{"id":13079,"date":"2019-12-09T08:31:33","date_gmt":"2019-12-09T07:31:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13079"},"modified":"2019-12-09T08:31:33","modified_gmt":"2019-12-09T07:31:33","slug":"neue-investitionskostenfoerderung-fuer-pflegeplaetze-ist-gestartet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13079","title":{"rendered":"Neue Investitionskostenf\u00f6rderung f\u00fcr Pflegepl\u00e4tze ist gestartet"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">M\u00fcnchen:<\/span><\/p>\n<p>Huml: Neue Investitionskostenf\u00f6rderung f\u00fcr Pflegepl\u00e4tze ist gestartet &#8211; Bayerns Gesundheitsministerin: Antr\u00e4ge k\u00f6nnen jetzt gestellt werden<\/p>\n<p>Die neue Investitionskostenf\u00f6rderung des Freistaats Bayern f\u00fcr station\u00e4re Pflegepl\u00e4tze ist jetzt gestartet. Darauf hat Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml am Sonntag hingewiesen. Huml betonte: &#8222;Mit unserem F\u00f6rderprogramm &#8218;PflegesoNah&#8216; wollen wir nicht nur neue Pflegepl\u00e4tze schaffen, sondern auch bestehende Pl\u00e4tze weiterentwickeln. Antr\u00e4ge k\u00f6nnen jetzt gestellt werden. Ziel ist es, allein im Jahr 2020 bis zu 1.000 Pflegepl\u00e4tze zu f\u00f6rdern. Im aktuellen Doppelhaushalt 2019\/20 sind rund 120 Millionen Euro veranschlagt.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=4845\" rel=\"attachment wp-att-4845\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4845\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/1euro.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Ministerin unterstrich: &#8222;Mit der F\u00f6rderung wollen wir nicht nur den demenzsensiblen Umbau oder die Modernisierung voranbringen, sondern auch die Schaffung von neuen Pflegepl\u00e4tzen und Begegnungsst\u00e4tten. Damit ist eine Abkehr vom klassischen Pflegeheim verbunden, das ausschlie\u00dflich Dauerpflege anbietet.&#8220;<\/p>\n<p>Huml erl\u00e4uterte: &#8222;Denn besonders unterst\u00fctzen wir dabei Pflegeheime mit kleinen Wohngruppen, die sich auf die Bed\u00fcrfnisse von Menschen mit Demenz ausrichten und in den sozialen Nahraum \u00f6ffnen. Das kann Kurzzeit-, Tages- oder Nachtpflegepl\u00e4tze umfassen, aber auch zum Beispiel einen offenen Mittagstisch, haushaltsnahe Dienstleistungen oder eine Begegnungsst\u00e4tte. Besonders f\u00f6rdern m\u00f6chten wir auch kleinteilige pflegerische Angebote.&#8220;<\/p>\n<p>Huml f\u00fcgte hinzu: &#8222;Gerade in kleineren Gemeinden oder im l\u00e4ndlichen Raum k\u00f6nnen solche Angebote sinnvoll sein. Unsere neue F\u00f6rderung erm\u00f6glicht beispielsweise ambulant betreute Wohngemeinschaften mit einer r\u00e4umlich getrennten Begegnungsst\u00e4tte in einem Geb\u00e4ude.&#8220;<\/p>\n<p>Die Ministerin erg\u00e4nzte: &#8222;Mit der F\u00f6rderung wollen wir insbesondere auch pflegerische Angebote im Kurzzeitwohnen f\u00fcr j\u00fcngere Pflegebed\u00fcrftige finanziell unterst\u00fctzen. Insgesamt brauchen wir stimmige Angebote, die Wohnen, soziale Kontakte, Unterst\u00fctzung und Pflege miteinander verbinden, die eine Versorgung in den eigenen vier W\u00e4nden durch individuelle Pflege- und Hilfearrangements m\u00f6glich machen. Umfassende Versorgungskonzepte f\u00f6rdern dar\u00fcber hinaus die Teilhabe unterst\u00fctzungsbed\u00fcrftiger Menschen und tragen zur Entlastung von pflegenden Angeh\u00f6rigen sowie sonstigen nahestehenden Personen bei.&#8220;<\/p>\n<p>Pflegeheime, die sich ins Quartier \u00f6ffnen, sollen h\u00f6her gef\u00f6rdert werden. F\u00fcr Heime, die sich \u00f6ffnen, ist eine F\u00f6rderung in H\u00f6he von bis zu 60.000 Euro pro Dauerpflegeplatz m\u00f6glich, ansonsten 40.000 Euro &#8211; h\u00f6chstens jedoch 90 % der f\u00f6rderf\u00e4higen Baukosten. Die F\u00f6rderung erfolgt ohne Rechtsanspruch als Festbetragsf\u00f6rderung im Rahmen der verf\u00fcgbaren Haushaltsmittel. Bei Umbau- und Modernisierungsma\u00dfnahmen handelt sich um eine Anteilsfinanzierung.<\/p>\n<p>Voraussetzung f\u00fcr die F\u00f6rderung ist unter anderem der nachgewiesene Bedarf an Pflegepl\u00e4tzen oder Begegnungsst\u00e4tten, die sozialr\u00e4umliche Planung (zum Beispiel basierend auf einem Seniorenpolitischen Gesamtkonzept), eine fachliche Konzeption sowie eine abgeschlossene bauliche Planung.<\/p>\n<p>Die genauen Voraussetzungen sind in der Richtlinie zur investiven F\u00f6rderung von Pflegepl\u00e4tzen sowie der Gestaltung von Pflege und Betreuung im sozialen Nahraum (F\u00f6rderrichtlinie PflegesoNah) geregelt, die (r\u00fcckwirkend zum 20. November 2019) am 4. Dezember 2019 in Kraft getreten ist. Neben der geplanten Richtlinie sind die allgemeinen haushaltsrechtlichen Bestimmungen Grundlage der F\u00f6rderung (z.B. der Verwaltungsvorschriften zu Art. 44 der Bayerischen Haushaltsordnung &amp;ndash; BayHO).<\/p>\n<p>Antr\u00e4ge f\u00fcr die F\u00f6rderung k\u00f6nnen jetzt an das f\u00fcr den Vollzug des Programms zust\u00e4ndige Landesamt f\u00fcr Pflege gerichtet werden. Die entsprechende F\u00f6rderrichtlinie wurde im Bayerischen Ministerialblatt ver\u00f6ffentlicht (siehe Internet unter https:\/\/www.verkuendung-bayern.de\/baymbl\/2019-510\/).<\/p>\n<p>Quelle: stmgp.bayern.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen: Huml: Neue Investitionskostenf\u00f6rderung f\u00fcr Pflegepl\u00e4tze ist gestartet &#8211; Bayerns Gesundheitsministerin: Antr\u00e4ge k\u00f6nnen jetzt gestellt werden Die neue Investitionskostenf\u00f6rderung des Freistaats Bayern f\u00fcr station\u00e4re Pflegepl\u00e4tze ist jetzt gestartet. 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