Dezember 2019 in Br\u00fcssel haben sich die Fischereiministerinnen und Fischereiminister auf die Gesamtfangmengen (TACs) und Fangquoten f\u00fcr die Fischerei f\u00fcr das kommende Jahr 2020 geeinigt. Dies betrifft insbesondere die Fischbest\u00e4nde f\u00fcr die Nordsee und den Nordostatlantik. Die TACs und Quoten f\u00fcr die Ostsee hatte der Rat bereits im Oktober 2019 beschlossen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=8913\" rel=\"attachment wp-att-8913\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-8913\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/angeln-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/angeln-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/angeln.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Planungssicherheit f\u00fcr deutsche Fischer durch \u00fcberwiegend stabile Quoten &#8211; Sorgen bereitet der Nordseekabeljau<br \/>\nZum Abschluss der Verhandlungen der Europ\u00e4ischen Fischereiminister in Br\u00fcssel \u00fcber die Fangquoten f\u00fcr das kommende Jahr erkl\u00e4rte Bundesministerin Julia Kl\u00f6ckner: &#8222;Im kommenden Jahr sind die Fangm\u00f6glichkeiten in der Nordsee insgesamt zufriedenstellend mit den \u00fcblichen Schwankungen bei einzelnen Best\u00e4nden.&#8220; So sind die Heringsquoten gegen\u00fcber dem Vorjahr konstant geblieben, die Quoten bei Schellfisch und Makrele steigen, und die Quote bei Scholle sinkt leicht um 3 Prozent, bei Seelachs um 15 Prozent. Gro\u00dfe Sorge bereite hingegen der Kabeljau in der Nordsee, wo ein drastischer Bestandseinbruch zu verzeichnen ist. Dementsprechend musste die Fangmenge f\u00fcr den Kabeljau um 50 Prozent gesenkt werden, wie es vorher zwischen Norwegen und der EU f\u00fcr diesen gemeinsam bewirtschafteten Bestand vereinbart worden war. Diese Senkung ist zwingend, um die Erholungschancen f\u00fcr diesen Bestand nicht zu gef\u00e4hrden. Der Bestand soll dar\u00fcber hinaus durch zus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahmen wie Schlie\u00dfung von Gebieten mit hoher Laichkonzentration gesch\u00fctzt werden. Weitere Schutzma\u00dfnahmen sollen zudem zwischen Norwegen und der EU in Angriff genommen werden.<br \/>\nAnsonsten wird das Ziel der Gemeinsamen Fischereipolitik, sp\u00e4testens 2020 die Best\u00e4nde nachhaltig zu bewirtschaften, damit in der Nordsee f\u00fcr nahezu alle Best\u00e4nde erreicht. Damit werde der besorgniserregenden Lage bei f\u00fcr die deutsche Fischerei wichtigen Best\u00e4nden Rechnung getragen. Gleichzeitig sei eine Balance geschaffen zwischen der wirtschaftlichen Situation und den Anliegen der K\u00fcstenfischer und ihrer Familien sowie der Notwendigkeit, die langfristige Erholung der Best\u00e4nde durch eine nachhaltige Bewirtschaftung zu erm\u00f6glichen, so die Ministerin.<\/p>\n<p>Wissenschaft ist Basis f\u00fcr Quoten<br \/>\nDie Fangmengen f\u00fcr 2020 wurden grunds\u00e4tzlich auf Basis der wissenschaftlichen Empfehlungen des Internationalen Rates f\u00fcr Meeresforschung (ICES) festgelegt. Dieser hatte insbesondere f\u00fcr Kabeljau in der Nordsee eine drastische K\u00fcrzung der Fangmenge empfohlen, um eine nachhaltige Bewirtschaftung dieses Bestandes sicherzustellen.<br \/>\n&#8222;Die Fischereiministerinnen und Fischereiminister haben mit ihren Beschl\u00fcssen bei wichtigen Fischbest\u00e4nden Verantwortung bewiesen. Der rechtzeitige Abschluss der Fischereiverhandlungen mit Norwegen schafft zus\u00e4tzliche Planungssicherheit zu Beginn der neuen Fangsaison&#8220;, betont Bundesfischereiministerin Julia Kl\u00f6ckner und f\u00fcgte hinzu: &#8222;Fischereipolitik mit Augenma\u00df n\u00fctzt der Natur, den Fischern und den Verbraucherinnen und Verbrauchern.&#8220;<\/p>\n<p>EU- und deutsche Quoten 2020 bei wichtigen Nordseebest\u00e4nden und Makrele<br \/>\nBestand EU-Quote<br \/>\n(Angaben in Tonnen) Deutsche Quote<br \/>\n(Angaben in Tonnen) Ver\u00e4nderung EU-Quote 2020\/2019<br \/>\n(Angaben in %)<br \/>\nHering 230.755 39.404 \u00b10 %<br \/>\nScholle 89.728 5.177 -3 %<br \/>\nSeelachs 38.110 8.314 -15 %<br \/>\nKabeljau 12.216 1.584 -50 %<br \/>\nSchellfisch 27.753 1.288 +23 %<br \/>\nMakrele<br \/>\n(Nordost-atlantik) 368.031 23.416 +41%<\/p>\n<p>Quelle:bmel.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Einigung auf Fangquoten 2020 f\u00fcr die Nordsee Bei der Tagung des EU-Fischereirats am 16. und 17. 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