{"id":13101,"date":"2019-12-16T08:46:34","date_gmt":"2019-12-16T07:46:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13101"},"modified":"2019-12-16T08:46:34","modified_gmt":"2019-12-16T07:46:34","slug":"internationaler-klimaschutz-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13101","title":{"rendered":"Internationaler Klimaschutz"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Madrid:<\/span><\/p>\n<p>Internationaler Klimaschutz<\/p>\n<p>25. Weltklimakonferenz: &#8222;Jetzt nach vorne schauen&#8220;<\/p>\n<p>Die Weltklimakonferenz in Madrid ist heute mit zwei Tagen Versp\u00e4tung zu<br \/>\nEnde gegangen. Zu den Beschl\u00fcssen z\u00e4hlte ein Aufruf zu h\u00f6heren<br \/>\nKlimaschutzzusagen im n\u00e4chsten Jahr. Die Europ\u00e4ische Union hatte bereits<br \/>\nbeim Europ\u00e4ischen Rat in dieser Woche beschlossen, bis 2050 klimaneutral<br \/>\nzu werden und ihr Klimaziel f\u00fcr 2030 zu \u00fcberarbeiten. Daf\u00fcr gab es viel<br \/>\nAnerkennung, gerade von kleinen Inselstaaten, die besonders vom Klimawandel<br \/>\nbedroht sind. Bis zur n\u00e4chsten Weltklimakonferenz Ende 2020 in Glasgow<br \/>\nsollen alle Vertragsstaaten \u00fcberarbeitete Klimaschutzzusagen f\u00fcr das<br \/>\nn\u00e4chste Jahrzehnt sowie eine Langfriststrategie bis 2050 vorlegen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=7477\" rel=\"attachment wp-att-7477\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7477\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P1020626-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P1020626-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/P1020626.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bundesumweltministerin Svenja Schulze: \u201eDas waren harte Verhandlungen in<br \/>\nMadrid. Leider werden die Ergebnisse den dringend n\u00f6tigen Fortschritten<br \/>\nbeim Klimaschutz nicht gerecht. Ich bin aber froh, dass wir alle Versuche<br \/>\nabwehren konnten, das Pariser Klimaschutzabkommen aufzuweichen. In Madrid<br \/>\nhat sich erneut gezeigt: Es braucht viel Kraft, die Staaten der Welt<br \/>\nzusammenzuhalten. Wenn wir die Erderhitzung erfolgreich bek\u00e4mpfen wollen,<br \/>\nist aber Zusammenhalt, ist der gemeinsame Wille zum Handeln unverzichtbar.<br \/>\nDie Bremser d\u00fcrfen nicht den Takt vorgeben. In Madrid standen am Ende alle<br \/>\nzum Pariser Klimaabkommen, aber wir m\u00fcssen alle schneller werden bei der<br \/>\nBek\u00e4mpfung des Klimawandels. Jetzt gilt es, nach vorne zu schauen. Europa<br \/>\nwird 2020 mit gutem Beispiel vorangehen. Wir Europ\u00e4er sind die erste<br \/>\ngro\u00dfe Volkswirtschaft, die ihre Klimaschutzzusage im n\u00e4chsten Jahr<br \/>\ndeutlich anheben wird. Daf\u00fcr gab es in Madrid viel Anerkennung, gerade von<br \/>\nden kleinen Inselstaaten. Diese Zusage verbinden wir mit der Erwartung an<br \/>\nandere gro\u00dfe Volkswirtschaften, n\u00e4chstes Jahr ebenfalls neue Zusagen<br \/>\nvorzulegen.\u201c<\/p>\n<p>Die EU-Kommission wird bis zum Sommer 2020 einen Plan vorlegen, um das<br \/>\nKlimaziel der EU von derzeit 40 Prozent weniger CO2 gegen\u00fcber 1990 auf 50<br \/>\nbis 55 Prozent zu erh\u00f6hen. Als EU-Ratspr\u00e4sidentschaft wird Deutschland im<br \/>\nzweiten Halbjahr 2020 dabei eine wichtige Rolle spielen. Dabei wird es auch<br \/>\ndarum gehen, andere gro\u00dfe Volkswirtschaften zu einem gemeinsamen<br \/>\nVorangehen zu bewegen. Die gemeinsamen Gipfel der EU mit China spielen<br \/>\ndabei eine wichtige Rolle.<\/p>\n<p>Bei der Klimakonferenz in Madrid ging es auch darum, festzulegen, nach<br \/>\nwelchen Regeln die CO2-Einsparungen aus internationalen<br \/>\nKlimaschutzprojekten angerechnet werden (\u201eMarktmechanismen\u201c). Die EU<br \/>\nund zahlreiche andere ambitionierte Staaten hatten sich daf\u00fcr eingesetzt,<br \/>\ndass diese Mechanismen die bestehenden Pariser Klimaschutzziele nicht<br \/>\nverw\u00e4ssern d\u00fcrfen. Am Ende gab es Fortschritte, die eine Entscheidung im<br \/>\nn\u00e4chsten Jahr m\u00f6glich erscheinen lassen.<\/p>\n<p>Diese Klimakonferenz war weniger von konkreten Verhandlungen \u00fcber Regeln<br \/>\ngepr\u00e4gt als fr\u00fchere Weltklimakonferenzen. Daf\u00fcr stand in vielen bi- und<br \/>\nmultilateralen Gespr\u00e4chen der Austausch im Vordergrund, wie die jeweiligen<br \/>\nStaaten ihre Klimaschutzpolitik verbessern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Schulze: \u201eDie Klimakonferenzen m\u00fcssen sich ver\u00e4ndern, aber sie bleiben<br \/>\nwichtig. Die Bedeutung der Verhandlungen \u00fcber Detailregelungen wird weiter<br \/>\nabnehmen, denn die f\u00fcr die Umsetzung des Pariser Abkommmens n\u00f6tigen<br \/>\nRegeln sind weitgehend vorhanden. Der Austausch \u00fcber neue umwelt- und<br \/>\nklimafreundliche Industrietechnologien und Politikans\u00e4tze, die zu mehr<br \/>\nKlimaschutz f\u00fchren k\u00f6nnen, wird mehr und mehr zum Kern der Konferenz. Das<br \/>\nentspricht auch dem Geist des Pariser Abkommens. Wir lernen voneinander und<br \/>\nwir sind solidarisch mit den \u00e4rmsten Staaten und helfen ihnen beim Kampf<br \/>\ngegen den Klimawandel. Ich habe in vielen bilateralen Gespr\u00e4chen erfahren,<br \/>\nwie die einzelnen L\u00e4nder an neuen Klimaschutzma\u00dfnahmen arbeiten und<br \/>\ndaf\u00fcr geworben, gemeinsam mehr zu tun.\u201c<\/p>\n<p>Weitere Informationen<\/p>\n<p>\u00dcbersicht \u00fcber die internationalen COP25-Initiativen des BMU zu<br \/>\nKlimafinanzen, Klimaanpassung und Klimaschutz:<br \/>\nhttps:\/\/www.bmu.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=Y\/XGbnbRXjOFtmu6afWoEuWA3ue8qgMcuxwv6kMfWqyBuBNZyf9LoKSsg41K6FIQ<\/p>\n<p>Quelle:bmu.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Madrid: Internationaler Klimaschutz 25. Weltklimakonferenz: &#8222;Jetzt nach vorne schauen&#8220; Die Weltklimakonferenz in Madrid ist heute mit zwei Tagen Versp\u00e4tung zu Ende gegangen. Zu den Beschl\u00fcssen z\u00e4hlte ein Aufruf zu h\u00f6heren Klimaschutzzusagen im n\u00e4chsten Jahr. 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