{"id":13076,"date":"2019-12-07T08:46:56","date_gmt":"2019-12-07T07:46:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13076"},"modified":"2019-12-07T08:46:56","modified_gmt":"2019-12-07T07:46:56","slug":"gemeinsam-mit-schaefereien-fuer-mehr-biologische-vielfalt-im-werratal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.frankensicht.de\/?p=13076","title":{"rendered":"Gemeinsam mit Sch\u00e4fereien f\u00fcr mehr biologische Vielfalt im Werratal"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\">Berlin:<\/span><\/p>\n<p>Gemeinsam mit Sch\u00e4fereien f\u00fcr mehr biologische Vielfalt im Werratal<\/p>\n<p>Neues Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt startet<\/p>\n<p>Wiesen, Weiden, Heiden &#8211; das sind Lebensr\u00e4ume, die das Werratal pr\u00e4gen<br \/>\nund zu einer Schatzgrube der Natur machen. Heute ist in Hessen ein Projekt<br \/>\ngestartet, das dort die Lebensr\u00e4ume der biologischen Vielfalt durch<br \/>\nH\u00fcteschafhaltung langfristig sch\u00fctzen und erhalten soll. Das<br \/>\nBundesumweltministerium f\u00f6rdert das Projekt bis 2025 mit 5,2 Millionen<br \/>\nEuro im Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Es wird vom Bundesamt f\u00fcr<br \/>\nNaturschutz (BfN) fachlich begleitet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/?attachment_id=11564\" rel=\"attachment wp-att-11564\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-11564\" src=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/IMG-20170516-WA0000-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/IMG-20170516-WA0000-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/IMG-20170516-WA0000-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/IMG-20170516-WA0000-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.frankensicht.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/IMG-20170516-WA0000.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bundesumweltministerin Svenja Schulze: \u201eDie Region Werratal mit Hohem<br \/>\nMei\u00dfner und Kaufunger Wald ist eine geologisch wie landschaftlich sehr<br \/>\nabwechslungsreiche Region. Hier konnten auch durch die traditionellen<br \/>\nLandnutzungen vor Ort, Lebensr\u00e4ume mit einer hohen biologischen Vielfalt<br \/>\nentstehen. Viele der wertvollen, mittlerweile selten gewordenen<br \/>\nMagerstandorte im Werratal sind jedoch gef\u00e4hrdet, etwa durch intensive<br \/>\nLandwirtschaft, Nutzungsaufgabe und Verbuschung. Mit dem Projekt \u201aSchaf<br \/>\nschafft Landschaft\u2018 sollen jetzt durch H\u00fcteschafhaltung<br \/>\nBiotopverbundkorridore etabliert werden. Der Schaftrieb hilft dabei,<br \/>\nwertvolle Standorte in der Region miteinander zu vernetzen und so die<br \/>\nLebensraum- und Artenvielfalt zu sichern und zu verbessern.\u201c<\/p>\n<p>BfN-Pr\u00e4sidentin Prof. Beate Jessel: \u201eDie H\u00fcteschafhaltung hat die<br \/>\neinzigartige, kleinstrukturierte Kulturlandschaft im Werratal in besonderem<br \/>\nMa\u00dfe gepr\u00e4gt und zur hohen biologischen Vielfalt in der Region erheblich<br \/>\nbeigetragen. In dem neuen Projekt werden Sch\u00e4fereibetriebe jetzt dabei<br \/>\nunterst\u00fctzt, eine tragf\u00e4hige H\u00fcteschafhaltung aufzubauen. Schafkorridore<br \/>\nsollen besser miteinander vernetzt, Weide- und Triftfl\u00e4chen gepflegt und<br \/>\naufgewertet werden. Von Anfang an sind dabei die Sch\u00e4ferinnen und Sch\u00e4fer<br \/>\nin das Projekt eingebunden. Die wissenschaftliche Begleitung des Vorhabens<br \/>\nstellt zus\u00e4tzlich sicher, dass die umgesetzten Ma\u00dfnahmen auf ihren Erfolg<br \/>\nhin gepr\u00fcft und bei Bedarf optimiert werden. F\u00fcr zuk\u00fcnftige Vorhaben<br \/>\nwerden diese Erfahrungen und Ergebnisse von gro\u00dfem Nutzen sein.\u201c<\/p>\n<p>Ziel von \u201eSchaf schafft Landschaft\u201c ist es, die selten gewordenen<br \/>\nLebensr\u00e4ume einer nachhaltig bewirtschafteten Kulturlandschaft langfristig<br \/>\nzu erhalten. Wertvolle Bereiche au\u00dferhalb der Schutzgebiete, wie magere<br \/>\nWiesen, Weiden, Streuobstbest\u00e4nde und Wegr\u00e4nder profitieren ebenso wie<br \/>\nMagerrasen und Wacholderheiden von der Pflege und Entwicklung von Fl\u00e4chen,<br \/>\ndie f\u00fcr die H\u00fcteschafhaltung geeignet sind. Zudem sollen Fl\u00e4chen<br \/>\nlangfristig gesichert werden. Der Schaftrieb hilft dabei, wertvolle<br \/>\nStandorte in der Hotspot-Region miteinander zu vernetzen. Das Werratal<br \/>\ngeh\u00f6rt zu den \u201eHotspots der biologischen Vielfalt\u201c, die eine besonders<br \/>\nhohe Dichte und Vielfalt charakteristischer Arten, Populationen und<br \/>\nLebensr\u00e4ume aufweisen.<\/p>\n<p>Im Rahmen des Projekts werden zudem Strategien zur Vermarktung der im<br \/>\nHotspot hergestellten Schafprodukte entwickelt. Die Unterst\u00fctzung beim<br \/>\nMarketing von Erzeugnissen wie Lammfleisch, Schafsk\u00e4se und Wolle sowie der<br \/>\ngeplante Aufbau eines regionalen Akteursnetzwerks k\u00f6nnen entscheidend zu<br \/>\neiner zukunftsf\u00e4higen, sozial und wirtschaftlich tragf\u00e4higen Schafhaltung<br \/>\nbeitragen. Die Ma\u00dfnahmen werden durch eine intensive<br \/>\n\u00d6ffentlichkeitsarbeit und durch Umweltbildung erg\u00e4nzt.<\/p>\n<p>\u201eStrahlkraft und Vorbildcharakter erreicht ein Projekt nur, wenn sich die<br \/>\nangesto\u00dfenen Ma\u00dfnahmen auf Dauer bew\u00e4hren. Dies wollen wir erreichen,<br \/>\nindem wir Akteure aus Wissenschaft und Praxis zusammenbringen und auch<br \/>\ndiejenigen mitentscheiden lassen, die die Ma\u00dfnahmen letztlich umsetzen\u201c,<br \/>\nso der Projektleiter Prof. Dr. Gert Rosenthal. Die Koordination und die<br \/>\nProjektleitung \u00fcbernimmt das Fachgebiet Landschafts- und<br \/>\nVegetations\u00f6kologie der Universit\u00e4t Kassel. Projektpartner sind das<br \/>\nFachgebiet f\u00fcr Betriebswirtschaft der Universit\u00e4t Kassel in Witzenhausen,<br \/>\nder Werra-Mei\u00dfner-Kreis und der Geo-Naturpark Frau-Holle-Land.<\/p>\n<p>Projekt-Steckbrief unter:<br \/>\nhttps:\/\/www.bmu.de\/presseverteiler\/lt.php?tid=gkghjE5ZqyC2EbR3IcVn6TcFE3rOu0i7ozwP3myAciSBuBNZyf+roKSsg41K6FIQ<\/p>\n<p>Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt<\/p>\n<p>Die Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) wird<br \/>\nseit 2011 durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt unterst\u00fctzt.<br \/>\nGef\u00f6rdert werden Vorhaben, denen im Rahmen der NBS eine gesamtstaatlich<br \/>\nrepr\u00e4sentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders<br \/>\nbeispielhafter Weise umsetzen. Die gef\u00f6rderten Ma\u00dfnahmen tragen dazu bei,<br \/>\nden R\u00fcckgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und<br \/>\nmittel- bis langfristig in einen positiven Trend umzukehren. Sie dienen dem<br \/>\nSchutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der biologischen<br \/>\nVielfalt und gehen \u00fcber die rechtlich geforderten Standards hinaus.<br \/>\nAkzeptanzbildende Ma\u00dfnahmen der Information und Kommunikation tragen dazu<br \/>\nbei, das gesellschaftliche Bewusstsein f\u00fcr die biologische Vielfalt zu<br \/>\nst\u00e4rken.<\/p>\n<p>Quelle: bmu.bund.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin: Gemeinsam mit Sch\u00e4fereien f\u00fcr mehr biologische Vielfalt im Werratal Neues Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt startet Wiesen, Weiden, Heiden &#8211; das sind Lebensr\u00e4ume, die das Werratal pr\u00e4gen und zu einer Schatzgrube der Natur machen. 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